News-Ticker zum Barcelona-Terror: Zahl der Todesopfer auf 15 gestiegen

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Der Biergarten auf der Zugspitze: Wo sonst im Juni im Sonnenschein die Masskrüge gefüllt (und geleert) werden, musste am Samstag Schnee weggeschaufelt werden

Hier befreien Helfer einen Biergarten vom Schnee

München - Auch kurz vor dem kalendarischen Sommeranfang bleibt es in Bayern kühl und nass. Auf der Zugspitze ist sogar Rodeln möglich. Die Prognose für die nächsten Tage.

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Samstag vor Unwettern am Wochenende im Freistaat. Besonders in den Alpen und im Alpenvorland soll es kräftig schütten: Dauerregen bringt hier bis Montagvormittag Wassermengen zwischen 40 und 80 Litern pro Quadratmeter. Es ist mit Hochwasser in Flüssen und Bächen, mit Überschwemmungen von Straßen sowie mit Erdrutschen zu rechnen. Auf der Zugspitze konnten Ausflügler am Samstag sogar eine Rodelpartie mitten im Juni einlegen: Zeitweise gab es dichtes Schneetreiben und Nebel auf Deutschlands höchstem Berg, der Biergarten musste freigeschaufelt werden.

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Im Bereich der Donau ist mit 20 Litern Niederschlag pro Quadratmeter zu rechnen, nur im Norden seien es weniger, sagte Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst in Bayern. Es bleibe insgesamt durchwachsen mit dichten Wolken und langanhaltendem Regen. Nur die Unterfranken kämen eventuell trocken durch das Wochenende und sähen sogar ab und an die Sonne. Die Temperaturen bleiben niedrig: Am Sonntag dürften sie in Franken um die 17 Grad erreichen, im Süden nur etwa 13 Grad und in den Alpentälern bleiben sie im einstelligen Bereich.

Etwa bis zur Wochenmitte bleibe Bayern die feuchte Luft voraussichtlich erhalten, sagte der Meteorologe. Es werde weiterhin Niederschläge geben, eventuell sogar kräftige. In der zweiten Wochenhälfte zeige sich die Sonne wieder häufiger. Die Temperaturen steigen und erreichen eventuell sogar mehr als 20 Grad.

Seit Freitag fiel besonders in Schwaben und im Allgäu viel Regen. Spitzenreiter war das Gebiet um Oberstaufen (Landkreis Oberallgäu) mit 71 bis 74 Litern pro Quadratmeter. Im restlichen Bayern waren es durchschnittlich zwischen drei und zehn Liter pro Quadratmeter. Nur Unterfranken blieb verschont: Hier regnete es kaum.

dpa

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