„Tiefe Werte für die Jahreszeit“

-17 Grad: Bayern erlebt eiskalte Nacht

München - In der Nacht auf Mittwoch ist es in Bayern so richtig kalt gewesen. Teilweise fiel das Thermometer sogar in den zweistelligen Minus-Bereich.

Die winterliche Kälte bleibt. Richtig frostig war die Nacht zum Mittwoch in weiten Teilen Bayerns: Minus 17 Grad zeigte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) das Thermometer am frühen Morgen auf der Zugspitze (2962 Meter). Kalt war es nicht nur auf Deutschlands höchstem Berg, sondern auch auf dem Großen Arber und im Allgäu mit minus sieben und minus fünf Grad. „Das sind recht tiefe Werte für die Jahreszeit“, sagte eine Meteorologe des DWD.

Glatte Straßen legten den Verkehr teilweise lahm, etwa im Osten Hessens. Auf der Autobahn 4 stellten sich Lastwagen quer, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Weil keine Rettungsgasse gebildet wurde, kamen Streufahrzeuge nicht durch und „es ging nichts mehr“.

Ähnliche Probleme gab es auf der Landesstraße 3069 zwischen Hönebach und Friedewald: Auf einer Gefällstrecke kamen zahlreiche Lkw nicht weiter und standen ebenfalls quer. Wie auf der A4 hatten auch hier die Räumfahrzeuge Probleme mit dem Durchkommen. Zwischen den Lastwagen steckte ein Bus mit Senioren stundenlang fest. Erst am Morgen gegen 4.00 Uhr normalisierte sich die Lage laut Polizei langsam.

Der Wintereinbruch brachte auch in Niedersachsen Probleme. Wegen umgestürzter Bäume war die Bahnverbindung zwischen Lüneburg und Uelzen auch in der Nacht noch unterbrochen, wie das Bahnunternehmen Metronom berichtete.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP (Symbolbild)

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