Update zur Hochwasserlage

Düstere Prognose für Bayern: Herbstwetter mit „wechselnder Intensität“ - ungemütlicher Sonntag

  • Thomas Eldersch
    VonThomas Eldersch
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Die Wetter-Prognose für Bayern ist wenig erfreulich: Am Sonntag wird es im Freistaat vielerorts regnerisch und kalt.

Update vom 1. August, 11.44 Uhr: Es wird ein trüber Sonntag, vor allem in den südlichen Regionen des Freistaats. Verbreitet warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) amtlich vor „Dauerregen“. Noch bis 18 Uhr und mit „wechselnder Intensität“. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter erwartet.

In Bezug auf eine etwaige Überschwemmungsgefahr gibt der Hochwassernachrichtendienst Bayern (HND) inzwischen vorsichtige Entwarnung für den Freistaat: „Nur ganz vereinzelt kommt es zu Ausuferungen und Überschwemmungen der Meldestufe 1.“

Wetter in Bayern: Dauerregen und Überschwemmungen drohen

Ursprungsmeldung:

München - Die gute Nachricht zuerst: Pünktlich zum Ferienstart in Bayern verzieht sich die gefühlt täglich auftretende Unwetterlage ebenfalls in den Urlaub. Die schlechte Nachricht: Sommerlich wird es deshalb trotzdem nicht.

Nur die Mitte Bayerns kann sich am Samstag über einen wolkenfreien Himmel und angenehme 24 Grad freuen. Im Norden und Süden ziehen immer wieder Wolken auf. Dabei zeigt das Thermometer in Kempten* und Lindau um die 21 Grad. Wenn die Sonne am Samstag Feierabend macht, wird es ungemütlich in großen Teilen des Freistaats. In einem Band von Schwaben bis in die Oberpfalz hält sich bis Sonntagabend hartnäckig Dauerregen. Der Deutsche Wetterdienst schreibt dazu: „Es tritt Dauerregen wechselnder Intensität auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 30 l/m² und 40 l/m² erwartet.“ Losgehen soll es schon um 21 Uhr.

Der DWD sagt ergiebigen Dauerregen für den Süden Bayerns voraus.

Der Dauerregen könnte besonders für das Allgäu unangenehme Folgen haben. Der Hochwassernachrichtendienst Bayern prognostiziert, dass die Pegel von Donau, Iller und Lech durch den zusätzlichen Niederschlag* stark ansteigen können. So kann es oberhalb von Regensburg* sowie im Allgäu zu Überschwemmungen kommen. Vereinzelt erreichen manche Flüsse die Meldestufe zwei, schreibt der Nachrichtendienst. Das bedeutet: „Land- und forstwirtschaftliche Flächen werden überflutet und/oder es kann leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen geben.“

Wetter in Bayern: Herbstliche Temperaturen am Sonntag

Regnen wird es aber nicht nur im Zentrum Bayerns. Für den gesamten Freistaat sind für Sonntag ergiebige Niederschläge vorhergesagt. Dabei wird es herbstlich kalt. Statt Badehose und Bikini sollte man lieber Tuch und Regenjacke aus dem Schrank kramen. In Kempten stürzt das Thermometer auf 14 Grad ab. Am wärmsten wird es in Unterfranken mit 21 Grad. In der Nacht auf Montag lässt der Regen langsam wieder nach. Zum Wochenstart steigen die Temperaturen fast überall wieder über 20 Grad. Dafür kann es vielerorts wieder gewittern. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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