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Die Pendler der Werdenfelsbahn werden für die massiven Störungen der vergangenen Wochen entschädigt.

Nach massiven Störungen

Werdenfelsbahn entschädigt Abo-Kunden

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München - Die Pendler der Werdenfelsbahn werden für die massiven Störungen der vergangenen Wochen entschädigt. Abo-Kunden werde der Preis für einen Monat erstattet.

Das erklärte die Chefin von DB Regio Oberbayern, Antonia von Bassewitz. Die Erstattung erfolgt automatisch, es ist kein Extra-Antrag nötig.

Die Deutsche Bahn kämpft entlang der Strecke München-Mittenwald weiterhin mit den technischen Störungen. Erst am Mittwoch wieder meldeten sich in unserer Redaktion verärgerte Bahnkunden. Der Grund: Ein Zug hatte in Tutzing einen längeren Stopp eingelegt – er musste auf die Nebenbahn aus Kochel warten, die sich verspätete. Beide Züge werden in Tutzing zusammengekuppelt. Immerhin: Ein „Verdrahtungsfehler“ bei den Zügen, der das Kuppeln störanfällig machte, sei beseitigt. „Das Gröbste haben wir nun hinter uns“, glaubt Antonia von Bassewitz.

Allerdings sei unklar, wann wirklich alle technischen Probleme gelöst seien. Vorsichtshalber werden daher die Abfahrtszeiten frühmorgens in Mittenwald um einige Minuten vorgezogen. Dies werde in den kommenden Tagen erfolgen, die genauen Abfahrtszeiten würden an den Bahnhöfen bekannt gemacht. Auch eine Rückkehr zum alten Fahrplan schließt die Bahn nicht mehr aus. Dies allerdings würde „rund ein Drittel weniger Zugfahrten und damit große Nachteile“ bedeuten.

dw

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