Starkregen und Hagel

Gewitter-Warnung für Bayern hält an: Starkregen inklusive Hagel und Sturmböen in der Nacht

  • Franziska Konrad
    VonFranziska Konrad
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    Katarina Amtmann
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Es bleibt ungemütlich in Bayern: Der DWD warnt vor schwerem Gewitter. Auch eine „Vorabwarnung Unwetter“ wurde bereits herausgegeben.

  • Erneut ziehen schwere Gewitter über den Freistaat (siehe Ursprungsmeldung).
  • Bis in die Nacht hinein warnt der Deutsche Wetterdienst in vielen Regionen vor heftigem Starkregen (siehe Update vom 8. Juli, 22.26 Uhr).

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Update vom 8. Juli, 22.26 Uhr: Es regnet, und regnet, und regnet - in großen Teilen Bayerns prasselt schon länger der Regen gegen die Fensterscheiben. Und ein Blick aufs Regenradar zeigt: So schnell wird sich das nicht ändern. Bis in die Nacht hinein warnt der DWD im Freistaat vor heftigem Starkregen. Auf seiner Warnkarte ist der Süden Bayerns derzeit komplett orange eingefärbt. Ob in Garmisch-Partenkirchen, München, oder Ingolstadt: Hier überall kündigen die Meteorologen bis mindestens 0 Uhr Starkregen an. Die heftigsten Regengüsse sind derzeit in Ansbach zu erwarten. Hier gilt sogar die rote Gewitter-Alarmstufe. Zu dem heftigen Regen gesellen sich hier noch starke Windböen. Summa summarum: Das perfekte Wetter, um es sich drinnen in seinem Bett gemütlich zu machen. In diesem Sinn: eine gute Nacht!

Unwetter in Bayern: Starkregen zieht über den Freistaat - inklusive Hagel und Sturmböen

Update vom 8. Juli, 20.32 Uhr: Die Gewitterwolken sind - zumindest teilweise - gen Norden gezogen. Die amtliche Unwetterwarnung vom DWD zieht sich nun in einem breiten Steifen von Garmisch-Partenkirchen bis hoch ins schwäbische Donauwörth. Denn vom her Süden zieht ein heftiges Starkregengebiet auf, in das einzelne Gewitter eingelagert sind. Dabei kann es laut DWD innerhalb von 6 Stunden bis zu 70 Liter pro Quadratmeter regnen. Auch Hagel und Sturmböen sind nicht ausgeschlossen.

Besonders heftig schüttet es derzeit auch in Franken. Von Neustadt an der Aisch bis hoch nach Schweinfurt gilt derzeit sogar die rote Alarmstufe. Hier warnt der DWD derzeit vor heftiger Starkregen. Innerhalb kurzer Zeit soll es bis zu 35 Liter pro Quadratmeter regnen. Die Warnung gilt bis vorerst 21 Uhr. Im Osten Bayerns und einem Teil des Südens, bis Höhe Rosenheim, hingegen wurde die amtliche Unwetterwarnung erst einmal komplett aufgehoben.

Update vom 8. Juli, 18.57 Uhr: Entwarnung für Niederbayern: Die höchste DWD-Unwetterwarnstufe wurde aufgehoben. Die Regionen Passau, Pfarrkirchen und Freyung sind nun - ebenso der komplette Süden Bayerns - auf der DWD-Warnkarte orange gefärbt. Konkret bedeutet das: Hier gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor schweren Gewittern mit Starkregen. Windböen können Geschwindigkeiten bis zu 60 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Warnung gilt vorerst bis um 20 Uhr.

Unwetter in Ostbayern: Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume - 122 Feuerwehreinsätze

Vor allem in Ostbayern haben die Unwetter bereits ordentlich gewütet. Die Dpa berichtet von mehreren vollgelaufenen Kellern und umgestürzten Bäumen auf Straßen. Nach Angaben der integrierten Leitstelle Passau rückten die Einsatzkräfte in den umliegenden Landkreisen bis zum frühen Abend 122 Mal zu Unwetter-Einsätzen aus.

Am häufigsten gingen die Notrufe aus dem Landkreis Rottal-Inn ein, insgesamt 66 Stück. Es habe sich dabei überwiegend um Wasserschäden gehandelt, sagte ein Sprecher. Wie groß der entstandene Schaden war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. „Die Kollegen von der Feuerwehr müssen das jetzt erst mal aufarbeiten.“ Die Wetterlage habe sich am frühen Abend vorerst beruhigt. Die Einsatzkräfte stellten sich aber wegen anhaltender Unwetterwarnungen auf eine arbeitsreiche Nacht ein.

Gewitter-Warnung für Bayern: Höchste Warnstufe in Niederbayern

Update vom 8. Juli, 18.01 Uhr: In vielen Regionen in Bayern hat sich die Wetterlage etwas entspannt. Die höchste Unwetterwarnstufe, inklusive Orkanböen, gilt momentan nur noch in Teilen der niederbayerischen Regionen Passau und Freyung. Doch ein Blick auf die DWD-Warnkarte zeigt: Insbesondere in Oberbayern und Niederbayern gilt weiterhin eine amtliche Unwetterwarnung, allerdings inzwischen in Alarmstufe orange. Von Landshut, über München bis hinunter nach Oberstdorf warnen die Meteorologen vor vereinzelten schweren Gewittern, mit Starkregen und heftigen Windböen.

Update vom 8. Juli, 16.43 Uhr: Die Unwetter im Freistaat sind weitergezogen. Momentan gilt in zwei Regionen sogar die höchste Unwetter-Warnstufe: In der Region Passau und Pfarrkirchen warnt der DWD derzeit vor schweren Gewittern, mit extremen Orkanböen, heftigem Starkregen und Hagel. Die Orkanböen können Geschwindigkeiten von über 140 Kilometer pro Stunde erreichen, Hagelkörner können bis zu fünf Zentimeter groß werden. Die Warnung dauert bis vorerst 17.30 Uhr an. Die zweithöchste Warnstufe gilt derzeit vor allem in Oberbayern. Konkret betroffen sind die Regionen Mühldorf, Rosenheim, Traunstein, Ebersberg, Miesbach und Bad Tölz. Hier drohen schwere Unwetter mit heftigen Gewittern und Hagel.

Amtliche Warnungen: Alarmstufe Rot in Teilen Bayerns

Update vom 8. Juli, 14.49 Uhr: Nachdem am Mittag zunächst für die Kreise Amberg-Sulzbach und Neustadt an der Waldnaab Alarmstufe Rot galt (die Warnung wurde mittlerweile aufgehoben), gilt diese nun für die Kreise Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Rosenheim. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel herausgegeben. Diese gilt bis 16 Uhr. Dazu heißt es: „Von Südwesten ziehen Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 40 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 3 cm.“ In weiten Teilen Bayerns gilt aktuell außerdem eine Warnung vor starkem Gewitter.

Alarmstufe rot in Bayern. Der DWD warnt.

Unwetter in Bayern: DWD warnt vor starkem Gewitter

Update vom 8. Juli, 13.30 Uhr: Donnerstagmittag warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. In den Kreisen Amberg-Sulzbach und Neustadt an der Waldnaab herrschte Alarmstufe rot. Diese Unwetterwarnung ist um 13.30 Uhr ausgelaufen, doch in Bayern bleibt es weiter unruhig. Nach wie vor gilt die „Vorabinformation Unwetter vor schwerem Gewitter“ (siehe Erstmeldung).

Außerdem warnt der DWD aktuell weiter vor starkem Gewitter (auf der Warnkarte orange eingefärbt). Betroffen sind die Regionen um Bayreuth und Regensburg, aber auch Augsburg, die Kreise Oberallgäu und Garmisch-Partenkirchen sowie die Stadt München.

Das Wetter in Bayern bleibt ungemütlich. Der DWD warnt.

Alarmstufe rot in Teilen Bayerns: DWD warnt - Multizellen-Cluster droht

Erstmeldung vom 8. Juli, 12.31 Uhr: München - Sommer, Sonne, 30 Grad. Darauf wartet man in Bayern aktuell eher vergebens. Stattdessen reiht sich ein Unwetter an das nächste und sorgt teils für schwere Überschwemmungen wie in Fürth. Auch Richtung Wochenende bleibt es weiter ungemütlich. In Bayern sind am Donnerstag sogar punktuell Tornados möglich.

Alarmstufe rot: Deutscher Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter in Teilen Bayerns

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt: Für Teile Bayerns gilt sogar Alarmstufe rot! Es liegt eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel vor (gültig bis 13.30 Uhr). Betroffen sind die Kreise Amberg-Sulzbach und Neustadt an der Waldnaab. In etlichen Kreisen wird außerdem vor starken Gewittern gewarnt (auf der Warnkarte orange markiert). Für weite Teile des Freistaats gilt außerdem eine „Vorabinformation Unwetter vor schwerem Gewitter.“

Das Wetter für Bayern am Donnerstag, den 08.07.2021

Zu der Vorabinformation heißt es von Seiten des DWD: „In den Mittagsstunden bilden sich einzelne teils kräftige Gewitter, die zu einem Multizellen Cluster zusammenwachsen können. Dabei kann es gebietsweise zu Starkregen mit Mengen um 30 l/qm innerhalb kurzer Zeit bzw. bis zu 60 l/qm in mehreren Stunden sowie zu lokalen Hagelansammlungen und Sturmböen um 85 km/h kommen.“ Auch Mittelfranken ist von der Vorabinformation betroffen. (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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