+
Heftige Unwetter werden am Montag erwartet und beenden wohl vorerst die Hitzewelle.

News-Ticker

Wetter in Bayern im Juni: Heute nochmal bis zu 33 Grad - dann heftige Unwetter

Alle Autoren
    schließen
  • Richard Strobl
    Richard Strobl
  • Florian Naumann
    Florian Naumann
  • Lukas Schierlinger
    Lukas Schierlinger
  • Melissa Ludstock
    Melissa Ludstock
  • Katarina Amtmann
    Katarina Amtmann

Wetter in Bayern: Die Hitze-Welle hat vorerst ein Ende: Am Montag sollen teils heftige Unwetter in Bayern für Abkühlung sorgen.

+++ Aktualisieren +++

So verabschiedet sich der Juni 2019 in Bayern: Mit den extremen Temperaturen steigt auch die Waldbrandgefahr weiter an. Zumindest gibt es zum Start in den Juli eine Abkühlung. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zieht eine Kaltfront im Laufe des Tages über Deutschland. In Franken und am westlichen Alpenrand setzen bereits am Vormittag erste Schauer und Gewitter ein. Bis zum Abend ist dann auch vor allem in der Südhälfte mit zum Teil kräftigen Gewittern mit heftigem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen zu rechnen. Davor wird es bei Höchstwerten zwischen 26 Grad am Frankenwald und 33 Grad an der Salzach noch einmal schwül-heiß. Ab Mittwoch wird es wieder sonnig und heiter, mit angenehmen 23 bis 28 Grad, so der DWD. 

Dennoch geht die Waldbrandgefahr laut einem DWD-Sprecher am Sonntag zwar etwas zurück, sie wird aber auch in den kommenden Tagen anhalten, vor allem in den mittleren Landesteilen. „Dort wird es ja nicht viel feuchter“, sagte er. 

Derweil läuft an der Donau eine aufwändige Vermisstensuche. Ein Vater, der seine vier Kinder aus der Strömung rettete, wurde schließlich selbst mitgerissen.

In Österreich richtete ein heftiges Unwetter große Zerstörung an: Die Gemeinde Uttendorf nach dem Unwetter von einer Schlamm-Welle überrollt.

Heißester Juni aller Zeiten

Update vom 27. Juni, 7.57 Uhr: Bayern blickt aufs Thermometer: Der heißeste Tag der Woche brachte wie versprochen die bisher höchsten Juni-Temperaturen aller Zeiten. Den Rekord von Magdalena Michelsen packte dieser Mittwoch trotzdem nicht.

Hitze-Rekord im Freistaat: In diesem Ort war es bayernweit am heißesten

Update vom 26. Juni, 21.03 Uhr: Die ersten Temperaturrekorde sind bereits am Mittwoch gefallen. Für Bayern stellte laut DWD Möhrendorf-Kleinseebach in Mittelfranken den Hitze-Rekord für Juni auf: 37,7 Grad erreichte das Thermometer hier. 

Deutschlandweit lagen Coschen und Bad Muskau ganz vorn, mit je 38,6 Grad.

Extreme Hitze: Höchste Brandgefahr in Teilen Bayerns - Ministerin Kaniber mit dringender Warnung

Update vom 26. Juni, 18.12 Uhr: Die Hitzewelle hat Bayern fest im Griff. Wegen der hohen Temperaturen und des fehlenden Regens ist auch die Waldbrandgefahr in Bayern aktuell besonders hoch. Das teilte das bayerische Forstministerium am Mittwoch mit. 

In Nordbayern sei die Brandgefahr schon am Mittwoch hoch, steige im Laufe der Woche aber noch weiter. In den Landkreisen Main-Spessart, Erlangen-Höchstadt, Schwandorf und Wunsiedel sei bereits die höchste Warnstufe erreicht worden. Aber auch in Südbayern steige die Waldbrandgefahr. 

Fortsministerin Michaela Kaniber warnte deshalb dringend davor in Waldnähe zu grillen oder ein offenes Feuer zu entfachen. Zudem erninnerte sie an das noch bis Oktober geltende Rauchverbot in Wäldern. Dieses sei unbedingt einzuhalten.

Auch auf eine Gefahr, die oft übersehen werde, wies das Forstministerium hin: Fahrzeuge mit heißem Katalysator. Man solle nicht auf leicht entzündbarem Untergrund parken, heißt es dazu.

Sahara-Luft heizt Bayern ein: Autofahrer harren stundenlang in Stau aus - Zwei Frauen kollabieren

Update vom 25. Juni, 22.34 Uhr: Die heißen Temperaturen in Bayern fordern ihren ersten Tribut - ein Stau auf der A8 hat nämlich für eine Ausnahmesituation gesorgt. Nachdem zwei Lkw nahe Odelzhausen kollidiert waren und es zu einer stundenlangen Sperrung der A8 kam, mussten zahlreiche Autofahrer in der Hitze ausharren. Zwar versorgten Rettungsdienst, Feuerwehr und THW die im zeitweise mehr als 20 Kilometer langen Stau befindlichen Personen. Doch zwei Frauen setzten die Temperaturen von mehr als 30 Grad zu - sie kollabierten, wie br.de in Bezug auf einen Sprecher des BRK berichtet. Eine Schwangere wurde unterdessen von der A8 direkt zur Entbindung in eine Klinik gefahren.

Update vom 25. Juni, 12.23 Uhr:  Heiß, heißer, Ulla: Das Temperaturhoch Ulla heizt den Bayern in den kommenden Tagen kräftig ein. „Wir werden ziemlich sicher neue Juni-Temperaturrekorde aufstellen“, sagte ein Wetterexperte des Deutschen Wetterdiensts (DWD) am Dienstag in München. 

Der Höhepunkt der Rekord-Jagd soll laut Meteorologe am Mittwoch sein. Dann werden im Freistaat bis zu 39 Grad erwartet - besonders heiß soll es in den Niederungen am Main und der Donau werden. „Aber auch in München wird es bis zu 37 Grad geben. Der höchste Wert, der dort im Juni jemals gemessen wurde, ist aus dem Jahr 2013 und liegt bei 35,3 Grad“, erklärte der DWD-Experte.

Sogar auf der Zugspitze lässt es sich derzeit gut im T-Shirt aushalten: Es werden rund 17 Grad erwartet. Dort liegt der absolute Rekord bei 17,9 Grad und stammt aus dem Jahr 1957. Eine andere Marke wird aber laut Meteorologe vermutlich nicht gerissen: Der Allzeit-Hitzerekord für Deutschland von 40,3 Grad, der 2015 in Kitzingen gemessen wurde.

Sahara-Luft heizt Bayern ein: Ungewöhnliche Warnung vom Deutschen Wetterdienst

Update vom 25. Juni, 9.49 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben. Diese gilt vorläufig von Dienstag 11 Uhr bis Mittwoch 19 Uhr. Dabei wird am Dienstag eine starke Wärmebelastung erwartet. Am Mittwoch rechnet der DWD bis in Höhen von 600 Metern sogar mit einer extremen Wärmebelastung. Auch über 600 Metern besteht noch eine starke Wärmebelastung. Auch warnt der DWD vor erhöhter UV-Intensität. Die UV-Strahlung erreiche ungewohnt hohe Werte, Schutzmaßnahmen seien erforderlich, längere Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Die Warnung gilt voraussichtlich von Dienstag 11 Uhr bis Mittwoch 17 Uhr.

Update vom 25. Juni, 8.40 Uhr: Es wird heiß! Zunehmend gelangt heiße Luft auf Westafrika nach Bayern. 31 bis 36 Grad wird in Bayern erwartet. Am Dienstag warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) zudem vor zu viel Sonnenschein, die ungewohnt hohe Werte der UV-Strahlung verursachen.

Wetter in Deutschland: Hitzewelle kommt - So handeln Sie im Notfall richtig

Update vom 24. Juni, 21.58 Uhr: Die Hitze ist im Anmarsch, bis zu 38 Grad können in Bayern erreicht werden. Doch diese Temperaturen machen vielen Menschen zu schaffen. Deshalb hat das Bayerische Rote Kreuz erklärt, wie Sie in einem Notfall (zum Beispiel bei einem Hitzschlag) richtig handeln:

1.  Bringen Sie den Betroffenen sofort in den Schatten und lagern Sie die Beine hoch. Wenn ein schattiger Platz nicht auffindbar ist, kann auch eine Rettungsdecke als Schutz vor den Sonnenstrahlen Abhilfe leisten.
2. Bieten Sie Wasser oder auch Getränke wie Fruchtsaftschorle oder Früchtetees zu trinken an - aber nur wenn der Betroffene bei vollem Bewusstsein ist. Wenn der Betroffene das Bewusstsein verloren hat, legen Sie ihn in die stabile Seitenlage.
3. Setzen Sie umgehend einen Notruf (112) ab und kontrollieren Sie Bewusstsein und Atmung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
4. Kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern besonders im Bereich von Kopf und Nacken. Kein Eis direkt auf den Körper geben.

Wetter in Bayern: Hitzewelle im Anmarsch - Deutscher Wetterdienst warnt

Update vom 24. Juni, 11.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor Hitze herausgegeben. Diese gilt vorläufig am Dienstag zwischen 11 und 19 Uhr. Außerdem warnt der DWD Montag und Dienstag vor erhöhter UV-Intensität. Demnach erreiche die UV-Strahlung ungewohnt hohe Werte. Zwischen 11 und 15 Uhr rät der DWD längere Aufenthalte im Freien zu vermeiden.

Der Deutsche Wetterdienst hat für Dienstag eine amtliche Warnung vor Hitze und erhöhter UV-Intensität herausgegeben.

Update vom 24. Juni, 7.26 Uhr: Die Pfingstferien sind vorbei und das Wetter in Bayern startet in den Sommer. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet im Laufe dieser Woche Temperaturrekorde im Juni. Ein Tief über dem Ostatlantik führt laut den Wetterexperten heiße Subtropikluft nach Bayern. Die Wetter-Aussichten für die nächsten Tage:

  • Am Montag Höchstwerte zwischen 27 Grad an den Alpen und 33 Grad in Franken.
  • Am Dienstag weiterhin sehr viel Sonne. Bei Höchstwerten von 31 Grad am höheren Alpenrand und bis 37 Grad am Untermain verbreitet heiß. 
  • Am Mittwoch erwarten die DWD-Wetterexperten Höchstwerte zwischen 32 und 40 Grad, am heißesten am Untermain - für Juni vielerorts rekordverdächtig. 

Update vom 23. Juni,15.29 Uhr: Nach einem gewittrigen Wochenende mit Starkregen und mehreren Hundert Feuerwehreinsätzen im Süden und Osten Bayerns kommt nun eine rekordverdächtige Hitzewelle auf den Freistaat zu. Am Montag sollen die Temperaturen bereits auf 33 Grad steigen, wie der Deutsche Wetterdienst am Wochenende vorhersagte. Gluthitze ist am Mittwoch am Untermain zu erwarten: Dort sollen die Temperaturen auf bis zu 40 Grad steigen - „für Juni vielerorts rekordverdächtig“, hieß es beim Wetterdienst.

Video: Die besten Tipps bei Hitze

Heftiger Unwetter-Samstag in Bayern: Blitz schlägt in Wohnhäuser ein - Flughafen ergreift Maßnahmen

Update vom 23. Juni, 13.55 Uhr: Gehörig blitzte es am Samstagabend auch im Landkreis Fürstenfeldbruck. In einem Mehrfamilienhaus in Schöngeising schlug es ein, wie merkur.de* berichtet. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte aus.

Update vom 23. Juni, 10.55 Uhr: Am Flughafen München musste der Flugbetrieb aufgrund des Unwetters am Samstagabend für mehr als eine Stunde ruhen. 23 Flügen fielen aus, wie eine Sprecherin des Flughafens am Sonntag sagte.

Unwetter in Bayern: Festival muss abgebrochen werden

Update vom 23. Juni. 9.27 Uhr: Das Electro-Festival „Isle of Summer“ musste am Samstagabend ausgerechnet während des Auftritts von Star-DJ Fritz Kalkbrenner abgebrochen werden. Die Veranstaltern hätten „fahrlässig Menschenleben gefährdet“, kritisierten einige Besucher.

Update vom 23. Juni, 7.32 Uhr Auch den Osten Bayerns hat es getroffen: Bis Mitternacht rückten die Regensburger Feuerwehren 21 Mal wegen überfluteter Straßen und vollgelaufener Keller aus. In Obertraubling (Regensburg) schlug der Blitz in einen Dachstuhl ein, das Dach geriet dadurch in Brand, wie die Polizei mitteilte. Die zehn Bewohner des Hauses wurden vorsorglich in einer benachbarten Pension untergebracht. Verletzt wurde durch den Brand niemand.

Wetter-Wahnsinn in Bayern: Vollgelaufene Keller und überflutete Straßen - so geht es weiter

Update vom 23. Juni, 6.07 Uhr: Ein heftiges Unwetter ist am Samstagabend über den Süden Bayerns gezogen. Die Münchner Feuerwehr rückte zu einer „anständigen Anzahl“ von Einsätzen aus, wie ein Sprecher der Einsatzzentrale in der Landeshauptstraße sagte. Es seien jedoch keine dramatischen Vorkommnisse dabei gewesen, im wesentlichen handelte es sich demnach um vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen, großenteils im Landkreis München. Verletzte oder schwerere Unfälle wurden zunächst nicht gemeldet.

Deutlich schwerer traf es den nordwestlichen Landkreis. Allein im Bereich um den Wörthsee gab es mehr als 20 Feuerwehreinsätze, vor allem vollgelaufende Keller. Schwerpunkt der Einsatz bis zum frühen Abend war Steinebach, erklärte Kreisbrandinspektor Anton Graf. Laut dem Deutschen Wetterdienst fielen im Süden Bayerns stündlich 25 bis 37 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Wetter in Bayern: Die Aussichten  

Das Unwetter war im Laufe des Nachmittags erst über Baden-Württemberg und dann nach Bayern gezogen. Auch in Schwaben liefen Keller voll, Straßen wurden überflutet. Schon am Sonntag soll es im Freistaat aber wieder deutlich wärmer werden, wie der DWD mitteilte. Am Montag zeigt das Thermometer voraussichtlich zwischen 28 und 33 Grad in Unterfranken. Für Mittwoch und Donnerstag erwarten die Meteorologe den Höhepunkt der Hitzewelle mit bis zu 38 Grad in Nordbayern.

Katwarn löst aus: Heftiges Unwetter zieht über München - DWD mit Unwetterwarnung

21.18 Uhr: Ein heftiges Unwetter mit Starkregen ist am Samstagabend über München gezogen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine Extremwetterwarnung heraus. Diese beziehe sich vor allem auf die großen Regenmengen, sagte ein Meteorologe vom DWD. Es könne mehr als 40 Liter pro Quadratmeter und Stunde Niederschlag geben. Mancherorts könne auch Hagel darunter sein. Einsätze gab es zunächst vor allem nördlich von München, wie ein Sprecher der Feuerwehr-Einsatzzentrale sagte. Beispielsweise in Unterföhring seien Keller vollgelaufen und Straßen überflutet. Verletzte oder schwerere Unfälle seien zunächst nicht gemeldet worden, es regne aber noch immer kräftig.

Katwarn löst aus: Extremwetter möglich - DWD mit amtlicher Unwetterwarnung

19.12 Uhr: Derweil hat der DWD seine amtliche Unwetterwarnung verschäft. Aktuell gilt unter anderem für Stadt sowie Landkreis München und die Landkreise Ebersberg und Rosenheim eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter „mit extrem heftigem Starkregen und Hagel“. Zudem löste Katwarn um 19.18 Uhr aus und warnt aktuell mit amtlichen Unwetterwarnung des DWD vor schwerem Gewitter und heftigem Starkregen.

Unwetter und Starkregen haben zudem am Samstag vor allem in Schwaben zu vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen geführt. Es habe aber nur wenige Unfälle gegeben, hieß es von der Polizei.

Wetter in Bayern: Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter - diese Regionen sind betroffen

16.25 Uhr: Da braut sich etwas zusammen! Der Deutsche Wetterdienst warnt für die Südhälfte Bayerns vor Unwetter und schwerem Gewitter. Die Vorabinformation warnt am Samstag vor lokal kräftigen Gewittern mit heftigem Starkregen. Für mehrere Landkreise im Süden von Bayern gelten zudem bereits amtliche Warnungen vor starkem Regen. Davon betroffen sind aktuell unter anderem die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen sowie Weilheim-Schongau. 

Für die Kreise Bad Reichenhall und Traunstein gilt sogar eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Neben heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 40 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 75 km/h (21m/s, 41kn, Bft 9) kann es auch hageln. Laut DWD sind Korngrößen um zwei Zentimeter möglich. 

Starke Gewitter über Bayern - Starkregen und Schauer

14.31 Uhr: Es brodelt in Bayern. Wie der Wetterdienst meldet, haben sich bereits erste starke Gewitter gebildet. Ein schweres Gewitter mit heftigem Starkregen und Schauer zog gerade über Regensburg. Dort fielen binnen 45 Minuten l/qm.

13.18 Uhr: Die Gewittervorwarnung des Wetterdienstes hat Folgen: Mehrere Veranstaltungen wurden abgesagt. Im Landkreis Starnberg müssen etliche Sonnwendfeuer verschoben werden. 

Wetter in Bayern: Wetterdienst warnt vor Gewittern und kräftigen Schauern

Update vom 22. Juni, 10.20 Uhr Es ist in Bayern noch nicht vorbei: Der Deutsche Wetterdienst  (DWD) warnt vor Gewitter und kräftigen Schauern am Nachmittag im Süden und Südosten Bayerns. Auf der Karte der Unwetterzentrale herrscht im Süden Alarmstufe Rot.  

Update vom 22. Juni, 8.30 Uhr: Dunkle Regenwolken hatten sich in den Abendstunden des Freitags vornehmlich im Münchner Osten entladen. Vor allem die Stadteile Michaeliburg, Trudering, Bogenhausen und Oberföhrig waren betroffen.

Insgesamt musste die Feuerwehr ab 20.15 Uhr bis 23.00 Uhr zu rund 40 wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Es handelte sich ausschließlich um vollgelaufene Keller und überflutete Unterführungen. Tatkräftige Unterstützung bei der Abarbeitung der Einsätze erhielt die Berufsfeuerwehr von der Freiwilligen Feuerwehr München. Verletzt wurde niemand.

Hagel-Alarm auf der A8: Autofahrer von heftigem Schauer überrascht - Bilder zeigen ganzes Ausmaß 

Update vom 21. Juni, 9.38 Uhr: Es war kurz aber heftig. Ein Unwetter, das den Freistaat am Donnerstagnachmittag in Atem hielt, hinterließ auch auf der Salzburger Autobahn seine Spuren. Gegen 17 Uhr musste die Fahrbahn aufgrund eines heftigen Hagelschauers vorübergehend gesperrt werden. An den Rändern der Autobahn waren südlich von München beachtliche Wehen zu bestaunen. Für kurze Zeit schien auf der A8 der Winter in den Freistaat zurückgekehrt zu sein.

Auf der A8 kam es am Donnerstagnachmittag zu einem beachtlichen Hagelschauer.

Heftiger Starkregen: Ein kurzes Unwetter hat Bayern im Griff - zahlreiche Schäden

Update vom 20. Juni, 21.41 Uhr: Es schüttete in Strömen, hagelte. Am Sonntag sorgte ein kurzes, aber heftiges Gewitter in Garmisch-Partenkirchen für Einsätze der Feuerwehr. Unter anderem kam ein Notruf aus der Notaufnahme.

Update vom 20.Juni, 19.22 Uhr: Ein kurzer Starkregen und Windböen sorgten am Donnerstagnachmittag für zahlreiche umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller in Bayern, wie die Feuerwehr München berichtet. Die Helfer mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Nur kurze Zeit später schien schon wieder die Sonne - doch die Schäden waren bereits angerichtet. In einigen Bereichen wurden sogar Verkehrsschilder aus den Verankerungen gerissen. In Trostberg blieb ein Auto in den Wassermassen einer Unterführung stecken. Zu weiteren entstandenen Schäden konnte die Feuerwehr zum aktuellen Zeitpunkt keine Angaben machen.

Video: Schwüle Temperaturen und Gewitter am Wochenende

Wetter in Bayern: Massive Hitzewelle  könnte „unerträglich“ werden - Hitzerekord?

Update vom 20. Juni, 12.02 Uhr: Die Sahara-Keule schlägt in Deutschland zu. Es wird mächtig heiß, Meteorologe Dominik Jung warnt vor einer „gefährlichen Extrem-Hitze“ - auch in Bayern.

Update vom 19. Juni, 11.32 Uhr: Die Extrem-Hitze kommt nach Bayern! Zumindest, wenn es nach Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net geht. Der Meteorologe wählt drastische Worte für das Wetter, das in den kommenden Tagen und Wochen nach Bayern kommen könnte: „Nächste Woche soll sich eine massive Hitzewelle einstellen und zwar in einem Ausmaß wie man sie selten zuvor erlebt hat“. Demnach würden unterschiedliche Wettermodelle für die kommende Woche Temperaturen bis zu 41 Grad für den Westen von Deutschland voraussagen. Allerdings: „Wie stark das ganze nun werden wird, müssen wir im Detail noch abwarten“, so Jung in einer Mitteilung. 

Wetter in Bayern: Kommt nächste Woche die extreme Hitze?

Fest stehe jedoch, dass „extreme Hitze ins Haus“ stehen würde. Der Temperatur-Rekord für ganz Deutschland wurde übrigens in Bayern gemessen. Im Sommer 2015 waren das 40,3 Grad in Kitzingen. Deswegen heißt es nun abwarten, wie sich die erneute, womöglich mehrere Tage andauernde Hitze-Welle in der kommenden Woche in Bayern auswirkt.

Die Aussichten von Jung auf das Wetter haben es in sich: Montag sind bis zu 34 Grad möglich (“lokal sehr heiß“), am Dienstag soll es dann „noch heißer und sehr schwül“ werden, bei Temperaturen bis 36 Grad. Der Hitze-Hammer kommt dann Mittwoch und Donnerstag: Bei bis zu 40 Grad kann es laut Jung „heftige Hitze“ geben und „unerträglich“ werden. Wetter.com sagt ebenfalls hohe Temperaturen in Bayern in der kommenden Woche voraus - allerdings reicht dabei der Maximalwert bis 35 Grad.

Hitzeschub aus Nordafrika kommt nach Bayern - er bringt Extrem-Temperaturen

Update vom 18. Juni, 11.38 Uhr: Der Hitze-Trend scheint sich fortzusetzen. In der kommenden Woche ist ein neuer Hitzeschub aus Nordafrika möglich, so Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net. „Und der hat es in sich“, schreibt Jung. In Südeuropa könnten die Temperaturen in 1500 Meter auf bis zu 30 Grad ansteigen. „30 Grad in dieser Höhe der Atmosphäre ist in der Tat extrem“, so Jung. In niedrigeren Gefilden würde das Temperaturen von 40 bis 45 bedeuten - mit Auswirkungen auf Deutschland, wo „es wohl den Süden des Landes treffen“ würde. „Dort kämen Werte um 20 bis 23 Grad in dieser Höhe an.“ Laut Jung wären damit „unten Höchstwerte um 35 bis 38 Grad möglich“. Wie es letztendlich dann kommen wird, bleibt allerdings noch abzuwarten.

Der Blick auf Portale wie wetter.com bestätigt diesen möglichen Trend aktuell: So sind kommenden Dienstag bereits 35 Grad in München möglich, an Mittwoch 34 Grad. Auch die Tage darauf kann das Thermometer auf bis zu 35 Grad klettern.

Wetter in Bayern: Gefahr von Gewittern steigt nun täglich

Update, 18. Juni, 8.01 Uhr: Heute ab dem Nachmittag laut DWD im Nordwesten einzelne Gewitter, dabei örtlich Starkregen, Hagel oder Sturmböen. Im südlichen Bergland einzelne Gewitter mit Starkregen. In der Nacht zum Mittwoch in der Nordwesthälfte weiterhin einzelne Gewitter mit lokalem Starkregen. Im Süden alsbald wieder nachlassende Gewitter.

Wetter in Bayern: Temperaturen steigen auf bis zu 32 Grad

Update vom 17. Juni, 10.15 Uhr: Da ist er, der Sommer. Zumindest beim Blick auf die Wetter-Vorhersage. Während am Montag bereits 28 Grad an Main und Donau möglich sind, klettert das Thermometer am Dienstag in Unterfranken bereits auf 32 Grad. Am Mittwoch sind laut DWD dann bayernweit 27 bis 32 Grad möglich.

Die Aussichten für Fronleichnam am Donnerstag sind allerdings weniger sommerlich: Nach perfektem Feiertags-Wetter sieht es laut aktueller Vorhersage nicht aus. Ist es zu Beginn noch vielerorts in Bayern sonnig, ziehen im Tagesverlauf von Westen her Wolken auf. Ab Mittag kann es dann regnen, auch einzelne schwere Gewitter sind möglich. Die Temperaturen erreichen zuvor 24 Grad im Spessart. An der Donau in Niederbayern sind bis zu 31 Grad möglich. 

Wer das lange Wochenende um den Feiertag Fronleichnam für einen Ausflug nutzen will, sollte sich auf lange Staus im Süden von Bayern einstellen.

Video: Wie entsteht eigentlich Hagel?

Wetter in Bayern bringt Temperatursturz am Sonntag - Hitze macht eine Pause

Update vom 16. Juni, 12.01 Uhr: Mehrere Wetterportale warnen vor so genannten „Giftigen Gewitterzellen“ in Bayern. Dabei handelt es sich um besonders gefährliche Gewitter. Bereits in der Nacht auf Sonntag zog eine große Gewitterfront durch Bayern. Aus ganz Oberbayern gibt es Berichte über die Blitzeinschläge. Im Landkreis Rosenheim waren mehrere Feuerwehren im Einsatz, nachdem ein Blitz eine Gärtnerei in Brand gesetzt hatte.

Update, 21.29 Uhr: Während die letzten Tage in Bayern größtenteils sonnig waren, soll morgen ein gehöriger Temperatursturz mitsamt Regen über Bayern hinwegfegen. Nur noch 19 Grad soll es im Freistaat haben, wie wetter.com berichtete. Doch Sonnenfreunde können sich freuen: Schon am Montag klettern die Temperaturen wieder auf bis zu 26 Grad. 

Update vom 15. Juni 2019, 7.32 Uhr: Das Wetter in Bayern hat sich noch nicht völlig beruhigt. Auch am Samstag müssen sich einige Teile des Freistaats auf etwas gefasst machen. Wie der DWD berichtet, gibt es am Morgen auf hohen Alpengipfeln teilweise schwere Sturmböen, die bis zu 100 km/h erreichen können.

Am Nachmittag und Abend ziehen von den Alpen aus Gewitter über Bayern. Es kann in manchen Regionen zu Starkregen kommen, der teilweise kleinen Hagel und Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h mit sich bringt. Der DWD schließt „Unwetter vor allem in Bezug auf Starkregen (Mengen über 25 l/qm in einer Stunde) nicht aus“.

Auch in der Nacht zum Sonntag kommen vom Südwesten Bayerns her Gewitter samt Starkregen. Betroffen sind hauptsächlich Schwaben, Teile Oberbayerns und Mittelfranken. Hier können innerhalb kürzester Zeit Niederschlagsmengen bis zu 50 l/m² fallen.

Wetter in Bayern: „Längere Aufenthalte im Freien vermeiden“ - Kapriolen gehen weiter

Update vom 14. Januar 2019, 22.50 Uhr: Den heiklen Sonnentag am Donnerstag haben die Südbayern überstanden. Doch das Sommerwetter schlägt in ganz Deutschland weiter Kapriolen. Während im Osten des Landes Temperaturen von gefühlt 40 Grad drohen, könnte es in Bayern lokal Überflutungsgefahr geben - aufgrund starker Gewitter.

Update vom 14. Juni 2019, 10.00 Uhr: Bereits am Morgen zeigte sich der Sommer zum Beispiel in München von seiner besten Seite: Schon um 8 Uhr lag die Temperatur in der bayerischen Landeshauptstadt bei gut 19 Grad. Laut DWD sind heute bis zu 33 Grad in Bayern möglich. Doch gleichzeitig gibt der Wetterdienst auch eine amtliche Warnung heraus - und die ist selten. Gewarnt wird für den Süden Bayerns vor „erhöhter UV-Intensität“, denn die UV-Strahlung erreiche heute ungewohnt hohe Werte. Die amtliche Warnung hat es wirklich in sich, denn der DWD rät: „Längere Aufenthalte im Freien vermeiden.“ Die Warnung gilt von 11 bis 17 Uhr. „Auch im Schatten gehören ein sonnendichtes Hemd, lange Hosen, Sonnencreme (SPF 15+), Sonnenbrille und ein breitkrempiger Hut zum sonnengerechten Verhalten“, so der DWD.

Es wird heute heiß in Bayern: Zudem veröffentlichte der DWD eine seltene Warnung.

Erstmeldung: „Sahara-Düse“: Sand-Walze kommt mit Blutgewitter nach Bayern

München - Das Unwetter vom Pfingstmontag sitzt so manchem noch in den Knochen: Starkregen, Sturm und teilweise extremer Hagel sind über München und Region gezogen. So richtig in Fahrt gekommen ist der Sommer danach noch nicht wirklich. Doch das könnte sich nun radikal ändern - es steht sogar Wüsten-Hitze bevor. Währenddessen kann man bald in ganz Deutschland ein besonderes Wetterphänomen beobachten: Leuchtende Wolken.   

Wetter in Bayern bringt am Wochenende Hitze durch die „Sahara-Düse“

„Zur Hitze am kommenden Wochenende kommt jetzt auch noch Saharastaub mit herangezogen“, sagt Dominik Jung, Wetterexperte bei wetter.net. Bereits der Freitag wird heiß. So richtig in sich hat es dann laut Jung der Samstag. Er spricht von der „Sahara-Düse“, die bis zu 36 Grad nach Deutschland bringt. 

„Mit der Hitze kommen ziemlich schnell die Blitze“, so Jung. Der Deutsche Wetterdienst sagt am Samstag in Bayern häufig Sonne voraus. In der Südhälfte Bayerns kann es dann gegen Nachmittag und Abend hin zum Teil kräftige Gewitter geben. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 23 und 32 Grad. In der Nacht zum Sonntag sind zudem im Süden Bayerns Schauer und einzelne Gewitter möglich. 

Regen und Gewitter in Bayern könnten für Wetterphänomen sorgen

Doch nicht nur die Hitze könnte am Wochenende anstrengend werden. Der Blick auf die Karte der Staubkonzentration am heutigen Donnerstag zeigt laut Wetterexperte Jung: Staub aus der Sahara setzt sich in Bewegung! Und wird nun laut Jung in Richtung Mitteleuropa transportiert. Was bedeutet das für Bayern? Am Freitag wird zwar die Sonne scheinen - doch sie könnte oftmals milchig erscheinen. Schuld daran ist der Saharastaub, der in der Atmosphäre liegt und die Sonnenstrahlen trüben wird. 

Trifft der Saharastaub dann auf Feuchtigkeit, kann es sogenannten „Blutregen“ geben. Gepaart mit Blitz und Donner kann das dann sogar zu „Blutgewitter“ führen. 

mlu

Eine S-Bahn-Fahrerin und einige Leidensgenossen mussten am Donnerstag durch die Hitze-Hölle. Die Bahn entschuldigt sich.

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Urteil: Polizist vergriff sich an 76-Jähriger - Nun muss er ins Gefängnis
Vor Gericht bestritt er die Vorwürfe, doch das Landgericht Ansbach sah es als erwiesen an, dass ein Beamter im Dienst zweimal sexuell übergriffig wurde. In einem Fall …
Urteil: Polizist vergriff sich an 76-Jähriger - Nun muss er ins Gefängnis
Streit um Fahrverbote in Tirol: Landeschef kommt zu Gipfel - und stellt Scheuer Forderungen
Seit Wochen werden in Tirol Landstraßen gesperrt, mittlerweile auch im Salzburger Land. Tirols Landeschef Platter bleibt hart und stellt konkrete Forderungen. 
Streit um Fahrverbote in Tirol: Landeschef kommt zu Gipfel - und stellt Scheuer Forderungen
Passant findet verlassenes Neugeborenes auf Wiese - Mutter droht nun Haft
Eine Mutter aus dem Landkreis Dillingen hat ihr Neugeborenes alleine auf einer Wiese zurückgelassen. Der Frau droht nun Haft.
Passant findet verlassenes Neugeborenes auf Wiese - Mutter droht nun Haft
Fünfjähriger geht in Kneipp-Becken unter - Passanten müssen ihn reanimieren
Einen gefährlichen Ausflug in ein Kneipp-Becken hat ein Bub in Franken gewagt. Eine zufällig anwesende Krankenschwester und weitere Helfer konnten ihn retten.
Fünfjähriger geht in Kneipp-Becken unter - Passanten müssen ihn reanimieren

Kommentare

Benny ThomaAntwort
(0)(0)

@ Toffy vollkommen richtig.

Benny ThomaAntwort
(0)(0)

Nur mit dem unterschied dass wir menschen keine blausäure beim atmen ausstoßen sondern CO2 in einer ungefährlichen konzentration.
Ihr vergleich ist also total an der Realität vorbei.

Die LupeAntwort
(1)(0)

Danke, darauf wäre ich nicht gekommen. Mit ihren Erinnerungen geh ich aber konform. Das habe ich ähnlich im Gedächtnis.