Wetterdienst warnt bereits

Winter in Bayern: Schnee und Eis im ganzen Freistaat! Auf den Straßen wird es richtig glatt

  • Marcus Giebel
    vonMarcus Giebel
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Zu einem echten Winter gehört auch Schnee, der länger liegen bleibt. Den bescherte das Wetter den Bayern direkt zum Jahresbeginn - und es geht frostig weiter.

  • Zum Dreikönigstag hate es in ganz Bayern ordentlich geschneit (siehe Erstmeldung vom 6. Januar).
  • Auch weiterhin bleibt es nun im Freistaat winterlich.
  • Es gelten Warnungen vor Glätte und Frost.

Update vom 8. Januar, 19.58 Uhr: Im Freistaat bleibt es weiter eisig. Für ganz Bayern warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Frost. In der Nacht auf Samstag (9. Januar) kann es bis zu -8 Grad im Süden Bayerns und -5 Grad in den nördlichen Regionen geben. Eine weitere Wetterwarnung der Stufe 1 wegen „leichtem Schneefall“ gilt im Norden des Freistaats von Bayreuth bis Ingolstadt.

Rund um Regensburg und Passau, aber auch in den Gebieten um Augsburg, München und Rosenheim gelten statt den Warnungen vor Schneefall Warnungen vor Glätte. „Es muss mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden“, so die DWD-Warnung im Wortlaut. Besonders Autofahrer sollten in diesen Bereichen Bayerns besonders aufpassen.

Wetter in Bayern: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Frost und Glätte.

Wintereinbruch in Bayern: Bis zu minus sieben Grad - in manchen Gebieten kann es sogar noch kälter werden

Update vom 8. Januar, 9.43 Uhr: Am Wochenende wird es in Bayern nur noch vereinzelt Schnee geben. Vielerorts sei es stark bewölkt, am höheren Alpenrand auch sonnig, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte. Am Samstag sei vielerorts Dauerfrost möglich. In der Nacht zu Sonntag wird es kalt im Freistaat. Temperaturen von bis zu minus sieben Grad sind der Prognose nach dann möglich, im Bayerischen Wald und an den Alpen könne es noch kälter werden. Am Sonntag erwartet der DWD sonnige Abschnitte. Vor allem in den Morgenstunden sei es sehr kalt bei Temperaturen zwischen minus fünf und minus zehn Grad.

Wintereinbruch in Bayern: In diesen Regionen wird es heute Nacht gefährlich glatt

Update vom 7. Januar, 11.17 Uhr: Der Winter ist schon da? Von wegen. Das bisschen Schnee um die 0 Grad war offenbar nur liebliches Vorgeplänkel. Zum Wochenende droht Bayern ein echter Wintereinbruch mit Minusgraden im zweistelligen Bereich. Schon in der Nacht auf Freitag sinkt das Thermometer an den Alpen laut DWD auf bis zu minus 10 Grad, in der Nacht auf Samstag sogar auf minus 13 Grad.

Wintereinbruch in Bayern: Franken und Oberpfalz in der Nacht gefährlich glatt

Nördlich der Donau, also in Franken und der Oberpfalz, schneit es zudem bei deutlichen Minusgraden. Hier warnt der DWD vor Schneeglätte in ganz Nord- und Ostbayern. Aufgrund der winterlichen Temperaturen bleibt der Schnee sogar in sonst milden Lagen wie Regensburg* im Donautal liegen. Bedeutet für Reisende in Nordbayern: Achtung, Glättegefahr!

Und was da fällt, bleibt liegen. Denn auch die Langzeitprognose verspricht Dauerfrost für nahezu ganz Bayern. Nur im Maintal könnten die Temperaturen noch knapp über Null klettern.

Update vom 7. Januar, 8.58 Uhr: Ein Tief mit Zentrum über der polnischen Ostseeküste bestimmt mit polarer Meeresluft das Wetter in Bayern. Nur ganz im Süden mache sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) schwacher Hochdruckeinfluss bemerkbar.

Bayernweit ist mit Glätte und Frost zu rechnen. Die Warnung des DWD gilt bis Donnerstag (7. Januar), zehn Uhr.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Bayern vor Glätte und Frost.

Weiter berichtet der DWD: „Tagsüber im Bereich der Mittelgebirge noch geringer Neuschnee. In der Nacht zum Freitag nördlich der Donau 1 bis 5, zwischen Spessart und Frankenwald 5 bis 10 cm Neuschnee. Dort verbreitet Glätte durch Schnee, sonst örtlich durch gefrierende Nässe.“ In den höheren Lagen der Mittelgebirge und an den Alpen ist leichter Dauerfrost möglich. In der Nacht zum Freitag in Nordbayern leichter, im Süden oft mäßiger und an den Alpen strenger Frost.

Wetter in Bayern: Schneereiche Nacht im Freistaat - DWD warnt aus mehreren Gründen

Erstmeldung vom 6. Januar: München - Der Winter zeigte sich am Dreikönigstag von seiner schönsten Seite und brachte ganz Bayern Neuschnee. In vielen Regionen blieben die Flocken erstmals seit fast einem Jahr länger liegen. Und das war noch nicht alles, was Frau Holle aus ihren Wolken schüttelt. Auch am Donnerstag ist in weiten Teilen des Freistaats mit Schneefall zu rechnen.

Deshalb gelten auch bis in den Vormittag hinein amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes - vor Frost und Glätte*. Über Nacht sinken die Temperaturen* überall in den Minusbereich, im Allgäu sogar auf bis zu minus acht Grad. Der Tag bringt dann über den Freistaat verteilt viele Wolken und nur wenige sonnige Abschnitte.

Plötzlich ist alles weiß: In Bayern ging ein ordentlicher Schneefall nieder.

Wetter in Bayern: Neuer Schnee in weiten Teilen und wenig Sonnenschein

Für Franken sind die letzten Schneeflocken für den Vormittag vorhergesagt, die prall gefüllten Wolken ziehen zeitig in Richtung Nordosten ab. Dennoch erwartet die Bürger hier nur eine kurzzeitige Auflockerung und sporadischen Sonnenschein. Die Temperaturen erreichen minus zwei bis drei Grad.

Über einen Nachschub an weißer Pracht* können sich auch die Niederbayern und Oberpfälzer freuen oder eben ärgern. Auch hier wird es jedoch im Tagesverlauf trockener, die Wolkendecke offenbart dann bei Temperaturen zwischen minus vier und zwei Grad mehr und mehr Lücken. Selten lässt sich auch die Sonne blicken.

Wetter in Bayern: Ein Hauch von Winterwinderland in Schwaben und Oberbayern

Ein geradezu traumhafter Wintertag winkt in Schwaben und Oberbayern. Hier kündigt Sat.1 „ein bisschen mehr Winterwonderland“ an. Denn die Sonne dominiert und bringt das frischgefallene Weiß richtig zur Geltung. Allerdings droht der Schnee bei Höchstwerten zwischen null und zwei Grad rasch wegzutauen.

Über das Wochenende wird es noch ein bisschen winterlicher, dann sinken die Temperaturen nachts sogar bis in den zweistelligen Minusbereich. Die Tage bleiben weitgehend niederschlagsfrei, lediglich in Franken kündigen sich für Freitag und Samstag weitere Schneefälle an. Im Süden Bayerns ist es dagegen deutlich freundlicher mit sonnigen Abschnitten.

Das Blatt wendet sich dann am Sonntag. Hier lässt sich die Sonne dann eher im nun niederschlagsfreien Norden des Freistaats blicken, während es in Schwaben und Oberbayern neblig werden kann. (mg) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Nicolas Armer/dpa

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