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Wetter-Warnung für ganz Bayern: Temperatursturz bringt viel Schnee und Glätte

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Von: Klaus-Maria Mehr

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Nach einem viel zu warmen Start ins neue Jahr folgt nun der erste Schnee bis ins Flachland. In ganz Bayern fallen an Dreikönig und am Freitag dicke Flocken. Das Bayern-Wetter:

München - Viele haben bei diesem derart milden Start ins neue Jahr gar nicht mehr an den Winter in Bayern geglaubt. Die Temperaturen um Silvester im deutlichen zweistelligen Bereich waren auch deutlich zu hoch für die eigentlich kälteste Jahreszeit. Dazu gab‘s vielerorts auch noch Regen. Das ließ den Schnee bis über 1000 Meter in den Alpen und in den bayerischen Mittelgebirgen nur so dahinschmelzen. Wintersportler fanden zur Hochsaison außerhalb der beschneiten Pisten nur noch grün-braune Hänge vor - und das Anfang Januar. Schlimmer noch: Die warme Luft in Verbindung mit teils unwetterartigem Regen sorgte für Hochwasser in Teilen Frankens und der Oberpfalz. Tief Anette zeichnet verantwortlich für diese ungewöhnlich starken Niederschläge von Westen her in den vergangenen Tagen.

Wetter-Warnung für ganz Bayern: Warnung vor Glätte und Schnee am Morgen

Doch vorerst scheint das Wetter in Bayern wieder zur Jahreszeit zu passen. Seit heute Nacht schneit es im ganzen Freistaat dicke Flocken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt daher flächendeckend vor Glätte durch überfrierende Nässe und Schneefall. Im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze wieder. Im Flachland werden bis 1 bis 6 Grad erwartet.

Wetter-Umschwung in Bayern: Temperatursturz und Wintereinbruch am Donnerstag

Doch spätestens in der Nacht auf Freitag wird es richtig kalt im ganzen Freistaat. In der Nacht droht ein Temperatursturz. In einigen Alpentälern, beispielsweise am Tegernsee, könnte es bis zu 12 Grad minus geben. Aber auch im restlichen Freistaat fällt das Thermometer deutlich unter den Gefrierpunkt und es schneit bis nach Franken. Dort vor allem hat die Kälte etwas Gutes. Der Regen wird zu Schnee und so sollte der aktuelle Niederschlag nicht mehr viel zur angespannten Hochwasserlage beitragen.

Nachdem gestern teils die Meldestufe drei in Franken überschritten wurde, geht der Hochwassernachrichtendienst Bayern aktuell überall von fallenden Pegeln aus. In Regensburg etwa wird an der Donau keine Überschreitung der Meldestufen mehr erwartet.

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