Die Temperaturen fallen

Unwetter in Bayern: Starker Schneefall sorgt für Unfälle - Lage hält noch lange an

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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  • Patrick Mayer
    Patrick Mayer
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Wetter in Bayern: Auch die neue Woche beginnt mit starken Sturmböen. Nach dem strengen Wind folgen ein Temperatursturz und stellenweise viel Schnee.

+++++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 16. März finden Sie hier. +++++

Update vom 15. März, 16.19 Uhr: Dass der Winter noch einmal ein Comeback feiert, dürfte jedem beim Blick aus dem Fenster klar geworden sein. Doch wie heftig dieses Revival ausfallen wird, werden erst die nächsten Tage zeigen. Der DWD geht jedenfalls von einer ordentlichen Portion Schnee aus. Dabei könnten es in der Landeshauptstadt München bis zu zehn Zentimeter Neuschnee im Laufe der Woche werden. Im Alpenvorland gehen die Experten von etwa 20 Zentimeter im Wochenverlauf aus.

„In den Alpen selbst, vor allem im Allgäu, rechnen wir bis zum Donnerstag mit bis zu einem Meter Neuschnee“, sagte der Sprecher des Wetterdienstes. „Der Neuschnee wird auch die Lawinengefahr noch verstärken.“ Nach Angaben des Lawinenwarndienstes Bayern bestehe ab einer Höhe von 1600 Metern erhebliche Lawinengefahr. Auf den Gipfeln der Alpen sei außerdem mit Sturmböen bis zu 100 km/h zu rechnen, sagte der DWD-Sprecher.

Wetter in Bayern: Winter-Rückkehr sorgt für Unfallserie

Dass der Winter noch nicht aufgegeben hat, merkten auch die Autofahrer auf der A7 bei Illertissen (Landkreis Neu-Ulm). Innerhalb von einer halben Stunde krachte es dort am Montagmorgen gleich achtmal, nachdem zuvor ein Autofahrer auf glatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen war. Meist blieb es bei Blechschäden. Leicht verletzt wurde lediglich ein 86-Jähriger, der auf ein zuvor verunglücktes Auto prallte, das auf dem Standstreifen stand. Der Fahrer kam ins Krankenhaus.

Update vom 15. März, 07.04 Uhr: Noch sieht es angenehm aus am Himmel über der Landeshauptstadt. Dies dürfte sich jedoch im Laufe des Montags ändern. Von Nordwesten her zieht Polarluft in Richtung Alpen und lässt auch einiges an Ungemütlichkeit in München zurück. Bei mäßigen bis stürmischen Böen und kalten 2 Grad soll es auch noch nass und regnerisch werden.

Winter kehrt zurück nach Bayern: Bis zu einem Meter Neuschnee an den Alpen

Im Alpenvorland hinter München erreichen die Windböen dann teilweise bis zu 60 km/h, in den Alpen oberhalb von 1500 Metern sind auch Sturmböen mit um die 85 km/h möglich, auf den Gipfeln bis 100 km/h. Aufgrund der kalten Temperaturen bleibt es glatt auf Bayerns Straßen ab einer Höhe von rund 600 Metern. Es sind zwischen einem und fünf Zentimetern Neuschnee möglich.

An den Alpen fällt der Schnee deutlich ergiebiger und das bis mindestens Donnerstag. Oberhalb von 1000 Metern fallen etwa 40 bis 60 Zentimeter Neuschnee, bis in die Spitzen ist es rund ein Meter. Auch in den Tälern wird es wieder weiß. Auch dort sind lokal bis zu 60 Zentimeter, mindestens aber 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee zu erwarten.

Auch im restlichen Bayern wird es ungemütlich und nass bei vier bis maximal neun Grad. Diese werden in Franken erreicht. In Schauernähe bleibt es auch hier stürmisch.

Unwetterwarnung! Starker Schneefall in weiten Teilen Bayerns - Lage hält noch lange an

Update vom 14. März, 21.53 Uhr: Die Prognosen waren sich einig, jetzt schneit es an vielen Orten Bayerns bereits ordentlich. Etwa am Tegernsee zeigen aktuelle Bilder, dass eine leichte Schneedecke bereits Einzug erhalten hat. Der Deutsche Wetterdienst hat dazu eine Warnung für den das gesamte Alpenvorland herausgegeben. Hier gilt eine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall. Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 1000 m starker Schneefall mit Mengen zwischen 40 cm und 60 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 80 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt. Der ergiebige Schneefall hält bis Donnerstag an. Dazu tritt Frost mit bis zu minus drei Grad auf.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Südbayern vor starkem Schneefall.

Auch südlich von München, wo in den nächsten Tagen ebenfalls der Winter zurückkehrt*, vom nördlichen Allgäu bis nach Niederbayern, wird vor leichtem Schneefall gewarnt. Es tritt im Warnzeitraum oberhalb 600 m leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 cm und 5 cm auf. Verbreitet wird es glatt.

Update vom 14. März, 8.40 Uhr: Nach dem bereits sehr stürmischen Samstag setzt sich die Wetter-Warnlage in Bayern heute vor allem im Süden des Freistaats fort. Mit einer lebhaften nordwestlichen Strömung fließt kühle Luft nach Bayern und staut sich an den Alpen. Auf den Alpengipfeln werden Böen mit bis zu 90 km/h erreicht, auch im Flachland kann es mit Böen um die 60km/h sehr windig werden. Im oberen Bayerwald können bis zum Mittag auch um Böen die 75 km/h auftreten, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Zudem sind am Sonntag gebietsweise Gewitter mit Hagel und Graupel zu erwarten. Oberhalb von 600 Metern bleibt es frostig.

DWD-Warnung für die Allgäuer Alpen: Ein Meter Neuschnee erwartet - und es bleibt stürmisch

An den Alpen kommt es zudem ab dem heutigen Sonntag bis voraussichtlich Donnerstag (18. März) zu teils enormen Neuschneemengen. Sogar in tieferen Lagen könnten zwischen 20 und 40 Zentimeter Neuschnee fallen,in Spitzenlagen sogar bis zu 60 Zentimeter. Im Oberallgäu fallen insgesamt 30 bis 50, in Staulagen bis 70 Zentimeter Neuschnee. Dort warnt der DWD zudem vor schweren Unwettern. Oberhalb von 1000 Metern ist in den Allgäuer Alpen mit bis zu einem Meter Neuschnee zu rechnen.

Wetter in Bayern: Auch Landeshauptstadt München erleidet Winter-Rückfall

Auch in der Landeshauptstadt München kehrt der Winter zurück. Nach dem zunächst milden Start ins Wochenende halten die seit Samstagabend bestehenden stürmischen Böen weiter an. Zudem kommt es auch in München wiederholt zu leichtem Schneefall. Dieser soll sich zum Wochenstart hin verstärken. Die Temperaturen fallen dabei ebenfalls stark. Erreichten sie in der Landeshauptstadt bereits vor wenigen Wochen nahezu die 20-Grad-Marke so wird es die nächsten Tage kaum wärmer als 5 Grad werden. In der Nacht bleibt es bitterkalt mit Werten um die -6 bis -2 Grad.

Erstmeldung vom 13. März

München - Extrem-Wetter in Deutschland: Es braut sich was zusammen über dem Freistaat. An diesem Samstag (13. März) haben starke Windgeschwindigkeiten bis hin zu Sturmböen Bayern fest im Griff.

Wetter-Experten warnen deshalb vor Schäden. Laut BR-Meteorologe Michael Sachweh sei es der bisher stürmischste Tag in diesem Jahr. Sachweh spricht von „versicherungsrelevanten“ Ausmaßen, so warnt er vor Ästen, die auf Autos fallen oder davor, dass Baugerüste umstürzen könnten. Die Windstärken liegen bei bis zu 90 Kilometer pro Stunde.

Sturm in Bayern: Strenge Windstärken bis hin zu Sturmböen - Temperaturen stürzen ab

Tagsüber blieb es einzig im südlichsten Bayern in Alpennähe ruhiger, wo die Berge laut Meteorologe vor den widrigen Windverhältnissen Schutz boten. Am Abend soll der Sturm aber auch diese Regionen erreichen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab deshalb für die bayerischen Voralpen eine Unwetterwarnung Stufe 3 - Rot - heraus.

Nicht nur der Sturm macht Sorgen. So kann erwarteter Regen bald in Schnee übergehen. Es soll also tatsächlich wieder winterlich werden - und insbesondere oberhalb von 500 Metern schneien. Dazu fallen die Temperaturen in Südbayern auf bis zu Null Grad. Noch am Samstagmittag hatte es in derselben Gegend teils bis zu 14 Grad.

Wetter in Bayern am Wochenende: Dem Sturm folgt vor allem in den Alpen Schnee

Die Schneefälle sollen in den Bergregionen Bayerns schließlich bis kommenden Mittwoch (17. März) anhalten. Mehr noch: In den Alpen wird bis zu 70 Zentimetern Neuschnee erwartet. Schneien soll es aber in ganz Bayern, knapp südlich von München stellenweise mit bis zu 25 Zentimeter. Die Meteorologen von wetter.com warnen deshalb vor verschneiten Straßen.

Damit nicht genug: Nachts soll es bis zum kommenden Wochenende frostig bleiben. Da sich die Temperaturen tagsüber aber im einstelligen Bereich festsetzen, soll zumindest der Schnee direkt wieder wegtauen. Festzuhalten bleibt: Der Winter gibt noch einmal ein Comeback im Süden Deutschlands. (pm) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Klaus-Maria Mehr

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