Weihnachten im Gefängnis? - Mutter löst Sohn in letzter Minute aus

Marktredwitz/Hof - Die gähnende Leere in seinem Geldbeutel hätte einen Mann fast um das Weihnachtsfest im Kreise der Familie gebracht.

Denn eigentlich hätte der 36-Jährige aus Leipzig die Feiertage hinter Gittern verbringen müssen, weil er eine Geldstrafe von 132 Euro nicht bezahlen konnte. Wie die Polizei am Montag in Hof mitteilte, legte die Mutter des Sachsen allerdings Wert auf eine gemeinsame Feier und bewahrte ihren Sohn vor dem Gefängnis. Der 36-Jährige, der in der Nähe von München wohnt, war an Heiligabend im Zug zwischen Marktredwitz und Hof kontrolliert worden. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Reisenden ein Haftbefehl vorlag. Vier Tage hätte der Mann eigentlich im Gefängnis sitzen müssen. Die Mutter des 36-Jährige wollte diese nicht zulassen und zahlte den geforderten Betrag bei der Polizei in Leipzig ein. Die Beamten ließen den Mann daraufhin nach zwei Stunden im Gefängnis wieder frei.

dpa

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