Wetter im Freistaat

Nach erstem Schnee an den Alpen: Experte sagt Wetterwende voraus - genau zur Bundestagswahl

  • Tanja Kipke
    VonTanja Kipke
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Das Wetter in Bayern bleibt wechselhaft. Nach einigen Tagen Regen folgen laut Meteorologe Dominik Jung zur Bundestagswahl wieder sommerliche Temperaturen.

München - Im Süden Bayerns regnete es in vielen Regionen zum Ende des Wochenendes. Am Alpenrand warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) sogar vor Dauerregen. Ganz abgezogen sind die Regenwolken noch nicht. In München ist der Himmel weiterhin grau und ab und an nieselt es. Das Tief über Italien beeinflusst das Wetter* im Süden also nach wie vor. Allerdings nicht mehr lange. Zumindest, wenn man den Prognosen von Wetter-Experte Dominik Jung Glauben schenken darf. Dieser sagt sommerliche Temperaturen voraus - pünktlich zur Bundestagswahl* am Wochenende.

Wetter in Bayern: Erster Schnee ist an den Alpen gefallen - Kommt der Sommer zurück?

Wie von Meteorologe Jung vorausgesagt, ist am Sonntag der erste Schnee in den Alpen gefallen. Erst vor zwei Tagen gab Meteorologin Veronika Krüger erste Werte über die frühen Wintermonate bekannt - und zwar mit einer düsteren Schneeprognose. Laut Jung komme nach dem wechselhaften Wetter diese Woche wieder der Altweibersommer* nach Deutschland zurück. Auf der Wetterkarte von wetternet ist zu erkennen, dass es im Freistaat größtenteils trocken bleibt. Zumindest bis zur Bundestagswahl. Nur am Alpenrand sind Niederschlagsmengen von bis zu 20 Liter pro Quadratmeter möglich.

Jung sagt Spitzenwerte von 25 Grad am Wahltag voraus. Ob das schöne Wetter die Wahlbeteiligung drücken könnte? „Möglich wäre das, wir wollen es aber nicht hoffen“, so Jung. Im Freistaat wird es allerdings nicht ganz so warm. Werte um die 22 oder 23 Grad sind am Wochenende aber durchaus drin. Am Sonntag kann es dann gegen Abend im Süden und Südwesten Bayerns gewittern.

Kommt die Wärme nochmal zurück? Wetter-Experte gibt sommerliche Prognose. (Symbolbild)

Wetter: September 2021 ist um zwei Grad wärmer als in den letzten Jahren

„Der September entschädigt uns für den Sommer. Er ist deutlich zu warm, zu trocken und zu sonnig“, erklärt Wetter-Experte Jung. Das erkenne man vor allem an den Temperaturwerten. Der Monat ist bisher schon zwei Grad wärmer als das Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Am Ende werde er wohl 2 bis 2,5 Grad zu warm enden. Sein Sonnenscheinsoll hat der Monat bis gestern schon zu 83 Prozent erfüllt, heißt es in einer Mitteilung von Jung. Sein Regensoll* dagegen erst zu 32 Prozent. Und da wird in den nächsten Tagen nach den aktuellen Prognosen auch nicht viel vom Himmel kommen. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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