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Bäume im Gleis sorgen diesmal für Verspätungen bei der Werdenfelsbahn.

Unendliche Geschichte

Nächstes Chaos bei der Werdenfelsbahn

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München - Das Bahnchaos auf der Strecke zwischen München und Garmisch-Partenkirchen nimmt kein Ende. Am Mittwochmorgen kam es erneut zu Problemen bei der Werdenfelsbahn.

Nur zwei Tage nach den morgendlichen Verspätungen bei der Werdenfelsbahn am Montag kam es am Mittwochmorgen wieder zu Problemen im Pendlerverkehr. Der Grund diesmal: Zwischen Weilheim und Tutzing behinderten Bäume in der Oberleitung den Zugverkehr. Die Strecke zwischen Weilheim und Tutzing war deshalb komplett gesperrt.

Wartende Fahrgäste am Bahnhof Weilheim.

Für die Pendler zwischen Garmisch-Partenkirchen und München bedeutete das eine neuerliche Geduldsprobe. Wie lange, war erst unklar. Laut Auskunft einer Zugbegleiterin könnten die Behinderungen "zwischen drei Minuten und drei Stunden" andauern, hieß es. Wohl keine befriedigende Auskunft für die Menschen am Bahnsteig.

Die Fahrgäste mussten aus dem Regionalexpress (Nummer 59492) aussteigen und auf Schienenersatzverkehr hoffen. 

Chaos bei Werdenfelsbahn seit Fahrplanwechsel

Diese Informationen (zum Vergrößern klicken) bekommen Fahrgäste auf der Bahn-App (Stand: 8.44 Uhr)

Damit setzt sich das tägliche Bahnchaos auf der Strecke zwischen München und Garmisch-Partenkirchen auch am Mittwoch fort, das die Pendler seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 regelmäßig beschäftigt. Erst am Montag kam es auf der Strecke zu Verspätungen. Schuld war laut Bahnsprecher Franz Lindemair eine Signalstörung in Seeshaupt. Nur wenige Tage zuvor war der Verkehr wegen eines qualmenden Zuges in Starnberg lahmgelegt worden und diesmal sorgten Bäume im Gleis für Verzögerungen. Man möchte beinahe von einer unendlichen Geschichte sprechen. Selbst Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann hatte kürzlich das Chaos bei der Werdenfelsbahn kritisiert und will die DB Regio AG künftig stärker in die Pflicht nehmen.

vh

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