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Es soll langsam aufhören zu schneien - doch von Entwarnung kann keine Rede sein.

Winter-Chaos in Bayern

Milde Temperaturen am Mittwoch - doch die Lage in den Alpen bleibt angespannt

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  • Marcel Görmann
    Marcel Görmann
  • Ronja Menzel
    Ronja Menzel
  • Melissa Ludstock
    Melissa Ludstock

Am Dienstag soll sich die Wetterlage etwas beruhigen, für Mittwoch sind milde Temperaturen vorhergesagt. Der Deutsche Wetterdienst sieht allerdings keinen Anlass zur Entwarnung.

  • Seit rund einer Woche gibt es ein extremes Winterwetter in der bayerischen Alpenregion. 
  • Zwei Menschen verloren bereits ihr Leben: Ein neunjähriger Junge wurde in Aying von einem Baum erschlagen. Der Fahrer (48) eines Räumfahrzeugs verunglückte in Lenggries. 
  • Schnee-Chaos auch im Verkehr: Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) fährt seit Tagen nur eingeschränkt.
  • In einigen Teilen Bayerns treten bereits Flüsse über die Ufer, Straßen werden überschwemmt. 

++ Aktualisieren++

12.34 Uhr:  Alle aktuellen Entwicklungen zum Wetter in Bayern, finden Sie ab sofort in unserem News-Ticker.

Hochwasser erreicht nach Schneefällen in einigen Teilen Bayerns zweithöchste Meldestufe

9.50 Uhr:

Das Hochwasser an der Wörnitz in Schwaben hat in der Nacht zum Dienstag in Harburg (Landkreis Donau-Ries) die zweithöchste Meldestufe erreicht. Das heißt, einzelne bebaute Grundstücke oder Keller sind überflutet und Sperrungen von Straßen nötig. In Gerolfingen (Landkreis Ansbach) wird die dritte von vier Meldestufen laut Prognose des Hochwassernachrichtendienstes wohl nicht erreicht. In allen anderen Gebieten im Freistaat gab es am Dienstagmorgen keine Probleme oder es waren lediglich kleinere Ausuferungen zu verzeichnen, landwirtschaftliche Flächen überflutet oder der Verkehr wegen Hochwassers leicht beeinträchtigt.

Lesen Sie auch: Lawinenabgang auf Skipiste - mehrere Menschen verschüttet

Tauwetter in Verbindung mit Regen nördlich der Donau und örtlich auch im Alpenvorland hatte die Pegelstände steigen lassen. „Durch das Absinken der Schneefallgrenze bis in die Tallagen wird die Tauwetterlage zunächst beendet“, heißt es im aktuellen Lagebericht. Niederschläge fielen weitestgehend als Schnee. „Das Hochwasser läuft ab.“ Für die zweite Wochenhälfte sei zwar mit Regen- oder Schneefällen zu rechnen - diese seien aber nicht so gravierenden, „so dass sich die Hochwasserlage zusehends entspannen sollte“.

9.43 Uhr: Bereits zum dritten Mal machten sich Rettungskräfte aus dem Landkreis Erding auf dem Weg in die Katastrophengebiete im Berchtesgadener Land, wie Merkur.de* berichtet.

Antenne-Bayern-Moderatorin Indra Gerdes postete außerdem am Dienstagmorgen eine eindringliche Warnung an alle Skifahrer, die abseits der gesicherten Pisten unterwegs sind. 

Rettungskräfte befreien im Landkreis Rosenheim Dächer von Schnee - kein Katastrophenfall

9.16 Uhr: Einige Orten in Bayern sind schon seit Tagen von der Außenwelt abgeschnitten, in anderen Landkreisen wiederum gilt der Katastrophenfall. Im Landkreis Rosenheim hat das Schnee-Chaos einen Ortsteil von Aschau besonders hart getroffen, wie rosenheim24.de* berichtet. Dort sind die Einsatzkräfte vor allem damit beschäftigt, Dächer von den Schneemassen zu befreien. Im Gegensatz zu anderen bayerischen Landkreisen wurde in Rosenheim nicht der Katastrophenfall ausgerufen.

Nach Schnee-Chaos beruhigt sich Lage auf Straßen - Kilometerlanger Stau nach Unfall auf A8

8.55 Uhr: Im Süden Bayerns hat sich die Situation auf den Straßen etwas beruhigt. Laut Polizei sei die Einsatzlage in Oberbayern entspannter im Vergleich zu den letzten Tagen. Am Montag ereignete sich auf der A8 bei Holzkirchen ein Lkw-Unfall, der einen kilometerlangen Stau zur Folge hatte - doch der löste sich aus einem Grund alles andere als schnell auf, berichtet Merkur.de*. Auch im Allgäu sei die Zahl der Unfälle im normalen winterlichen Rahmen. In den stark betroffenen Alpenregionen herrsche jedoch weiterhin eine angespanntere Lage mit zahlreichen Straßensperrungen.

8.07 Uhr: Nach dem Schnee kommen die Überschwemmungen - und der Ärger. Die Bayerische Oberlandbahn (BOB) musste wegen der heftigen Schneefälle teilweise den Betrieb einstellen. Die Schuld dafür wird jetzt der DB Netz AG gegeben, wie Merkur.de* berichtet. Ein Minister hat deswegen nun eine Beschwerde auf dem Tisch.

Update vom 15. Januar, 6.05 Uhr: Auch am Dienstag schneit es zunächst im bayerischen Alpenraum. Bis zum Vormittag können laut Deutschem Wetterdienst (DWD) 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee fallen, der dazu teilweise noch immer stark verweht wird. Am Morgen kann es dazu stürmisch werden auf den Alpengipfeln, in den Berchtesgadener Alpen sind schwere Sturmböen um 100 km/h aus Nordwest möglich, die dann am Nachmittag nachlassen. 

Doch die Lage könnte sich schon bald entspannen. Zumindest könnte es zu schneien aufhören. „Ab Mittag wird es mit dem Schneefall an den Alpen vorbei sein“, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes am Dienstagabend.

Wetter in Bayern: Das waren die Meldungen von Montag, den 14. Januar 2019:

22.21 Uhr: Trotz des Hotels, das am Montagmorgen in Balderschwang von einer Lawine getroffen wurde, bleiben die übrigen Bewohner und Touristen in dem Ort entspannt. Balderschwang im Kreis Berchtesgaden ist seit Sonntag von der Außenwelt abgeschnitten. „Wir haben uns die ganze Zeit gut versorgt gefühlt“, berichtet Sabine Lambrecht die mit einer Jugendorganisation in Balderschwang unterwegs ist.

Der zerstörte Wellness-Bereichs des von der Lawine getroffenen Hotels in Balderschwang.

Sorgen, dass auch ihr Hotel von einer Lawine getroffen werden könnte, habe sie nicht gehabt. „Es lag nicht direkt am Hang“, so die 25-Jährige. Bürgermeister Konrad Kienle lobte die Geduld vieler Wintergäste.

Am Montagmorgen war der Wellnessbereich eines Balderschwanger Hotels von den Schneemassen zerstört worden. Aufgrund der hohen Lawinengefahr habe man diesen Bereich aber seit Sonntag für Gäste geschlossen gehalten.

22.00 Uhr: Die Lawinengefahr im bayerischen Alpenraum bleibt nach wie vor bestehen. Vor allem in steilen Gebieten oberhalb von 1600 Meter und waldreichen Gebieten ist erhebliche Vorsicht walten zu lassen. Schon ein einziger Ski- oder Snowboardfahrer könnte dort eine große Lawine auslösen. Der Lawinenwarndienst Bayern rät daher dringend von einer Abfahrt in diesen Geländen ab.

Zudem sei aufgrund des Tauwetters ab Dienstag auch mit der Selbstauslösung von Nassschneelawinen zurechnen. Dabei können auch beliebte Wanderwege und wichtige Verkehrsstraßen zu den Gefahrengebieten gehören. Zudem ist in den nächsten Tagen mit weiterem Neuschnee zu rechnen. Die Lawinenlage bleibt angespannt.

Vom Baum erschlagen: Familie und Freund erweisen kleinem Simon das letzte Geleit

19.00 Uhr: Am Dienstag findet die Beerdigung des kleinen Simon statt. Der Neunjährige war am vergangenen Donnerstag im heimischen Weiler von einem Baum erschlagen worden, der der enormen Schneelast nicht mehr standhalten konnte.Familie, Freunde und Bekannte erweisen dem Buben nun das letzte Geleit.

18.53 Uhr:

Trotz Ende des Dauerschneefalls am Dienstag bleibt die Lage in den Alpen angespannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet im Allgäu und Teilen des Berchtesgadener Lands mit Neuschneehöhen von bis zu 20 Zentimetern, sagte der Leiter der Regionalen Wetterberatung München des DWD, Guido Wolz, am Montag.

Am Mittwoch sollen die Temperaturen milder werden, im Alpenvorland könnte sich teilweise sogar die Sonne zeigen. Trotzdem bleibe die Lawinengefahr in den Bergen groß, warnt Wolz. Der Schnee wird bei milden Temperaturen schwerer - das ist vor allem bei Schneemassen auf Dächern problematisch.

Am Donnerstag sei dann bereits mit dem nächsten Tief zu rechnen, das wiederum kalte Temperaturen und neue Niederschläge mit sich bringt.

In einer früheren Version des Artikels fanden sich Angaben über 200 Zentimeter Schnee sowie über Glatteisgefahr, dies war nicht zutreffend.

Lawine überrollt Hotel in Balderschwang: Wellness-Bereich bereits Sonntag geräumt

18.39 Uhr: Der am Montagmorgen von einer Lawine getroffene Wellness-Bereich eines Hotels im schwäbischen Balderschwang war bereits am Abend zuvor geschlossen worden. Die Behörden hätten vorausschauend Maßnahmen ergriffen, damit Menschen nicht geschädigt werden.

Bayerns Bauminister Hans Reichhart (CSU) besucht das Hotel in Balderschwang, das von einer Lawine getroffen wurde.

Bayerns Bauminister Hans Reichhart (CSU) sagte nach einem Besuch in Balderschwang am Montagnachmittag: „Man hat ganz, ganz vorausschauend gehandelt“, betonte er. „Wir haben eine herausfordernde Lage, aber die Lage ist im Griff.“ Auch einige weitere Gebäude in der direkten Nachbarschaft des Hotels seien vorsorglich geräumt worden. 

Der Hang oberhalb des betroffenen Hotels habe unter Beobachtung gestanden, sagte Reichhart. „Die Lawinenkommission hat ihn immer wieder in den Blick genommen und sich dann entschlossen, den Wellnessbereich und Teile des Hotels zu räumen.“ 

16.41 Uhr: Nach dem tragischen Lawinen-Tod von vier Männern aus Baden-Württemberg im österreichischen Lech (Arlberg) stellt sich die Frage, wieviel eine gute Notfallausrüstung im Falle einer Lawine bringt.

Christoph Hummel (40), Sicherheitsforscher beim Deutschen Alpenverein in München warnt davor, sich aufgrund der Ausrüstung zu sicher zu fühlen und sagt:„Zurzeit ist man dann ohnehin nur ein Spielball der Lawine.“ Dennoch warnt er Experte vor einer Vorverurteilung des Verhaltens der Skifahrer: „Wenn bei einem Autounfall vier Menschen verunglücken, akzeptiert das jeder. Wenn beim Bergsteigen aber was passiert, dann folgt meist ein Riesen-Aufschrei.“

16.26 Uhr: Das Tauwetter sowie der Regen am vergangenen Sonntag haben in ersten Regionen Bayerns zu einem enormen Anstieg der Wasserstände geführt.

Aufgrund des Tauwetters ist die Vils in Vilsbiburg über die Ufer getreten.

So trat beispielsweise die Vils in Vilsbiburg am Montag über ihre Ufer und überschwemmte unter anderem den Schwimmbadparkplatz und einige landwirtschaftliche Nutzflächen.

Aufgrund des Tauwetters ist die Vils in Vilsbiburg über die Ufer getreten.

Zudem mussten kleinere Ortsverbindungsstraßen vorübergehend gesperrt werden. Ein weiterer Anstieg der Vils wird bislang allerdings nicht erwartet.

Aufgrund des Tauwetters ist die Vils in Vilsbiburg über die Ufer getreten.

16.13 Uhr: Die Deutsche Bahn informiert ihre Fahrgäste derzeit über die möglichen Streckenfreigaben einiger Strecken in Bayern. Dies sei aber unter Vorbehalt, da Neuschnee oder sonstige Wettervorkommnisse jederzeit zu einer erneuten Sperrung der Strecken führen können.

Derzeit plant die Deutsch Bahn folgende Streckenfreigaben: 

Allgäu 

Freigabe Montag, 14.1. 2019 gegen 19 Uhr:

Memmingen - Wangen - Hergatz

Hergatz - Oberstaufen - Immenstadt

Freigabe ab Mittwoch, 16.01.2019 ab 4 Uhr:

Immenstadt – Oberstdorf

Berchtesgadener Land

Freigabe Dienstag, 15.1. 2019 ab 4 Uhr:

Bad Reichenhall – Berchtesgaden

Bayerisches Oberland

Freigabe/Betriebsaufnahme Mittwoch, 16.1.2019 ab 4 Uhr:

Holzkirchen – Miesbach (-Schliersee) Holzkirchen - Lenggries

Für den Abschnitt Schliersee – Bayrischzell kann derzeit noch keine Freigabe erfolgen, da dort akute Lawinengefahr besteht.

15.54 Uhr:Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bleibt auch am Dienstag der Katastrophenalarm bestehen und die Schulen weiterhin geschlossen. Dies teilte Landratsamtsprecher Stephan Scharf auf Nachfrage mit. Am Dienstagabend wollen die Verantwortlichen dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Man sei „verhalten optimistisch“ dass es ab Mittwoch zu einer Aufhebung des Katastrophenalarms kommen werde.

Erste Überschwemmungen in Bayern - Lawine trifft Hotel - In vielen Skigebieten kein Betrieb

14.40 Uhr: Lawinengefahr, Wind, Schneebruch: In vielen Skigebieten Bayerns standen am Montag die Lifte still. In Deutschlands höchstem Skigebiet an der Zugspitze blieben die Anlagen geschlossen; in den anderen Skigebieten bei Garmisch-Partenkirchen konnten Skifahrer nur in den niedrigen Lagen ihre Schwünge ziehen. Im Skigebiet Oberstdorf und Kleinwalsertal liefen am Montag von 48 Liften nur 18. „Oben haben wir den Betrieb eingestellt, zum einen wegen Lawinengefahr, und auch aus technischen Gründen, weil das Seil vereist war“, sagte ein Sprecher.

In den Skigebieten am Sudelfeld und am Spitzingsee standen die Lifte komplett; unter anderem zum Spitzingsee war die Zufahrt wegen Lawinensprengungen gesperrt. Am Brauneck liefen nur Lifte in unteren Lagen. „Bei uns ist es vor allem die Schneelast auf dem Bäumen“, sagte eine Sprecherin des Ski- und Bergbahnverbundes Alpen Plus. Ein Baum sei auf das Seil einer Liftanlage gefallen, andere Bäume seien in die Piste gestürzt. „Wir hoffen, dass wir Mitte oder Ende der Woche wieder in Betrieb gehen können.“

Auch in den ostbayerischen Skigebieten sind Pisten und Loipen gesperrt, unter anderem am Großen Arber standen die Lifte still.

Tauwetter und Regen sorgen für erhöhte Pegelstände in Bayern - erste Überschwemmungen

14.25 Uhr:  Nach den heftigen Schneefällen sorgen nun Tauwetter und Regen für erhöhte Pegelstände an den Flüssen. Wie der Hochwassernachrichtendienst Bayern am Montag meldete, traten in der Nacht vor allem nördlich der Donau mehrere Flüsse und Bäche über die Ufer. Auch einige Flüsse in Ostbayern sind leicht über die Ufer getreten. Hier sind besonders die Vils und die Kleine Vils betroffen. Mehr zur Gefahr von Überschwemmungen in Bayern lesen Sie hier.

14.15 Uhr: Am Samstag und Sonntag rückten jeweils über 220 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Erding in mehr als 30 Fahrzeugen ins Berchtesgadener Land aus, wie Merkur.de* berichtet. Am Dienstag geht es weiter.

13.33 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Einsatzkräften in den völlig eingeschneiten Bayerischen Alpen ihrer Wertschätzung versichert. Merkel drücke ihre Anerkennung für alle aus, die im Dauereinsatz seien, um ihren Mitbürgern zu helfen und Verkehr und Versorgung so weit als möglich zu gewährleisten, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Alle Kräfte vor Ort leisteten großartige Arbeit. Angesichts der Naturgewalten zeige sich, „wie wir zusammenstehen“, sagte Seibert.

Wegen Schneemassen: Biathlon-Weltcup in Ruhpolding fällt aus

13.18 Uhr: Wegen der Schneemassen fällt an diesem Mittwoch die Eröffnungsfeier für den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding aus. „Gott sei dank ist es jetzt so, dass der Wetterbericht uns Hoffnung gibt, dass es in den nächsten Tagen zu einer deutlichen Wetterbesserung kommt, dass wir ab Mittwoch sogar eine Wetterberuhigung und schönes Wetter haben“, erklärte Bürgermeister Claus Pichler. Dann begännen die Rennen der Athleten.

11.57 Uhr: Die Bundespolizei stellt 230 Einsatzkräfte zur Unterstützung der Helfer in den tiefverschneiten Gebieten bereit. Das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Montag bei einem Besuch in Berchtesgaden erklärt. „Das ist ein Signal, dass man in einer solchen Situation einfach zusammensteht“, sagte er bei seinem Treffen mit Rettungs- und Hilfskräften. 

Georg Grabner (links), Landrat des Landkreises Berchtesgardener Land, Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), und Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern, geben eine Pressekonferenz über die Situation nach den starken Schneefällen der letzten Tage.

Der Landrat des Berchtesgadener Lands habe die Bundespolizei am Samstag um Hilfe gebeten. In der Region gilt seit Tagen der Katastrophenfall. Mehr als 1000 Kräfte von Bundeswehr, Feuerwehr, Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk räumen unter anderem Schneemassen von einsturzgefährdeten Dächern.

11.30 Uhr: Ein tragischer Unfall hat sich am Freitag in der Nähe des Sylvensteinsees in Lenggrieser ereignet. Dort stürzte ein 48-Jähriger mit einem Räumfahrzeug in die Isar, wie Merkur.de* berichtet.

Bahn durch Schneefälle beeinträchtigt: Verbindungen bei BOB fallen voraussichtlich bis Mittwoch aus

10.42 Uhr: Nach den starken Schneefällen der vergangenen Tage ist zu Beginn der neuen Woche der Bahnverkehr in Teilen Südbayerns noch immer eingeschränkt gewesen. Bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) fallen bis voraussichtlich Mittwoch die Verbindungen in die Bergregionen des südlichen Oberbayern aus. Die Bahnen fahren nach Angaben des Betreibers nur von München nach Holzkirchen im Landkreis Miesbach. Unter anderem seien viele Fahrzeuge vom Schnee eingeschlossen. Auch die Strecken zwischen Lindau und Memmingen sowie zwischen Kempten und dem Bodensee waren am

Montag weiterhin gesperrt. In den Regionen Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf fallen ebenfalls bis auf weiteres Züge aus, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Auch auf der Strecke zwischen München und Weilheim kommt es zu Behinderungen. Dort liegt ein Baum im Gleis zwischen Huglfing und Weilheim, wie Merkur.de* berichtet.

Die niederbayerische Waldbahn fährt derzeit nur zwischen Deggendorf und Plattling. Die weiteren Strecken sollen einem Sprecher zufolge bis mindestens Ende dieser Woche gesperrt bleiben. Zwischen Regensburg und Prag rammte ein Zug einen wegen der Schneelast umgestürzten Baum. Die Strecke war am Montagvormittag gesperrt.

Lawine trifft Hotel: Zufahrt nach Balderschwang weiterhin gesperrt

9.54 Uhr: Derzeit ist Balderschwang nur für Einsatzkräfte erreichbar. Das teilte das Landratsamt Oberallgäu auf seiner Homepage mit. Der Ort sei derzeit nur für Retter erreichbar - diese seien bereits vor Ort. Ein Notarzt sowie ein Rettungwagen sind in Balderschwang stationiert. 

Hotel in Balderschwang von Lawine getroffen: Fotos

Die Zufahrt in den Skiort ist derzeit nicht möglich, da am Riedbergpass, der Zufahrtsstraße aus dem Illertall, hohe Schneebruchgefahr herrscht. Der Pass müsse für an- und abrückende Einsatzkräfte frei gehalten werden, so das Landratsamt. Wegen Lawinengefahr ist der Ort auch von Österreich aus nicht erreichbar.

Video: Schneelage in Bayern dramatisch – Lawine trifft Hotel

9.39 Uhr: Auch in den kommenden Tagen soll es in den Alpen weiter schneien. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern durch „extrem starken Schneefall und Schneeverwehungen“. In den Alpen kann es stark schneien - oberhalb 1000 Meter sogar extrem stark. Bis Dienstagmittag sollen noch eimal 20 bis 50 Zentimeter Schnee fallen. Wegen der daraus resultierenden Gesamtschneehöhe herrscht eine „große Gefahr von Schneebruch“, so der DWD. 

In den Hochlagen der Allgäuer und Berchtesgadener Alpen kann bis zu ein Meter Neuschnee fallen. Zudem sind starke Schneeverwehungen und Windverfrachtungen möglich. 

Im nördlichen Bayern oberhalb von 400 Metern sowie im Süden kann es gebietweise glatt aufgrund von Schneematsch werden. Ab dem Mittag kann es bis zu fünf Zentimeter schneien - auch innerhalb kurzer Zeit. 

„Die Wetterlage bleibt spannend“, so Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. Der Winter spiele sich seit Tagen lediglich in den höheren Lagen der Alpen ab. „Wir müssen nochmal daran erinnern, dass weite Teile Deutschlands seit Wochen gar kein Winterwetter haben“, so Jung. Auf ganz Deutschland bezogen sei es „ein echter Mildwinter“. Und: von einem Eiswinter könne in Deutschland aktuell keine Rede sein. Doch auch im Flachland könnte es demnach in der nächsten Woche winterlich werden. 

Zweithöchste Lawinenwarnstufe in den Alpen - Kommt jetzt das Hochwasser?

8.25 Uhr: Für die bayerischen Alpen gilt die zweithöchste Lawinenwarnstufe. Der Deutsche Wetterdienst erwartet bis Dienstagmittag wieder Neuschnee für die bayerischen Alpen. Für andere Teile des Freistaats ist Schneematsch vorausgesagt. Die Last auf Bäumen und Dächern könne weiter zunehmen.

Mehrere Flüsse und Bäche in Bayern traten in der Nacht über die Ufer. Vor allem in der Mitte und im Norden des Freistaats wurden teilweise Äcker und Wiesen überflutet. Für den oberfränkischen Landkreis Kulmbach warnten die Behörden vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten. In Mittelfranken stellte sich die Polizei auf Überschwemmungen ein. „Das Hochwasser kommt langsam“, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Auch in Niederbayern stiegen einem Polizeisprecher zufolge die Wasserstände leicht an. Straßen seien aber noch nicht überflutet worden.

Video: Wie entstehen Lawinen und wie gefährlich können sie werden

Schnee-Chaos in Bayern: Horst Seehofer will sich in Berchtesgaden Bild von Lage machen

8 Uhr: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) macht sich am Montag ein Bild von dem seit Tagen andauernden Schneechaos in den bayerischen Alpen. Wie sein Ministerium am Sonntagabend mitteilte, will Seehofer Einsatzkräfte der Bundespolizei und des Technischen Hilfswerks im Berchtesgadener Land treffen. Geplant sind Gespräche unter anderem in Berchtesgaden und Neukirchen am Teisenberg. Auch ein Statement des Ministers ist geplant. Seine Kabinettskollegin und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte am Sonntag den vom Schneechaos betroffenen Landkreisen weitere Hilfe zugesagt.

7.26 Uhr:

Wie die dpa berichtet, wurde bei dem Abgang einer Lawine in Balderschwang nach Angaben eines Polizeisprechers niemand verletzt. 

Die Lawine mit einer Breite von 300 Metern drückte Fenster des Hotels ein und Schnee gelangte ins Innere. Weder Gäste noch Angestellte wurden vermisst.

Ein Mensch erlitt einen Schwächeanfall und wurde von einem Arzt versorgt. Ob das im Zusammenhang mit der Lawine stand, war zunächst unklar. Einsatzkräfte waren vor Ort, konnten aber zunächst nicht mit Räumungsarbeiten beginnen. Experten mussten zuerst klären, ob sich weitere Schneebretter lösen könnten.

Hotel in Balderschwang von Lawine getroffen

7.11 Uhr: Ein Hotel im Skiort Balderschwang im Allgäu wurde am Morgen von einer Lawine getroffen. Wie BR24 berichtet, traf die Lawine nach ersten Informationen der Polizei gegen 5.15 Uhr ein großes Hotel in Balderschwang. Es sei jedoch niemand verletzt oder vermisst heißt es nach Angaben des Hotelbesitzers. Laut Bericht habe ein Mensch einen Schwächeanfall erlitten. 

Weiter heißt es, dass die Lawine laut Augenzeugen etwa 300 Meter breit gewesen sei. Balderschwang ist zudem derzeit nicht über Straßen erreichbar. Nach einem Lawinenabgang ist die Zufahrt gesperrt. (siehe unten)

7.04 Uhr: Nachdem es in den vergangenen Tagen vielerorts geregnet und geschneit hat, zeigen sich nun die ersten Folgen. In der Nacht zu Montag sind mehrere Flüsse und Bäche in Bayern über die Ufer getreten. In Landkreis Erding müssen Autofahrer Umwege in Kauf nehmen, da einige Straße überflutet sind, wie Merkur.de berichtet.

6.28 Uhr: Die Straßen in den niederbayerischen Ski- und Langlaufort Sankt Englmar im Kreis Straubing-Bogen sind wieder geöffnet. Das Landratsamt gab um 5 Uhr die Zufahrtsstraßen wieder frei. Mehrere Forstmaschinen hatten zuvor die durch Schneelast umgestürzten Bäume von der Fahrbahn geräumt und Schnee von den Bäumen geschüttelt, wie ein Sprecher sagte. Allerdings bleiben die Lifte im Skigebiet, die Langlaufloipen und Wanderwege bis auf weiteres geschlossen.

Lawine verschüttet Bundesstraße im Landkreis Berchtesgadener Land: Retter mit Hunden im Einsatz

6.10 Uhr: Eine Lawine hat am Sonntagabend die B305 zwischen Weißbach an der Alpenstraße und der Zwing bei Inzell im Landkreis Berchtesgadener Land komplett verschüttet. Wie der Kreisverband Berchtesgadener Land des BRK mitteilt, meldeten Autofahrer gegen 21.45 Uhr die rund acht Meter hohe und 20 Meter breite Lawine, die aus einem steilen Graben auf der Westseite des Scharnkopfs abgegangen war. Dadurch wurde die Bundesstraße an dieser Stelle kurz vor dem Gletschergarten komplett verschüttet.

Laut Pressemitteilung des BRK sei es zunächst unklar gewesen, ob der sehr nasse und dichte Schnee, der an der Begrenzungsmauer der Bundesstraße stehengeblieben war, womöglich mehrere Autos verschüttet hatte. Daher wurden von der Leitstelle Traunstein von beiden Seiten Einsatzkräfte losgeschickt, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Weißbach, Inzell und Karlstein, das Technische Hilfswerk (THW), die Bergwachten Inzell und Bad Reichenhall und die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau.

Zwei Lawinenhunde suchten laut BRK die Schneemassen ab, die Bergwacht Inzell sondierte mit verlängerbaren Sonden. Die nachgeforderte Reichenhaller Bergwacht kontrollierte das Gelände mit einem Halbleiter-Suchgerät. Nach einiger Zeit konnte Entwarnung gegeben werden: Menschen waren nicht zu Schaden gekommen. Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle ab, leuchtete die Lawine aus und musste mitgerissenes Holz mit der Motorsäge zerkleinern. In Karlstein wurde eine vorrübergehende Sperre errichtet, da auch bereits zwischen der Wegscheid am Antoniberg-Tunnel und Weißbach mehrere kleine Nassschneerutsche auf die Alpenstraße abgegangen waren. 

Einige Autos, darunter auch ein Reisebus, standen im Stau. Ein Radlader einer Inzeller Baufirma, die auch im Winterdienst mithilft, räumte die Bundesstraße wieder frei. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Bergwacht vor Ort und in den beiden Wachen in Bereitschaft.

Wetter in Bayern: Das waren die Meldungen vom Sonntag, den 13. Januar 2019:

21.23 Uhr: Der Zugverkehr ist vor allem im Netz der BOB noch voraussichtlich bis Mittwoch stark eingeschränkt, es verkehren keine Züge südlich von Holzkirchen. Auch im Meridian-Netz ist mit starken Einschränkungen zu rechnen. Für das Netz der BRB werden keine Abweichungen erwartet, jedoch ist dies abhängig von der weiteren Entwicklung der Wetterlage. Informationen über die aktuelle Lage gibt es der Homepagewww.meridian-bob-brb.de oder auf der Facebookseite Meridian, BOB & BRB.

Video: Lawine auf gesperrter Piste: Drei deutsche Skifahrer tot

21.20 Uhr: Eine geplante Lawinensprengung in den französischen Alpen endete in einer Tragödie: Zwei Pistenarbeiter kamen bei einer unerwarteten Explosion ums Leben

20.51 Uhr: Die Lawinengefahr in den Alpen ist wieder gestiegen. Der Lawinenwarndienst Bayern stufte die Gefahr in allen Gebieten der bayerischen Alpen auf der zweithöchsten Warnstufe 4 und somit als „groß“ ein. Am Samstag hatte noch Warnstufe 3 gegolten, was „erheblich“ ist. Die Hauptgefahr geht dem Bericht nach von Triebschneeansammlungen oberhalb von 1400 Metern aus - verursacht von Neuschnee und Sturm. Bereits geringe Belastungen durch einen Ski- oder Snowboardfahrer könnten Schneebrettlawinen auslösen, wie der Warndienst am Abend mitteilte. Die Lawinensituation soll auch in den kommenden Tagen angespannt bleiben.

19 Uhr: Wegen akuter Lawinengefahr muss die B21 zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Dies bedeutet, dass wegen der seit Donnerstag bestehenden Sperrung der B305 am Weinkaser sowie am Wachterl die Ortsteile Schneizlreuth, Oberjettenberg und Unterjettenberg der Gemeinde Schneizlreuth von deutscher Seite aus nicht mehr über Straßen erreichbar sind. Somit ist auch das sogenannte „Kleine deutsche Eck“, die direkte Verbindung zwischen Salzburg und Saalfelden/Lofer, gesperrt. Die Versorgung der Bevölkerung der betroffenen Ortsteile wird von Polizei, Feuerwehr, Roten Kreuz und Bundeswehr so gut wie möglich sichergestellt.

Schneebrocken fällt auf Windschutzscheibe   

18.45 Uhr: Der teils starke Regenfall und das Tauwetter macht den Schnee inzwischen sehr schwer, s die Gefahr von herabrutschenden Schneeschichten steigen lässt. Dieser Umstand wurde freiwilligen Helfern zum Verhängnis, als ein abtauender Schneebrocken am Sonntagnachmittag von einer Autobahnbrücke im Bereich der Anschlussstelle Murnau-Kochel abfiel und auf Windschutzscheibe und Motorhaube des Mannschaftswagens landete. Der 32-jährige Fahrzeugführer konnte die Kontrolle über den Renault/Master behalten und lenkte das Blaulichtfahrzeug auf den Pannenstreifen. Fahrer und Mitfahrer blieben unverletzt. Das Einsatzfahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf 3.500 Euro beziffert. Beide Richtungsfahrbahnen zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Murnau-Kochel mussten kurzfristig zur Beseitigung des überhängenden Schnees auf den Brückenkanten gesperrt werden. 

17.02 Uhr: Es gibt eine aktuelle Warnung vom BRK Kreisverband Berchtesgadener Land: „Das aktuelle Lagebild im Katastrophenfall für Teile des Berchtesgadener Landes hat sich seit den Morgenstunden nicht gravierend verändert. Die Wettersituation wird sich aber spätestens ab den Abendstunden mit starkem Niederschlag und Sturm deutlich verschlechtern“.

16.43 Uhr:Da wegen der Schneelast auf den Dächern Einsturzgefahr besteht, werden Häuser des Ferienparks Vorauf bei Siegsdorf (Landkreis Traunstein) evakuiert, wie Katharina Buchner vom Traunsteiner Landratsamt auf Nachfrage von chiemgau24.de bestätigte. Insgesamt sind rund 200 Personen davon betroffen. Feriengäste und Bewohner würden  vorerst in Räumlichkeiten in der Grund- und Mittelschule Siegsdorf untergebracht, hieß es. Nach der Räumung mussten sich Fachkräfte noch einmal gezielt die Häuser anschauen und entscheiden, welche Dächer geräumt werden müssen. "Wichtig ist momentan, dass niemand in akuter Gefahr ist", so Buchner. Laut Angaben der Feuerwehr wird das Abräumen der Dächer frühestens am Montagabend abgeschlossen sein.

Auto auf A3 von Schneebrocken getroffen -  Neues zum Lawinenabgang - Menschen sitzen fest

16.10 Uhr: Nach einem Lawinenabgang auf eine Kreisstraße sitzen rund 1300 Einwohner und Touristen in dem Wintersportort Balderschwang im Allgäu fest. Zunächst hatte die Polizei von 2000 isolierten Menschen gesprochen. „Der Riedbergpass ist vorsorglich gesperrt, weil auch hier Lawinengefahr herrscht“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Damit ist die einzige Verbindung von deutscher Seite aus zum beliebten Tourismusziel blockiert. Zuvor war auf österreichischer Seite bei Hittisau eine Lawine abgegangen. Verletzte hatte es dabei nicht gegeben. Die Versorgung für die in rund 1000 Meter Höhe liegende Gemeinde ist vorerst gesichert. Die Stromleitungen sind intakt. „Eine Evakuierung ist derzeit nicht geplant“, hieß es. Das Skigebiet Grasgehren wurde jedoch geräumt, 40 Menschen wurden hierbei in Sicherheit gebracht.

15.40 Uhr: Das seit Tagen andauernde Schneechaos in den bayerischen Alpen ist noch lange nicht vorbei. Seit der Nacht zum Sonntag schneite es in den Katastrophenregionen im Süden des Freistaates weiter. Bei Plusgraden begann es zudem mancherorts zu tauen. Dadurch könnte der Schnee nass und schwer werden - eine zusätzliche Belastung für die Hausdächer.

15.30 Uhr: Straße gesperrt? Eine Warngauerin (51) kümmerte das nicht. Das hatte fatale Folgen, wie Merkur.de* berichtet.

Schneebrocken kracht auf Autobahn auf Auto

14.40 Uhr: Glück hatte ein 64 Jahre alter Autofahrer auf der Autobahn 3 im Landkreis Passau: Ein Schneebrocken fiel bei Tauwetter am Sonntagvormittag von einer Brücke bei Hofkirchen und landete während der Fahrt auf der Windschutzscheibe des Wagens des Mannes. Trotz des Schreckens über den Aufprall und großflächigen Rissen auf der Scheibe, habe der 64-Jährige die Kontrolle über sein Auto behalten und auf dem nächsten Parkplatz halten können, teilte die Polizei mit. Von dort ging es nur noch mit Hilfe eines Abschleppdienstes weiter - durch die zersprungene Scheibe konnte der Fahrer kaum noch etwas sehen.

13.30 Uhr: Eine Schneepflugfahrer hat im Allgäu ein Auto gerammt. Danach flüchtete er zu Fuß, doch ein Detail hat ihn verraten. Die Polizei konnte ihn schnappen.

Schnee-Chaos in Bayern - Skigebiete gesperrt

13 Uhr:

Im Skigebiet am Arber im Bayerischen Wald wurde der Liftbetrieb ebenfalls eingestellt. Die Staatsstraße von Lohberg zum Arber war nach Angaben des Landratsamtes Cham gesperrt. Im Nationalpark Bayerischer Wald waren die Loipen nicht befahrbar. Außerdem hat die Nationalparkverwaltung die Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein samt Tierfreigelände bis Dienstag gesperrt und rät von Spaziergängen im Bayerischen Wald dringend ab. Es seien bereits Dutzende Bäume und starke Äste auf Wanderwege gefallen, teilte die Verwaltung mit. Es herrsche Lebensgefahr.

12.45 Uhr:

Die Bahn im Allgäu kapituliert teilweise vor dem Winterwetter: Zwischen Kempten und Lindau ist die Strecke komplett gesperrt. „Räumversuche mit Schneefräse und Schneepflug sind gescheitert“, teilte die Bahn am Sonntag mit. Ein Ersatzverkehr ist wegen starken Schneefalls nicht möglich. Zuvor hatten die Züge bereits ihr Tempo gedrosselt, um wegen umgestürzter Bäume rechtzeitig stoppen zu können.

Auf der Hauptstrecke zwischen München und Kempten kommt es den Angaben zufolge im Fern- und Nahverkehr zu erheblichen Verspätungen. „Von Reisen ins Allgäu wird abgeraten“, hieß es.

12.30 Uhr: Rettungskräfte kämpfen in Bayern bis zur Erschöpfung gegen die Schneemassen. Das zeigen diese Bilder

Kampf gegen die Schnee-Massen in Bayern - Bilder 

Lawinenabgang im Allgäu - 2000 Menschen sitzen fest

12.05 Uhr: Nach einem Lawinenabgang sitzen rund 2000 Einwohner und Touristen in dem Wintersportort

Winter in Bayern: Die Zufahrt zum Riedbergpass in Richtung Balderschwang ist wegen Lawinengefahr gesperrt.

Balderschwang im Allgäu fest. „Der Riedbergpass ist vorsorglich gesperrt, weil auch hier Lawinengefahr herrscht“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Damit ist die einzige Verbindung von deutscher Seite aus zum beliebten Tourismusziel blockiert. Zuvor war auf österreichischer Seite bei Hittisau eine Lawine abgegangen. Verletzte gab es nicht. Die Versorgung für die in rund 1000 Meter Höhe liegenden Gemeinde ist vorerst gesichert. Die Stromleitungen sind intakt. „Eine Evakuierung ist derzeit nicht geplant“, hieß es. Wann der Ort wieder erreichbar ist, war zunächst unklar. Wegen der Schneelast auf den Bäumen und der Lawinengefahr ist das Befahren des Passes riskant. Eine Kommission mit Experten der Bergwacht und der Behörden wollte am Mittag das weitere Vorgehen beraten.

Schnee-Chaos - Zugverkehr stark beeinträchtigt

11 Uhr: 

Wegen des Winterwetters lässt die Bahn ihre Züge im Allgäu auf Sicht fahren. Betroffen ist die Strecke zwischen München und Lindau. „Zwischen Immenstadt und Oberstaufen könnten verschneite Bäume ins Gleis stürzen“, sagte ein Sprecher der Bahn am Sonntag. Deshalb würden alle Züge des Fern- und Nahverkehrs dort mit deutlich weniger Tempo fahren. Bahnreisende müssten sich auf Verspätungen von rund 20 Minuten einstellen. Wegen zuviel Schnee herrscht auf etlichen Strecken im südlichen Oberbayern weiterhin Stillstand. Ab Holzkirchen gibt es keinen Zugverkehr ins Oberland. Unterbrochen ist auch die Verbindung von Freilassing nach Berchtesgaden. Züge in Richtung Garmisch sind vereinzelt verspätet, die Strecke zwischen Murnau und Oberammergau war wegen einer eingefrorenen Weiche zeitweise blockiert. Auch im Bayerischen Wald sind Streckensperrungen nach wie vor in Kraft.

Warnung vor extremem Unwetter

10.30 Uhr: Für Teile der Landkreise entlang der Alpen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor extremem Unwetter. Betroffen sind unter anderem der Kreis Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und Rosenheim. Die Warnung gilt vor extrem starkem Schneefall und Schneeverwehungen zunächst bis Dienstag 12 Uhr. Es soll bis zu einem Meter Neuschnee fallen. Im Alpenraum und im Voralpenland sind zudem laut DWD zahlreiche weitere Unwetter- und Wetterwarnungen aktiv.

9.50 Uhr: Die Polizei hat die Straßen ins niederbayerische Sankt Englmar gesperrt. Die Schneelast auf den Bäumen sei zu hoch, teilte die Behörde am Sonntagmorgen mit. Aus Sicherheitsgründen wurde der Skibetrieb in dem Wintersportort im Landkreis Straubing-Bogen eingestellt. Eine Anfahrt ist derzeit nicht möglich. Die Sperrung gilt den Angaben zufolge bis auf Weiteres.

Drei Deutsche sterben in Lawine

9.20 Uhr: Blick über die Grenze: Drei Skifahrer aus Deutschland sind im österreichischen Lech in einer Lawine ums Leben gekommen. Wie die Behörden am Sonntag berichteten, wird ein Mann der vierköpfigen Gruppe noch vermisst. Die vier befreundeten Skifahrer waren am Samstag den Angaben zufolge auf einer gesperrten Skiroute unterwegs. Am Abend wurden sie als vermisst gemeldet. Laut Polizei fanden die Retter die Leichen der drei Männer aus Oberschwaben im Alter von 32, 36 und 57 Jahren kurz vor Mitternacht. Der noch vermisste Person ist 28 Jahre alt und ebenfalls aus Süddeutschland.

Schnee-Chaos in Bayern: Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz 

8.02 Uhr: Der Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hat den aktuellen Stand in Oberbayern beschrieben. „Wir verzeichnen am Morgen 25 Zentimeter Neuschnee in Teisendorf, 30 Zentimeter in Ruhpolding und 21 Zentimeter in Garmisch“, wurde mitgeteilt. In der Nacht zu Sonntag ist weiter Schnee gefallen. Die Temperaturen könnten sich am Sonntag über dem Nullpunkt halten. Schnee könnte tauen, wird aber so nass und schwer. Das könnte eine zusätzliche Belastung für die Dächer geben.

6.54 Uhr: Viel Neuschnee hat in Niederbayern in der Nacht zu Sonntag zu mehr als 150 Einsätzen von Polizei und Feuerwehr geführt. Wie die Polizei mitteilte, gab es bis zum Morgen 24 Unfälle. Ein Mensch wurde schwer verletzt. Vielerorts stürzten wie in den Landkreisen Deggendorf und Straubing-Bogen Bäume auf die Straßen, weil das Gewicht des Schnees zu groß war. Etliche Straßen sind deswegen nach wie vor nicht passierbar. Bergungsarbeiten sind den Angaben zufolge für die Helfer derzeit zu gefährlich. Weitere Bäume könnten umstürzen. Gesperrt sind zunächst auch die Bundesstraße 11 zwischen Regenhütte und Bayerisch Eisenstein sowie die Bundesstraße 85 zwischen Hörmannsdorf und Tittling.

Wetter in Bayern: Das waren die Meldungen vom Samstag, den 12. Januar 2019:

Update um 19.15 Uhr: Markus Söder verkündet auf Twitter, dass die eingeschneiten Katastrophengebiete in Bayern weitere Hilfe bekommen werden. Der „Freistaat wird ab sofort alle betroffenen Regionen mit insgesamt 500 zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten unterstützen“, verkündet er und bedankt sich bei allen Einsatzkräften, die rund um die Uhr vor Ort sind. „Ganz Bayern steht in Solidarität!“ Seinen Post versieht er mit zwei Fotos und ahnt scheinbar nicht, was im Hintergrund an der Wand hängt

Wetter in Bayern: Sorge um Schneelast auf den Dächern - THW warnt

Update um 18.50 Uhr:

Hausbesitzer machen sich Sorgen um ihre Dächer. Die meisten Häuser sind nicht dafür ausgelegt, so hohe Scheelasten zu tragen. Besonders wenn es regnet oder der Schnee zu Eis gefriert, vervielfacht sich das Gewicht. Einige Anwohner wünschen sich, dass der THW ihre Dächer räumt. Doch das ist mit Risiko verbunden. Der THW Schongau hat eine wichtige Warnung für alle betroffenen Bewohner.

Lawinengefahr weiterhin extrem hoch

Update um 18.15 Uhr:

Die Lawinengefahr in den Berchtesgadener Alpen ist laut Einschätzung von Experten zwar gesunken, bleibt aber dennoch erheblich. Für den Samstag stufte der Lawinendienst Bayern die Gefahr in allen Gebieten der bayerischen Alpen auf Warnstufe 3 ein, das ist die dritthöchste von fünf Gefahrenstufen. Am Freitag hatten die Fachleute in den Berchtesgadener Alpen noch von großer Gefahr, Warnstufe 4, gesprochen. In den übrigen Alpen in Bayern galt am Freitag bereits Warnstufe 3.

Die Hauptgefahr geht demnach von großen oder sehr großen Lockerschnee- und Schneebrettlawinen aus, die sich wegen des Gewichts des Neuschnees auf den alten Schnee von selbst lösen könnten. Lawinen könnten bis in Tallagen hinabgehen und hangnahe Verkehrs- und Wanderwege gefährden. Der Lawinenwarndienst empfiehlt ausdrücklich, besonders vorsichtig zu sein und eine überlegte Routenwahl zu treffen, sollte man im Gebirge unterwegs sein.

Weitere gefährliche Stellen lägen oberhalb von Waldgrenzen, vorwiegend im kammnahen Steilgelände mit nördlichen, östlichen und südlichen Hangrichtungen, in eingewehten Rinnen und Mulden sowie an Übergängen von viel zu wenig Schnee, hieß es weiter. Vor allem große zusätzliche Belastung, etwa durch eine Skifahrergruppe ohne Abstände, könne große Schneebrettlawinen auslösen. Seit Freitag waren den Angaben zufolge in den bayerischen Alpen weitere 10 Zentimeter Neuschnee gefallen.

Helfer sind laut Söder „sehr, sehr besorgt“

Update um 14.05 Uhr: Der Freistaat schickt 500 Bereitschaftspolizisten zusätzlich in die tief verschneiten Katastrophenregionen. „Es gibt keinen Anlass zur Panik, aber schon zu ernster Besorgnis“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Samstag bei einem Besuch in Bad Tölz. Dort wollte er sich einen Überblick über die Situation verschaffen und nahm dazu an einer Lagebesprechung der Einsatzkräfte teil. 

Insgesamt sind Söder zufolge bald 5000 Kräfte im Einsatz - und vor allem damit beschäftigt, einsturzgefährdete Dächer vom Schnee zu befreien. Bei Bedarf sollen weitere Helfer in Bewegung gesetzt werden. Alle seien „volle Pulle im Einsatz“, betonte Söder. „Die größte Herausforderung der nächste Tage wird die Dächerlast sein. Durch den Regen wird insgesamt die Last schwerer.“ Die Helfer seien „sehr sehr besorgt“.

Feuerwehr warnt Passanten vor „Gefahr von oben“

Update um 12.55 Uhr: Die Augsburger Feuerwehr wendet sich nun mit einer ernsten Bitte an die Bevölkerung, die allerdings in einer Pressemitteilung humorvoll verpackt wurde: „Die Bevölkerung sollte bitte in diesen Tagen nicht beim Gehen den Smartphone-Wetterbericht anschauen, sondern lieber live beobachten, was sich oben drüber so tut“, heißt es in der Pressemitteilung. Gemeint sich gefährliche große Eiszapfen und Dachlawinen, die auf Grund des Tauwetters nach unten fallen könnten. Abgesperrte Bereiche seien unbedingt zu meiden. 

Eiszapfen können für Passanten zur Gefahr werden. Die Augsburger Feuerwehr warnt bereits. 

Hunderte Erdinger Feuerwehrleute helfen im Berchtesgadener Land aus

Update um 12.30 Uhr: Am frühen Samstagmorgen brach das erste 180-köpfige Kontingent von Feuerwehrleuten aus dem Kreis Erding nach Berchtesgaden auf. Dort mussten rund 400 Hausdächer vom Schnee befreit werden. Am Sonntag macht sich ein zweiter Konvoi mit weiteren 180 Kräften nach Südostbayern auf den Weg, wo der Katastrophenfall ausgerufen wurde. Über die Schnee-Lage im Raum Erding berichtet Merkur.de hier.

Baum stürzt im Landkreis München auf fahrenden Ford - Dach eingedrückt

Update um 11.25 Uhr: Mitten unter der Fahrt wurde der Ford eines 49-Jährigen aus Glonn (Landkreis München) am frühen Samstagmorgen von einem umstürzenden Baum getroffen. Danach war das Dach eingedrückt und die Windschutzscheibe zersplittert. Mehr über den Unfall lesen Sie hier auf Merkur.de.

Der Wagen wurde voll getroffen.

Gebirgsjäger im Schneedienst werden von manchen angeblich „wie Lakaien behandelt“

Update um 10.30 Uhr: Auf Anraten der Lawinenwarnkommission löst die Bundeswehr am Samstag im Zeitraum von 10.30 Uhr bis etwa 13 Uhr im Chiemgau (Bereich Ruhpolding und Reit im Winkl) kontrollierte Lawinenabgänge aus. Gebirgsjäger der Bundeswehr helfen auch in Bischofswiesen (Berchtesgadener Land) aus. Die Soldaten befreien Dächer von Schneemassen. 

Wie bgland24.de nun berichtet, gibt es allerdings einige unfreundliche Begegnungen mit Anwohnern. „Offensichtlich scheinen sich so manche Hauseigentümer dazu berufen zu fühlen, die Helfer zu ihren Leibeigenen zu ernennen und sie wie Lakaien zu behandeln", berichtet eine empörte Leserin des Nachrichtenportals. Mancher Hauseigentümer habe vergessen, „was der tatsächliche Auftrag des Katastrophenschutzes ist, der nicht darin besteht, diesen als Hausmeisterservice zu nutzen.“ Auch würden dreiste Bemerkungen in Richtung der Soldaten fallen, wie beispielsweise: "Das geht aber auch a bissl schneller!"

Mann warf sich vor einem Schneepflug - der Bürgermeister muss eingreifen

Update um 10.20 Uhr: Es ist eine kuriose Geschichte aus Hohenpeißenberg, aber auch sehr dreist: Ein Mann warf sich vor einem Schneepflug und krallte sich an ihm fest! Er forderte, dass der Fahrer seine private Einfahrt freiräumen solle. Der Bürgermeister musste eingreifen. Es war leider nicht die einzige unangenehme Begegnung mit Bürgern, schreibt Merkur.de. 

Katastrophenfall in mehreren Landkreisen ausgerufen - ein Kind und ein 48-Jähriger sterben

Die bisherige Schnee-Bilanz in Oberbayern ist verheerend: In den Landkreisen Miesbach, Berchtesgadener Land, Traunstein und Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen wurde in den vergangenen Tagen der Katastrophenfall ausgerufen. Der Schulunterricht fiel vielerorts aus. Schon jetzt ist klar: Auch am Montag wird im Kreis Miesbach kein Schulunterricht stattfinden (Merkur.de).

Noch viel schlimmer: Zwei Menschen verloren auf besonders tragische Weise ihr Leben. Am Donnerstag wurde in Aying (Landkreis München) ein neunjähriger Junge von einem Baum erschlagen (Merkur.de). Die Polizei geht davon aus, dass der Baum unter der Schneelast zusammenbrach. Am Freitag gab es einen weiteren Unglücksfall in Lenggries: Ein Mitarbeiter der Tölzer Straßenmeisterei starb. Er geriet mit seinem Räumfahrzeug in einen Wasserzulauf der Isar. Trotz einer mehrstündigen und dramatischen Rettungsaktion, verlor der 48-Jährige den Kampf um sein Leben (Merkur.de). 

Nächste Unwetterfront kommt ab Samstagabend - DWD warnt vor starkem Schneefall

Derweil warnt der deutsche Wetterdienst vor einem neuen Unwetter. Ab Samstagabend soll es wieder stark schneien. Die neuen Schneefälle in der Alpenregion sollen bis Dienstagvormittag anhalten. Dabei werden vor allem oberhalb von 800 Meter Neuschneemengen zwischen 40 und 70 cm, in Staulaugen der Allgäuer und Berchtesgadener Alpen auch bis über 100 cm erwartet. Vor allem im Hochgebirge ist dabei mit starken Schneeverwehungen zu rechnen!

Erhebliche Lawinengefahr im bayerischen Alpenraum

Wintersportler sollten auch besonders vorsichtig sein: Im bayerischen Alpenraum ist die Lawinengefahr als erheblich einzustufen (Stufe 3). Laut dem Lawinenenwarndienst Bayern geht die Hauptgefahr weiterhin von großen, vereinzelt auch sehr großen Lockerschnee- und Schneebrettlawinen aus, die sich durch die Auflast vom Neuschnee auf die Altschneedecke von selbst lösen können.

Sprengladung verschwunden: Schwierige Lawinensprengung 

Zusätzliche Aufregung gab es am Freitag am Spitzingsee: Den ganzen Freitag über war die Spitzingstraße wegen Lawinensprengung gesperrt. Grund war eine im Schnee verschwundene Ladung. Mittlerweile gibt es aber Entwarnung, berichtet Merkur.de.

„Die Mädels waren am Boden zerstört“: Hallenturnier abgesagt

Schwere Schneelasten auf Dächern sorgen für zusätzliche Gefahren. So musste nun auch auch die Dreifachhalle in Peiting gesperrt werden. Ein Damen-Fußballturnier wurde abgesagt. „Die Mädels waren am Boden zerstört“, erfuhr Merkur.de.

Ein Held der Straße - unterwegs mit einem Ebersberger Straßenwärter

Franz Weiherer (25) steht auf, wenn andere ins Bett gehen. Ab 1.30 Uhr nachts räumt er Schnee, damit die Menschen im Ebersberger Landkreis am Morgen freie Straßen haben. Momentan macht er viele Überstunden und hat kein Wochenende. Ein Merkur-Reporter begleitete ihn.

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kah

*Merkur.de und rosenheim24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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