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Winterwelle rollt auf Bayern zu: Bis zu einem Meter Neuschnee für die Alpen angekündigt - Schneesturmgefahr!

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Von: Thomas Eldersch

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Ab Donnerstag kommt der Winter zurück nach Bayern. Gleich drei Schnee-Tiefs halten Kurs auf den Freistaat. Am Ende kommt einiges an Neuschnee zusammen.

München - Bayern grau in grau. Nein, so heißt kein Gemälde eines aufstrebenden Künstlers. So kann man die Wetterlage im Freistaat zum Beginn der Woche beschreiben. Nur im Süden kann sich die Sonne ab und zu durchsetzen. Der Rest versinkt in dieser grauen Suppe. Doch bald soll Schluss mit dem Einheitswetter sein. Am Donnerstag kündigen sich neue Schneefälle an und die haben es in sich.

Wetter in Bayern: Drei Schneewellen rollen auf den Freistaat zu

Am Dienstag, 25. Januar, bestimmt noch Nebel den Blick aus dem Fenster. Auf der Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes ist deshalb der gesamte Freistaat gelb eingefärbt. Im Süden wird hier noch bis mittags vor Nebel und Sichtweiten unter 150 Meter gewarnt. Vorsicht also auf den Straßen. Im Norden Bayerns hat sich der Nebel schon verzogen. Hier gilt lediglich bis 10 Uhr eine Warnung vor Frost. Dabei variieren die Werte zwischen sieben Grad in Kempten und zwei Grad in Regensburg. Am Mittwoch dann dasselbe Bild. Im Norden grau und trüb mit maximal zwei Grad. Im Süden zeigt sich öfter mal die Sonne und Thermometer klettert in München sogar auf fünf Grad.

Dann kommt der Donnerstag und mit ihm der Schnee. Meteorologe Jan Schenk von weather.com sagt in seiner Prognose, dass das die erste Schneewelle von dreien ist. Dabei kommt von Nordwesten feucht-kalte Luft nach Bayern und lässt auch in den tieferen Lagen weiße Flocken vom Himmel regnen. Zu Beginn des Tages erst noch im Norden. Im Laufe des Tages zieht das Band immer weiter Richtung Alpen. Im Schneegestöber werden es null bis zwei Grad. Südlich des Weißwurstäquators bleibt es bei drei bis fünf Grad.

Wetter in Bayern: Schneesturm angekündigt

Ab dem Freitag kommen in regelmäßigen Abständen immer mehr Tiefs nach Deutschland und damit auch nach Bayern. Am Wochenende macht sich ein kleines aber kräftiges Schneepaket auf den Weg zu uns. Dabei treffen kalte und warme Luftschichten aufeinander und es droht „Schneesturmgefahr“ ab Montag, so Schenk in seiner Vorhersage. Dabei kann es im Flachland bis zu zehn Zentimeter Neuschnee geben. In den Mittelgebirgen können es 30 Zentimeter werden. Und in den Alpen ist sogar am Ende des Schneeintermezzos eine ein Meter dicke Schneedecke drin.

Und Intermezzo ist leider auch das richtige Wort. Schenk rät allen Wintersportlern schnell zu sein. Denn ab Mitte kommender Woche setzt sich wieder zunehmend wärmeres Wetter durch. Dann ist die weiße Pracht auch schon wieder dahin. (tel)

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