Wetter im Freistaat

Gewitterwalze trifft Bayern: Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee - Temperatursturz in München

  • Tanja Kipke
    VonTanja Kipke
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Ein kurzes Hoch bringt nach den letzten Regentagen wieder etwas Sonne nach Bayern. Aber schon für Sonntag sind neue Gewitter angekündigt - und ein Temperatursturz.

München - In den letzten Tagen zogen zahlreiche Gewitter* über den Freistaat hinweg. Besonders getroffen hat es Regionen in Franken - aber auch am Alpenrand und in der Region München kam es zu Starkregen. Für die nächsten zwei Tage können sich die Bayern aber wieder an etwas schönerem Spätsommer-Wetter erfreuen - und das dank Hoch Jenny. Meteorologin Veronika Krüger von The Weather Channel spricht jedoch nur von einem „kurzen Zwischenhochdruckeinfluss“. Das bedeutet, das Hochdruckgebiet bleibt nicht lange über Bayern. Gewitter und ein Temperatursturz folgen zum Sonntag.

Wetter in Bayern: Gewitterwalze rollt auf den Freistaat zu

Durch das Hoch Jenny lässt sich die Sonne am Freitag und Samstag immer mal wieder in Bayern blicken. Das Wetter* stabilisiert sich. Jedoch nur für kurze Zeit. Schon zum Samstag Abend ist es mit dem Hochdruckeinfluss wieder vorbei, wie Meteorologin Krüger voraus sagt. Ein neues Tief bringt „Gewitter und Schauer“ nach Deutschland. „Am Sonntag verlagert sich der Regen in den Süden Deutschlands“, so Krüger. Noch geben die Wettermodelle unterschiedliche Angaben zur fallenden Regenmenge. Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter seien in Bayern möglich.

Ein Tiefdruckgebiet bringt dunkle Gewitter-Wolken nach Bayern.

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Tiefdruckgebiet zieht auf Bayern zu und bringt Kaltfront mit sich - auch München trifft es

Durch das Tiefdruckgebiet* werden auch die Temperaturen fallen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer „Kaltfront“, die von der Ostsee zu den Alpen zieht. Dabei tauscht sie „die sehr warme und sehr feuchte subtropische Luft mit deutlich kühlerer Meeresluft aus.“ Die Temperaturen fallen auf 15 bis 20 Grad. Auch München trifft der Temperatursturz. In der Nacht gibt es nur noch Werte bis neun Grad und auch am Tag werden die Bayern das Tief spüren. Maximalwerte von 18 Grad sind nicht zu vergleichen mit den Temperaturen der vergangenen Wochen. Fast zehn Grad Unterschied - sowohl nachts als auch tagsüber.

Am Alpenrand werden laut Meteorologe Dominik Jung von wetternet kaum 10 Grad erreicht. „Ab 1500 bis 1800 m kann es sogar den ersten Alpenschnee der Saison geben. Bis zu 20 cm Neuschnee sind ab 2000 m problemlos möglich“, so Jung. Das werde auf einigen Alpenpässen für Behinderungen sorgen.

(tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Angelika Warmuth

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