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Wetter in Bayern: Glättewarnung gilt weiterhin - Am Abend drohen heftige Sturmböen

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Sturm und Glätte in Bayern erwartet.
Sturm und Glätte in Bayern erwartet. © Julian Stratenschulte

Der Winter ist in Bayern angekommen. Eine leichte Schneedecke überzieht den Freistaat, der DWD warnt jedoch. Besonders für Autofahrer kann es gefährlich werden.

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Update vom 4. Dezember, 15.00 Uhr: Die Glättewarnung des Deutschen Wetterdienstes gilt noch immer in Teilen Bayerns. Am Nachmittag und in der Nacht zum Sonntag kann es durch überfrierende Nässe oder geringen Schneefall vor allem zwischen Mittelfranken und dem Allgäu sowie im Süden zu Glätte kommen. In der Nacht zum Sonntag zieht die nächste Kaltfront auf, die Schneefallgrenze sinkt damit auf 500 Meter. Gegen Abend bis in die Nacht hinein ist außerdem mit teils starken Sturmböen zu rechnen: Ab den mittleren Alpen kommt es zu stürmischen Böen von bis zu 75 km/h, auf höheren Lagen sogar zu orkanartigen Böen mit bis zu 100 km/h.

Update vom 4. Dezember, 11.00 Uhr: Die Wetter-Warnung für den Süden Bayern, darunter auch die Landeshauptstadt München, ist vom Deutschen Wetterdienst nun noch einmal verlängert worden. Sie gilt nun bis 14.30 Uhr am Nachmittag. Die Glatteiswarnung gilt noch immer für weite Teile Bayerns, vor allem dort, wo mit Neuschnee zu rechnen ist. Gegen Abend ist zudem bayernweit mit heftigen Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h zu rechnen. Im Bergland sind auch Orkanböen mit bis zu 110 km/h möglich. Schneematsch und gefrierende Nässe sorgen für eine durchgängige Warnlage auf den Straßen bis Sonntag.

Im Landkreis Erding bei München kam es bereits zu einem heftigen Unfall aufgrund der Glätte. Dort landete ein BMW-Fahrer samt Auto in der Sempt, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Erst nach Stunden konnte das Auto aus dem Fluss geborgen werden.

Update vom 4.Dezember, 08.00 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glätte im südlichen Teil Bayerns. Zudem sollen am frühen Samstagmorgen nördlich der Donau-Alb-Region und vormittags im Osten Bayerns ein bis fünf Zentimeter und im Bayerischen Wald bis zu zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Zudem warnt der Wetterdienst im Bereich südlich der Donau und in Teilen Niederbayerns bis zum Mittag vor Glatteis. Auch im Umfeld der Mittelgebirge könne örtlich Glatteis nicht ausgeschlossen werden. In der Nacht zum Sonntag rechnet der DWD oberhalb von etwa 600 Metern mit streckenweiser Glätte durch Schneematsch oder gefrierende Nässe.

Für die Landeshauptstadt Bayerns wurde sogar die Warn-App KATWARN ausgelöst. Dort heißt es, dass aufgrund von gefrierendem Regen oder Sprühregen verbreitet mit Glatteis zu rechnen sei. Straßen- und Schienenverkehr könnten erheblich beeinträchtigt werden. Laut KATWARN sollte das Autofahren am Samstag gemieden werden. Es wird dazu aufgerufen, das Haus wenn möglich nicht zu verlassen.

Erstmeldung vom 3. Dezember

München - Pünktlich zum Start in den Dezember kam der Winter in Bayern an. Immer mal wieder schneit es seitdem, gar eine leichte Schneedecke legte sich über die Dächer der Landeshauptstadt München. Bereits Ende November schafften es vereinzelt Schneeflocken bis ins Tiefland, während es in Richtung Berge bereits für einen echten Winter-Einbruch reichte. Der Blick in Richtung Wochenende verspricht hingegen Turbulenzen, der Deutsche Wetterdienst hat eine eindringliche Warnung herausgegeben.

Unwetterwarnung! DWD-Info für Bayern - Gefährliche Nacht steht bevor

Doch Schritt für Schritt: In der Nacht auf Samstag, den 4. Dezember, wird es im Süden Bayerns mit bis zu minus fünf Grad knackig kalt. Im Nordwesten fällt das Thermometer nur auf rund null Grad. Am Samstag steigen die Temperaturen auf bis zu acht Grad in Nürnberg. Dazu gibt es jede Menge Regen, es bahnt sich also für alle die freihaben ein idealer Tag auf der Couch an. Dann, am Sonntag, 5. Dezember, wird es laut dem Wetter-Portal wetteronline wieder kühler, das Thermometer schafft es nur noch auf drei Grad in der Spitze, nachts sinken die Temperaturen auf null Grad in München und zwei Grad in Würzburg. Doch zuvor bringt die Nacht auf Samstag einige Turbulenzen mit sich.

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Wetter: DWD gibt amtliche Warnung heraus - München ebenfalls betroffen

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung herausgegeben, die München und die umliegende Region betrifft. Dort heißt es: „In der zweiten Nachthälfte zum Samstag zieht von Westen Niederschlag auf. Mit rasch steigender Schneefallgrenze geht der Niederschlag schnell von Schnee in gefrierenden Regen über, zum Teil fällt auch direkt gefrierender Regen. Dabei besteht erhöhte Glatteisgefahr. Dies ist ein erster Hinweis auf ein erwartetes Unwetter.“ Damit ist besonders für Auto- und Lkw-Fahrer Vorsicht geboten. Die Warnung gilt bis Samstag, 7 Uhr.

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