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Verglichen mit den anderen Bundesländern wurden in Bayern die meisten Menschen bei Unfällen verletzt oder getötet.

Weniger Unfalltote als im Vorjahr

München - Auf Bayerns Straßen sind im vergangenen Jahr weniger Menschen bei Unfällen getötet oder verletzt worden als im Vorjahr.

München -  Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, kamen 2010 im Freistaat 697 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben - 11,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Insgesamt verunglückten 68 364 Menschen im Straßenverkehr. Das sind 3,5 Prozent weniger als noch 2009.

Verglichen mit den anderen Bundesländern wurden in Bayern mit 546 Verunglückten pro 100 000 Einwohnern die meisten Menschen bei Unfällen verletzt oder getötet. Im Bundesdurchschnitt waren es 458 Menschen je 100 000 Einwohner. Absolut betrachtet ging in Bayern die Zahl der Toten am stärksten zurück: Es gab 87 Tote weniger als im Vorjahr. In allen Bundesländern kamen 2010 weniger Menschen zu Schaden als 2009. Die Zahl der Getöteten war insgesamt niedriger denn je: Deutschlandweit starben 3648 Menschen - 504 Menschen oder zwölf Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das ist der niedrigste Wert seit Einführung der Statistik 1950. Allerdings gab es auf Deutschlands Straßen im vergangenen Jahr so viele Unfälle wie seit 1999 nicht mehr.

dpa

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