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Bergsteiger wird in Alpen von Blitz getroffen - auch sein Münchner Begleiter verletzt - neue Details

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Zwei Blitze gehen über einem erhöhten bewaldeten Gebiet nieder.
Böse Überraschung von oben: Gerade in den Bergen tauchen Gewitter inklusive Blitzen manchmal ganz plötzlich auf. © Hartl/dpa

Während einer Tour in den Alpen sind zwei deutsche Bergsteiger von einem Gewitter überrascht worden. Die beiden wurden von einem Blitz getroffen und benötigten ärztliche Hilfe.

Update vom 16. August, 19.09 Uhr: Eine dreitägige Hüttentour im Dachsteingebirge – das hatten ein Münchner (35) und ein 36-Jähriger aus Konstanz geplant. Doch der Ausflug in die österreichischen Berge endete bereits nach wenigen Stunden, weil beide Männer vom Blitz getroffen wurden!

Moritz M. (35) und Christoph G. (36) waren am Freitag um 9 Uhr in Ramsau am Dachstein gestartet und wollten als Tagesziel die Simonyhütte erreichen. Erst ging’s zur 2720 Meter hoch gelegenen Simonyscharte hinauf. Laut Polizei stiegen die Bergsteiger gegen 15 Uhr bei starker Bewölkung in den Amon-Klettersteig ein. Dass ein Gewitter im Anzug war, sei für beide zu dem Zeitpunkt nicht erkennbar gewesen. Um 16.10 Uhr hatten Christoph G. und Moritz M. den Großteil des Klettersteigs bereits bewältigt – doch da schlug plötzlich der Blitz ein. Moritz M., der voranging, wurde vom Blitz am Helm getroffen. Er habe gespürt, wie der Stromschlag durch seinen Oberkörper zuckte, so die Polizei in Oberösterreich. 15 Meter hinter ihm ging Christoph G., verbunden durch das Stahlseil der Kletteranlage erlitt er einen Stromschlag an der rechten Hand.

Beide Männer waren geschockt, aber zum Glück unverletzt. Sie konnten sich mit ihren Klettersteigsets aushängen, stiegen etwa zehn Meter ab und suchten Schutz an einem Felsen. Von dort alarmierten sie die Bergwacht. Gegen 18 Uhr konnte ein Notarzthubschrauber die Männer per Seil retten. Sie kamen ins Krankenhaus nach Schladming und wurden mittlerweile entlassen.

Bergsteiger wird in Alpen von Blitz getroffen - auch sein Münchner Begleiter verletzt

Erstmeldung vom 15. August, 15.32 Uhr: Gmunden - Zwei deutsche Bergsteiger sind bei einer Tour im Dachsteingebirge in Österreich von einem Blitz getroffen worden. Der 35-Jährige aus Konstanz und der 36-Jährige aus München erlitten bei dem Unglück am Freitag nach Polizeiangaben einen Schock, blieben aber nach ersten Erkenntnissen körperlich unverletzt. Sie waren am Samstag noch zur Beobachtung in einem Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei in Oberösterreich sagte.

Deutsche Bergsteiger vom Blitz getroffen: Nach Unglück setzen sie selbst den Notruf ab

Der 35-Jährige wurde nach Angaben der Polizei direkt am Helm getroffen. Er habe gespürt, wie der Blitz durch seinen Oberkörper
gezuckt sei, so die Polizei. Die Männer waren mit einem Stahlseil verbunden, und der zweite Mann spürte den Stromschlag über das Seil an der Hand.

Die beiden Bergsteiger hätten sich an den Fels gekauert und nach dem Ende des Gewitters einen Notruf abgesetzt. Das Gewitter sei bei dem Start ihrer Tour nicht abzusehen gewesen, sagten sie nach Polizeiangaben. (dpa)

Ein 39-jähriger Wissenschaftler wurde nach einer Wandertour wochenlang vermisst - mittlerweile ist sein Schicksal klar. Bei einer Bergtour musste eine Frau mit ansehen, wie ihr Mann in den Tod stürzte. Rätsel gibt das Verschwinden einer Bergsteigerin aus München auf. Am Mont Blanc droht ein massiver Gletscher-Teil abzustürzen - in Italien fand deshalb eine Evakuierung statt.

So mancher Blitz kann eine hintergründige Botschaft sein - wie ein Schnappschuss eines Liebespaares erahnen lassen könnte.

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