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Düstere Wetterprognose für Bayern: DWD warnt vor Gewitter und Dauerregen

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Von: Tanja Kipke

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Regen, Regen und noch mehr Regen. Das Wetter in Bayern bleibt nass und kühl. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Gewittern in Schwaben und Oberbayern.

Update vom 28. August: Unter das nasskalte Regenwetter hat sich am Samstag auch noch eine Gewitterwalze geschummelt. Von Schwaben bis weit nach Oberbayern reichte das Wolkenband. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für die Regionen um Augsburg und München eine Warnung heraus. „Von Norden ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 20 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7).“ Während es in den Metropolregionen kracht, regnete es sich in Alpennähe ein. Hier warnt der DWD bis Dienstag vor Dauerregen.

Gewitter in München und Augsburg. Dauerregen an den Alpen. Ungemütliches Wetter in Bayern.
Gewitter in München und Augsburg. Dauerregen an den Alpen. Ungemütliches Wetter in Bayern. © Screenshot DWD

Erstmeldung vom 26. August: München - Das Wetter* in Bayern zeigt sich aktuell von seiner nassen und eher kühlen Seite. Vom Sommer ist erstmal nichts mehr zu spüren. Am Mittwoch scheint der erstmal letzte einigermaßen warme Tag gewesen zu sein. Die Prognosen sind eindeutig: Herbsttief Nick bringt ab Donnerstag Regen und Kälte nach Bayern. Es lenkt die kühle Meeresluft von der Ostsee in Schüben in den Freistaat, wie der DWD vorhersagt.

Wetter in Bayern: Tief Nick lenkt Regen und Kälte in den Süden

Der Grund für die düsteren Wetteraussichten? Meteorologin Veronika Krieger von The Wheather Channel sieht die Ursache darin, dass sich Deutschland in einer sogenannten „Omegalage“ befindet. Laut Krieger lenkt Hoch Gaya das Tief* Nick am Boden bis in den Süden. Dadurch liegt Deutschland in den folgenden Tagen im „nassen Fuß des Omega“. Im Osten Deutschlands steigt daher sogar die Hochwassergefahr. Wie man auf der Wetterkarte erkennen kann, ist jedoch auch Bayern von den Regenfällen* betroffen. Bis hinein in die nächste Woche müssen sich die Bewohner also auf viel Regen einstellen.

Der DWD gibt eine amtliche Warnung vor Sturmböen raus.
Der DWD gibt eine amtliche Warnung vor Sturmböen raus. © Screenshot Deutscher Wetterdienst

Nach dem Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes wird es vereinzelt in den nächsten Tagen auch Gewitter* geben. Rechnen solle man „mit lokal stürmischen Böen bis 70 km/h“ und Starkregen. Für den Alpenrand gab der DWD zwischenzeitlich sogar eine amtliche Warnung vor Sturmböen* heraus.

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Wetter in Bayern: Herbsttief Nick lässt die Temperaturen drastisch fallen

Nicht nur Regen bringt das Herbsttief mit sich, sondern auch eine Kaltfront. Die bringt sehr kühle Luftmassen bis in den Süden Deutschlands. „Die Luft ist so kühl, dass es in den Bayerischen Alpen schneit“, so Meteorologin Krieger. Die Temperaturen sind daher ab Donnerstag wesentlich kühler. Bayern erreicht bis hinein in die nächste Woche Maximalwerte von 14 bis 17 Grad. Gebietsweise kann sich am Morgen auch Nebel bilden.

Mancherorts in Deutschland - und das gilt auch für die bayerische Alpenregion - würde in den kommenden Tagen sogar Hochwassergefahr* bestehen. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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