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Wintereinbruch in Bayern: Dauer-Schnee in München - doch schon folgen Warnungen vor ernster Gefahr

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Von: Thomas Eldersch

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Reichlich Schnee und Kälte hat das Tief Andreas am Wochenende im Gepäck. Der 1. Advent wird winterlich. Der DWD warnt besonders Autofahrer vorsichtig zu sein.

München - Die ersten Schneeflocken haben am Freitag, 26. November, bereits ihren Weg ins Flachland gefunden. Sie sind aber nur ein Vorgeschmack auf den Wintereinbruch, der Bayern noch bevorsteht. Bis in die nächste Woche hinein soll es weiter schneien. Und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bleibt die weiße Decke sogar in München, Nürnberg und Augsburg liegen. Dazu kann es nachts richtig kalt werden. Passend also zum meteorologischen Winteranfang am kommenden Mittwoch.

Wetter in Bayern: Tief Andreas bring Schnee und Kälte mit

Im Laufe des Tages bleibt das Wetter winterlich in Bayern. Immer wieder können Flocken vom Himmel kommen. Dabei werden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Temperaturen um den Gefrierpunkt erreicht. Das kann zu Glätte auf den Straßen führen. Deshalb warnt der DWD vor allem in den Alpenregionen vor glatten Fahrbahnen oberhalb von 600 Metern. Vorerst gilt die Warnung nur bis 18 Uhr, aber es sind bereits weitere Schneefälle am Samstag angekündigt worden. In Staulagen sind so bis zu 15 Zentimeter Neuschnee möglich.

Für das Wochenende sagen Experten weiterhin ergiebige Schneefälle voraus.
Für das Wochenende sagen Experten weiterhin ergiebige Schneefälle voraus, wie hier der Meteorologe Jan Schenk von The Weather Channel. © Screenshot The Weather Channel

Meteorologe Jan Schenk, von The Weather Channel, weiß auch schon, wie es danach weiter geht. Pünktlich zum 1. Advent stattet uns das Tief Andreas einen Besuch ab. Im Gepäck hat es feuchte Luft, welche sich bei den niedrigen Temperaturen als Schnee auf den Weg zur Erde macht. Außerdem wird es richtig kalt. In manchen Regionen kann es in der Nacht zum Sonntag und Montag strengen Frost geben. Das bedeutet, dass das Thermometer unter zehn Grad minus sinkt. Vor allem dort, wo sich eine Schneedecke gebildet hat und der Wind nicht weht, kann es noch frischer werden. „Denn durch die große Oberfläche der Schneesterne kommt es zu starker Ausstrahlung. Damit liegen die Werte auch mal bis zu 10 Grad unter den Vorhersagen“, erklärt der Meteorologe.

Wetter in Bayern: Kurzzeitige Winterpause in der kommenden Woche

Nach dem Wintereinbruch ist vor dem Wintereinbruch, könnte man meinen, wenn man sich die Prognose für die kommende Woche anschaut. Denn der Winter macht ab Dienstag eine kurze Pause. Der Schnee geht in Regen über und es kann stürmisch werden. Nur in höheren Lagen bleibt die weiße Pracht noch liegen. Doch schon nach dem Sturm-Intermezzo sind neue Schneefälle angekündigt worden. Schenk dazu: „Insgesamt bestätigt sich der kalte Trend für den Dezember. Der Sturm am Dienstag ist nur ein kurzes Zwischenspiel. Das Azorenhoch wird dann wieder stärker und der Winter geht in die nächste Runde.“ (tel)

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