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Die Studenten Leandra Janosch (l) und Jonas Klein liegen am 04.06.2015 in München (Bayern) auf einer Wiese am Königsplatz und genießen den Sonnenschein.

Andrang auf Seen und Freibäder

34 Grad! Wo es in Bayern am wärmsten war

München - Freibäder und Seen waren am Samstag überall in Bayern gefragte Ausflugsziele. Das Thermometer kletterte teils auf 34 Grad.

Schweißtreibende Temperaturen von bis zu 34 Grad haben den Menschen in Bayern am Samstag kräftig eingeheizt. Vor allem in Nordbayern stiegen die Temperaturen verbreitet auf Werte von deutlich mehr als 30 Grad, teilte der Deutsche Wetterdienst in München mit. Am wärmsten war es im mittelfränkischen Erlangen, wo 34 Grad gemessen wurden. Auch in Nürnberg, Würzburg und Regensburg war es mit jeweils 32 Grad hochsommerlich heiß. Den freien Wochenendtag nutzten angesichts der Hitze viele zu einem Ausflug an Seen oder zum Gang in die Freibäder.

Etwas kühler war es lediglich am Alpenrand, wo es am Nachmittag vereinzelt bereits zu ersten Schauern kam. Auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze, wurden aber immerhin zehn Grad gemessen. So ganz ist dort oben der Winter aber noch nicht vergessen: Immerhin beträgt die Schneehöhe noch 3,65 Meter.

Die hohen Temperaturen sorgten in Unterfranken auf der A3 Würzburg-Frankfurt für einen langen Stau. Wie die Verkehrspolizei am Samstag mitteilte, hatte sich am Freitag mitten in der Baustelle bei Wertheim aufgrund der Hitze eine Betonmittelleitplanke verschoben. An gleich mehreren Stellen ragten die Betonteile in die Fahrbahn hinein. Die Reparaturarbeiten dauerten bis in den späten Abend hinein. Zeitweise staute es sich wegen der dafür notwendigen Sperrungen in Richtung Würzburg auf bis zu 20 Kilometern.

Die Polizei warnt derzeit Autofahrer bei besonders hohen Außentemperaturen vor gefährlichen Verformungen im Straßenbereich, sogenannten „Blow-Ups“. Auf besonders gefährdeten Strecken, wie der A3, der A92 und der A93 wurde sicherheitshalber Tempolimit 80 eingeführt.

dpa

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