+
Sylvie van der Vaart präsentiert ihre Barbie-Puppe

Weniger Besucher auf der Spielwarenmesse

Nürnberg - Mit einem leichten Besucherrückgang ist am Montag in Nürnberg die 63. Internationale Spielwarenmesse zu Ende gegangen. Die Veranstalter sind trotzdem zufrieden.

Die Veranstalter der Spielwarenmesse sind zufrieden: Trotz eines verschobenen Termins haben nach ersten Auszählungen rund 77.500 Fachbesucher aus 119 Ländern den Weg nach Nürnberg gefunden. Die Zahl der Einkäufer und Händler ging damit zwar etwas zurück. Sie liege aber im langjährigen Durchschnitt, berichtete Messechef Ernst Kick am Montag in Nürnberg. Auch die deutschen Händler und Hersteller waren von der weltweit größten Spielzeugschau angetan. “Die Branche befindet sich im Höhenflug, und die Messe war klasse“, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Verbands der Spielwaren-Industrie, Volker Schmid.

Sylvie van der Vaart gibt's jetzt als Barbie-Puppe

Sylvie van der Vaart gibt's jetzt als Barbie-Puppe

Schmid geht davon aus, dass die hiesige Branche weiter zulegt. “Wir leben in der berechtigten Erwartung, dass das Jahr 2012 das sagenhafte Jahr 2011 übertreffen wird - wenn auch nicht mit dieser Steigerungsrate“, sagte Schmid. Diese Einschätzung teilt auch Willy Fischel vom Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels, der mit einem Plus von zwei bis vier Prozent rechnet. Nach den jüngsten Zahlen des Verbands hatte die Branche in Deutschland unter Einbezug des Online-Handels 2011 um fünf Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zugelegt.

Die Aussteller der Spielwarenmesse jedenfalls sind optimistisch und rechnen mit einem starken Nachmesse-Geschäft: “Die Stimmung in den Hallen ist gut“, sagte Kick am letzten Tag. Er betonte auch die steigende Internationalisierung der Branchenschau: 55 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Insgesamt wollen 87 Prozent aller Gäste 2013 wiederkommen - auch 92 Prozent der fast 2800 Aussteller planen einer Besucherumfrage zufolge ihre Teilnahme.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schnee und glatte Straßen: Über 45 Unfälle in Bayern
Schnee und Eis haben in Teilen Bayerns zu etlichen Unfällen geführt. Bis zum Sonntagmorgen zählte das Polizeipräsidium Oberpfalz 45 Unfälle.
Schnee und glatte Straßen: Über 45 Unfälle in Bayern
Achtung, Wintersportler: Lawinengefahr in Bayerns Alpen steigt wieder
Lawinen sind der Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker sagen wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Achtung, Wintersportler: Lawinengefahr in Bayerns Alpen steigt wieder
Lkw-Fahrer gerät auf Gegenfahrbahn - Frau (34) stirbt bei Schrobenhausen
Am Samstagmorgen gab es einen weiteren schlimmen Unfall in Oberbayern. Eine Frau starb dabei.
Lkw-Fahrer gerät auf Gegenfahrbahn - Frau (34) stirbt bei Schrobenhausen
Neun Verletzte bei Unfall eines Reisebusses
Bei einem Unfall eines Reisebusses mit Schülern an Bord sind am Freitag auf der Autobahn 7 bei Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) neun Menschen leicht verletzt worden.
Neun Verletzte bei Unfall eines Reisebusses

Kommentare