Gewitter mit Starkregen

Wetter-Experte warnt vor Sturzflutgefahr in Bayern - aber macht eine verheißungsvolle Prognose

  • Tanja Kipke
    VonTanja Kipke
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Das sommerliche Septemberwetter wird in den nächsten Tagen von einigen Gewittertiefs unterbrochen. Unwetter durch Starkregen ziehen auf den Freistaat zu.

München - Der Spätsommer bringt aktuell hohe Temperaturen mit sich. Für viele, nach dem eher nassen und kühleren Sommer, eine Freude. In den folgenden Tagen wird die Schönwetterphase jedoch von einigen Gewittertiefs unterbrochen. Den Freistaat trifft es besonders am Mittwoch. Meteorologe Dominik Jung warnt sogar vor Starkregen* und Überflutungen.

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Wetter in Bayern: Gewittertiefs ziehen von Süden auf den Freistaat zu

Der Ex-Hurrikan* Larry nimmt in den nächsten Tagen Einfluss auf das Wetter* in Deutschland, wie Meteorologin Veronika Krüger von The Weather Channel in einem Video erklärt. Sein starkes Windfeld trifft Deutschland zwar nicht, aber Larry schiebt Tiefdruckgebiete* vom Süden Richtung Bayern.

Diese Tiefs bringen Gewitter* mit sich und ziehen über ganz Deutschland hinweg. Wie schnell sie ziehen und auf welcher Bahn, ist noch unklar. Aber es ist sicher, das ab Mitte nächster Woche wieder „einige Gewittertage anstehen“, so Krüger. Bayern wird es womöglich schon am Mittwoch treffen, wie auf der Wetterkarte im Video zu sehen ist.

Meteorologe warnt vor Sturzflutgefahr - Temperaturen bleiben weiterhin sommerlich

Meteorologe Dominik Jung rechnet sogar mit Unwettern durch Starkregen. Stellenweise komme es auch zu Überflutungen, so Jung in einer Mitteilung. Diese seien lokal aber sehr begrenzt. Auf der Wetterkarte ist zu erkennen, dass die Gewitter am Mittwoch vor allem den Norden und Westen Bayerns treffen werden.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Es bleibt erstmal sommerlich warm. „Ein Temperatursturz in herbstliche Regionen ist erstmal weit und breit nicht zu erkennen. Der Herbst muss sich scheinbar noch etwas gedulden“, erklärt Jung. Zum Wochenende scheint sich laut Jung sogar ein neues Hoch über Deutschland aufzubauen. „Das bringt dann stabiles Sonnenwetter, wenn es dann auch etwas kühler als zuletzt sein wird“, so Jung. Vom schönen Spätsommer müssen sich die Bayer also erstmal noch nicht verabschieden. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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