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Wetter-Umbruch setzt sich jetzt tagelang in ganz Bayern fest - Experte gibt düstere Sommer-Prognose

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Von: Tanja Kipke

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Auf Hoch Kai folgt Lino. Das Hoch hat viel Sonne für den Freistaat im Gepäck. Wetter-Experte Dominik Jung gibt einen ersten, beunruhigenden Sommertrend ab.

München - Wer in München am Mittwoch aus dem Fenster blickt, sieht einen grauen, bewölkten Himmel. Nur ab und an schafft es das Sonnenlicht durch die dicke Wolkendecke. Durch das Hoch Lino soll sich genau das in den nächsten Tagen ändern - und zwar für den ganzen Freistaat. Mehrere Tage soll die Sonne scheinen, der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite. Die Temperaturen bleiben allerdings weiter nur im einstelligen Bereich.

Wetter in Bayern: Hoch Lino bringt viel Sonne - Experte gibt Sommer-Prognose

„Der Frühling gibt Vollgas“, beschreibt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net die Wetter-Lage. Laut dem Wetterportal wetter.com klettern die Temperaturen jedoch nur auf Höchstwerte zwischen fünf und sieben Grad. Jung wagt sich auch an eine erste Sommerprognose. Im letzten Jahr bestimmten Wetterextreme auf der ganzen Welt den Sommer, in Deutschland kam es zu verheerenden Sturzfluten. Auf der Südhalbkugel ist momentan bereits Sommer. Australien erlebte in den letzten Wochen schlimme Hitzerekorde und kämpft seit Tagen mit Überschwemmungen. „Ganze Häuser, Restaurants und Tankstellen sind bis zur Dachspitze in den Fluten verschwunden“, so Jung.

Auch bei uns soll der kommende Sommer sehr warm ausfallen „und dazu mit viel Feuchtigkeit versehen sein“, erklärt Jung. „Das würde wieder auf etliche Starkregenereignisse und andere Unwetter hindeuten.“ Jung spricht daher von „düsteren Aussichten für den Sommer“. Wettermodelle rechnen mit einem bis zu 2 Grad wärmeren Sommer als in den Jahren 1991 bis 2020. Und das seien „ohnehin schon sehr warme Jahre“ gewesen.

Wetter-Experte mit düsterer Sommerprognose: „Extreme nehmen zu“

Im letzten Sommer haben es auch die Bayern bereits gemerkt: Die Wetter-Extreme nehmen zu. „Erst wurde es sehr trocken, dann gab es heftige Sturzfluten.“ Jung ist sich sicher, dass Starkregenereignisse immer häufiger und heftiger werden. In den letzten Wochen haben starke Orkanböen das Wetter im Freistaat beherrscht, es gab gleich drei Stürme, die über Bayern hinwegzogen. „Nun haben wir das genaue Gegenteil. Das Wetter ist total ruhig, sonnig und wird zunehmend trocken sein.“ Diese Wetterschwankungen werden uns in den nächsten Jahren wohl immer öfter begegnen. (tkip)

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