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Bayern-Wetter: Winter schlägt in der neuen Woche eiskalt zu - auch München wird „weiß“

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Von: Klaus-Maria Mehr

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Der Herbst war viel zu trocken in Bayern. Der Winter startet dafür mit reichlich Schnee. Und schon ab Mitte der neuen Woche wird dieser auch liegenbleiben.

München - Noch gibt sich das Bayern-Wetter im Flachland nicht ganz so winterlich. In Regensburg ist es bewölkt bei einem Grad. In Nürnberg schaut sogar die Sonne kurz raus bei ebenfalls einem Grad. Doch der Schein trügt. Schon Mitte der Woche bricht endgültig der Winter mit flächendeckend Schnee über den ganzen Freistaat herein.

Aktuell schneit es bereits an den Alpen bei null Grad. Viel wärmer wird es dort auch nicht mehr in den kommenden Tagen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit im Alpenraum vor Neuschnee von bis zu 15 Zentimetern. Doch weiter unten wird der Niederschlag zu Schneeregen oder Regen. Anders die kommenden Tage. Mit jedem Tag wird die neue Woche etwas frostiger - und reicher an Niederschlägen.

Wintereinbruch in Bayern: Ab Mittwoch starke Schneefälle bis ins Flachland nach München

In der Nacht sinken die Temperaturen dann überall in Bayern unter den Gefrierpunkt. In Alpentälern können laut DWD sogar schon frostige minus neun Grad erreicht werden. Bis zum Mittwoch kann es in den flacheren Gebieten des Landes tagsüber durchaus noch in den Plusbereich gehen, doch spätestens in der Nacht zu Donnerstag gefriert es flächendeckend bei starken Schneefällen. Am Donnerstagmorgen sollte also ganz Bayern weiß sein - also auch die Landeshauptstadt München.

Wetter-Rückblick: Herbst war viel zu Trocken in Bayern

Der viele Niederschlag zum meteorologischen Winteranfang (1. Dezember) kommt übrigens der Natur nicht ungelegen. Laut einer Berechnung des DWD war der Herbst in weiten Teilen Bayerns viel zu trocken. In Weiden in der Oberpfalz beispielsweise fiel nur acht Prozent des durchschnittlichen Niederschlags im September. Oktober und November sahen wenig besser aus in Ostbayern. Am Alpenrand erreichte die Regenmenge allerdings eher den Durchschnittswert. In dem kleinen Grenzort Kreuth-Glashütte (Landkreis Miesbach an der Grenze zu Tirol am Achenpass) regnete es sogar 177 Prozent über dem Durchschnitt.

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