+
Am Wochenende darf der Herbst mal Herbst sein  - aber nur kurz.

Winter nicht in Sicht

Goldener Herbst legt Pause ein - aber dann ...

München - Nach traumhaftem Herbstwetter müssen sich die Menschen in Bayern auf ein trübes Wochenende einstellen - doch nicht allzu lange.

Der goldene Herbst mit viel Sonne und Temperaturen über 20 Grad ist vorerst vorbei. Eine Kaltfront über Bayern sorgt am Wochenende für unbeständiges Wetter und bringt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in München einen Mix aus Wolken, Wind, Regen und deutlich kühleren Temperaturen. Doch schon zum Wochenbeginn soll es wieder freundlicher und mit bis zu 18 Grad im Alpenraum für Mitte November ungewöhnlich mild werden. „Winter ist noch nicht in Sicht“, fasste ein Meteorologe die weiteren Aussichten zusammen. Die Liftbetreiber in den bayerischen Skigebieten sind noch gelassen. Bis Ende November hoffen sie allerdings auf Schnee.

Wetter in Bayern und München: Nach herbstlichem Wochenende wird es wieder warm

Nach den vielen sonnigen Herbsttagen müssen sich die Menschen zunächst auf ein trübes Wochenende einstellen. Leichter Regen und Höchsttemperaturen von nur sieben bis zwölf Grad werden laut Wetterdienst für Samstag erwartet. Auch am Sonntag soll es noch kühl und bewölkt bleiben. Am Montag zeige sich aber schon wieder häufig die Sonne. „Danach wird es zwar nicht mehr so ungetrübt wie in den letzten Tagen, aber es bleibt mild bei Temperaturen über zehn Grad“, so der Meteorologe.

Wanderer können also weiter ihrem Hobby nachgehen und auch in den Bergen noch die goldenen Herbstfarben genießen. Die meisten Bergbahnen in Bayern stehen allerdings still. Nach Angaben des Verbands Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte in München haben viele Liftbetreiber in dieser Woche mit der vorgeschriebenen Revision begonnen und vorübergehend den Betrieb eingestellt. Bei schönem Wetter nähmen jedoch einige Bahnen in dieser Zeit am Wochenende ihren Betrieb wieder auf.

„Wir haben unsere Revision um eine Woche verschoben, weil das Wetter einfach zu schön war“, sagte Thomas Liebl, Geschäftsführer der Arber-Bergbahn im Bayerischen Wald. In der Ferienwoche sei der Ansturm der Gäste groß gewesen. „Der Arber war Tankstelle für die Menschen. Schöner kann Herbstwetter nicht sein.“ Nun hofft Liebl darauf, dass auf den schönen Sommer ein ebenso schöner Winter mit reichlich Schnee für die Skifahrer folgt.

Wetter in Bayern und München: Kein Schnee in Skigebieten

Auch an der Zugspitze haben in dieser Woche die Revisionsarbeiten an den Bergbahnen begonnen. Das traumhafte Wetter der vergangenen Tage mit guter Fernsicht und milden Temperaturen auf Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) sei „ein schöner Abschluss“ gewesen, meinte eine Sprecherin der Zugspitzbahn. Jetzt geht der Blick in Richtung Skisaison: „Ende November darf so langsam der Winter starten, damit wir rechtzeitig zu Weihnachten jede Menge Schnee haben.“ Die Zugspitze ist ein reines Naturschnee-Skigebiet. Deshalb variiert der Saisonstart dort besonders stark. Mal geht es Ende Oktober los, mal Mitte Dezember.

Im grenzübergreifenden Gebiet Fellhorn-Kanzelwand bei Oberstdorf ist der Start in die Skisaison in drei Wochen geplant. Auch dort geben sich die Liftbetreiber trotz der milden Temperaturen gelassen. „Wir sind noch nicht nervös, hoffen aber bis Ende November auf Naturschnee“, sagte Bergbahn-Chef Augustin Kröll.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahnstrecke Landshut-München könnte 2018 komplett gesperrt werden
Wenn das stimmt, werden sich Pendler und Ausflügler aufregen. Zu Recht. Die Bahn könnte in den Sommerferien 2018 die Strecke Landshut-München komplett sperren. 
Bahnstrecke Landshut-München könnte 2018 komplett gesperrt werden
Auf Seitenstreifen überholt - Biker schwer verletzt
Ein Motorradfahrer ist auf der A96 bei einem verbotenen Überholmanöver auf dem Seitenstreifen schwer verletzt worden.
Auf Seitenstreifen überholt - Biker schwer verletzt
„Es war nicht die erste Alte, die ich umgenietet habe“
Gewürgt, geschlagen und getreten - und zum Schluss die Treppe hinuntergeworfen: Vor einem Jahr wurde eine 84 Jahre alte Frau im mittelfränkischen Feuchtwangen ermordet. …
„Es war nicht die erste Alte, die ich umgenietet habe“
Nach Vergewaltigung: 550 Rosenheimer gehen freiwillig zum DNA-Test
Mit dem ersten Massengentest im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, versuchen die Ermittler den Vergewaltiger einer jungen Frau in Rosenheim zu finden. 
Nach Vergewaltigung: 550 Rosenheimer gehen freiwillig zum DNA-Test

Kommentare