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Sturmtief Hendrik zieht durch ganz Bayern: „Der Orkan tobt gerade“ - Baum kracht auf Auto

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Von: Tanja Kipke

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In Bamberg ist ein Baum auf ein parkendes Auto gestürzt.
In Bamberg ist ein Baum auf ein parkendes Auto gestürzt. © NEWS5 / Oßwald

Das Sturmtief hält Bayern aktuell in Atem und hinterlässt seine Spuren. Erste Schäden sind bereits aus Unter- und Oberfranken bekannt. Der DWD warnt eindringlich.

Update vom 21. Oktober, 13.52 Uhr: In Oberfranken kam es seit dem Vormittag erneut zu zahlreichen Unwettereinsätzen der Feuerwehr. Der Schwerpunkt der Schäden liegt dabei im nördlichen Oberfranken. Verletzte habe es bislang zum Glück nicht gegeben, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken mit. Großer Schaden entstand aber in Burgkunstadt. Dort krachte ein Baum auf ein Haus. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge ist das Gebäude nicht mehr bewohnbar. Die Bewohnerin sei unverletzt geblieben.

In Bamberg ist ein Baum auf ein parkendes Auto gestürzt.
In Bamberg ist ein Baum auf ein parkendes Auto gestürzt. © NEWS5 / Oßwald

In Lichtenfels flog ein Trampolin durch die Luft und landete auf einem Auto. „Der Orkan tobt gerade über dem Landkreis Lichtenfels“, schrieb Landrat Christian Meißner (CSU) auf Facebook. 260 Einsatzkräfte würden helfen. In Bamberg stürzte ein Baum auf ein geparktes Auto. Verletzt wurde hierbei niemand. Die Aufräumarbeiten in Franken laufen weiter auf Hochtouren.

Erstmeldung vom 21. Oktober, 10.45 Uhr:

Würzburg - Das Tiefdruckkomplex aus „Ignatz“ und „Hendrik“ beherrscht momentan das Wetter* in Bayern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat amtliche Warnungen für den ganzen Freistaat herausgegeben. In Unter- und Oberfranken gilt sogar die Warnstufe 3. Mit „orkanartigen Böen“ ist hier seit den frühen Morgenstunden zu rechnen. „Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“, heißt es vonseiten des DWD. Erste Schäden hat das Unwetter in Franken bereits hinterlassen.

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Der starke Wind hat in Würzburg ein Baugerüst umgeweht.
Der starke Wind hat in Würzburg ein Baugerüst umgeweht. © Bayerisches Rotes Kreuz Würzburg/Facebook

Wetter in Bayern: Erste Unwetterschäden nach heftigen Sturmböen in Franken

Die Integrierten Leitstellen in Unterfranken meldeten am Donnerstagmorgen Dutzende Einsätze, meist wegen umgestürzter Bäume, umgefallener Bauzäune oder von Dächern gewehter Dachziegel. Teilweise kam es zu Stromausfällen und gesperrten Zugstrecken. In der Zeppelinstraße Würzburg* wurde ein Baugerüst durch die Sturmböen* an einer Rettungswache des Roten Kreuzes umgeweht. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Feuerwehr Würzburg rief die Menschen auf, nicht notwendige Aufenthalte im Freien zu vermeiden.

Das Polizeipräsidium Unterfranken spricht von zahlreichen unwetterbedingten Einsätzen, wie der BR berichtet. Allerdings gebe es derzeit noch keine Unfälle mit Personenschäden.

Sturmtief Ignatz zieht durch Bayern: Gefahr durch herumfliegende Teile

In Oberfranken kam es im Raum Coburg zu mehreren entwurzelten Bäumen. Laut BR seien im Zeitraum zwischen 6 und 8 Uhr bereits 70 Anrufe bei der Polizei Oberfranken eingegangen. Ein Sprecher erklärte, dass bisher keine Personen zu Schaden gekommen sind. Man solle vor allem im Verkehr mit aufpassen, da es auf den Autobahnen derzeit immer wieder zu Gefahren durch herumfliegende Teile kommen würde. (tkip mit dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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