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Bleibt vorerst in der Psychiatrie: Gustl Mollath.

Weitere Stellungnahme angefordert

Mollath bleibt in der Psychiatrie

Bayreuth - Gustl Mollath muss vorerst weiter in der Psychiatrie bleiben. Die Vollstreckungskammer des Landgerichts Bayreuth hat nun eine „ergänzende Stellungnahme“ angefordert.

Sie soll von dem Experten kommen, der zuletzt mit dem Fall betraut war. Der Sachverständige solle erläutern, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass Mollath erneut Straftaten begehen wird. Das teilte ein Justizsprecher am Montag in Bayreuth mit.

Die Strafvollstreckungskammer und der Sachverständige „haben dabei weiterhin davon auszugehen“, dass Mollath die Taten, die man ihm vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth 2006 vorgeworfen hatte, auch tatsächlich begangen hat. Mollath sitzt in der Psychiatrie, weil er seine Frau misshandelt haben soll. Zudem werden ihm Wahnvorstellungen bescheinigt. Er hatte Schwarzgeldvorwürfe im Zusammenhang mit der HypoVereinsbank erhoben. Inzwischen hat allerdings eine Untersuchung der Bank einige von Mollaths Vorwürfen bestätigt.

Die routinemäßige Überprüfung zur Unterbringung Mollaths fand am 18. April vor dem Bayreuther Landgericht statt, eine Entscheidung hatte die Kammer aber vertagt.

lby

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