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Schnee in Bayern: Die ersten Streufahrzeuge sind bereits ausgerückt.

Vorhersage im Wetter-Ticker

Wetter in Bayern: Schnee in München - Neue Woche startet mit Frost und Glätte

In Bayern kam es in der Nacht zum Samstag wegen glatter Straßen zu zahlreichen Unfällen. Am Sonntagabend fällt der erste Schnee in München. Der Deutsche Wetterdienst warnt.

  • Ab jetzt wird es jeden Tag kälter.
  • Auch in niedrigen Lagen erstmals Schnee möglich.
  • Kaltluftvorstoß gegen Monatsende könnte kalten, schneereichen Dezember bringen.
  • Am Sonntag fällt der erste Schnee auch über München.

Update, 19. November, 6.10 Uhr: Die neue Woche startet kalt und gebietsweise mit leichtem Schneefall. So schneite es unter anderem am Morgen in München leicht. Bis zum Vormittag ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Frost möglich, stellenweise kann es glatt werden, zudem ist es windig. Zunächst fließt aus Nordost noch trockene Kaltluft nach Bayern. Im Verlauf des Tages breiten sich dann vom Baltikum her feuchtere Luftmassen aus.

Bis zum Vormittag kann es laut DWD vor allem im Alpenvorland und an den Alpen weiter schneien - möglich sind zwischen einem und drei Zentimeter Schnee. Dadurch kann es auch glatt werden. Ab dem Mittag kann es zudem windig werden, besonders in den Kammlagen der östlichen Mittelgebirge und der Rhön mit Windböen um 60 km/h aus östlicher Richtung. 

Update, 18. November, 20.33 Uhr: Erster Schnee fällt in München

Aktuell fallen die ersten Schneeflocken des Jahres über München. Bei aktuellen Temperaturen von 1 bis Minus 1 Grad könnte zumindest in den Außenbezirken ein bisschen was liegen bleiben. Muss aber nicht.

Der Deutsche Wetterdienst warnt derweil in ganz Bayern vor Schneefall und Glätte. Mit einer allzu dicken Schneedecke ist allerdings nicht zu rechnen. Der DWD geht von einem bis drei Zentimeter aus. 

In höheren Lagen Bayerns, beispielsweise im Oberland südlich von München werden die Menschen ziemlich sicher mit einer geschlossenen Schneedecke aufwachen. Hier hat es bereits Temperaturen unter Null und soll die ganze Nacht hindurch bei Minusgraden schneien. Dasselbe sollte für den Bayerischen Wald und Vorwald gelten.

Update vom 17. November, 11.07 Uhr:

Wegen glatter Straßen hat es in der Nacht zum Samstag mehrere Verkehrsunfälle in Bayern gegeben. Im Landkreis Cham kamen zwei Autofahrer von glatten Straßen ab. Ein 35-Jähriger hatte am frühen Samstagmorgen versucht, einem Reh auszuweichen. Er landete mit seinem Wagen in einer Böschung neben der Straße, blieb aber unverletzt, wie die Polizei mitteilte. Wenig später kam eine 20-Jährige bei Bad Kötzing mit ihrem Auto von der glatten Fahrbahn ab und fuhr einen Leitpfosten um.

Bei einem weiteren Glätteunfall im Landkreis Regensburg blieb ein Wagen auf dem Dach liegen. Andere Autofahrer bemerkten das Fahrzeug und riefen Hilfe. Doch Rettungskräfte fanden am frühen Samstagmorgen nur ein leeres Fahrzeug vor. Ein Mann hatte die beiden offensichtlich unverletzten Insassen des Wagens nach Regensburg gefahren. Um den Unfall aufzuklären, ist die Polizei auf der Suche nach ihnen.

Zu schnell auf glatter Fahrbahn unterwegs war eine 43-jährige Autofahrerin bei Röslau in Oberfranken. Sie landete laut Polizei in der Nacht mit dem Auto im Straßengraben, blieb aber unverletzt.

Auch am Sonntag und zu Beginn der neuen Woche ist mit glatten Straßen in Bayern zu rechnen. Die Nacht zum Sonntag wird zunächst sehr kalt und klar, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Samstag sagte. Mit minus vier bis minus zwei Grad sei in der Nacht zu rechnen. Der Tag werde dann im Großteil Bayerns sehr sonnig. In der Nacht zum Montag könne es vor allem im Norden Bayerns leichten Schneefall geben.

Wetter in Bayern und München: Weiße Weihnacht und minus 17 Grad? Schnee schon bald möglich

Update vom 15. November, 10.45 Uhr: In Bayern ist es kalt geworden - und es könnte noch kälter werden. Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Internet-Wetterportal wetter.net sieht in der derzeitigen Wetterlage Ähnlichkeiten zur Situation vor einem Jahr: Damals begann gegen Ende Novemeber, Anfang Dezember ein echtes Winterwetter, dass den ganzen Dezember anhielt. 

Diese Jahr könne es wieder so kommen, denn es drohe „ein massiver Kaltluftvorstoß nach Mitteleuropa“. Der würde uns gegen Ende des Monats neben Kälte auch Schnee bringen. Der amerikanische Wetterdienst berechnet laut meteociel.fr für Europa am 30. November sogar Tages-Temperaturen von minus 12 bis minus 17 Grad Celsius. Das ist allerdings noch lange hin und entsprechend unsicher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für den gleichen Zeitraum Temperaturen von -3 bis +6 Grad voraus.

Sicherer ist: Diese Woche wird es kälter. Da sind sich DWD und Jung einig. Temperaturen um die 20 Grad wird es nicht mehr geben, aber selbst in niedrigen Lagen könnten nachts die ersten Schneeflocken auftreten. Donnerstag erreichen die Tagestemperaturen noch 9 bis 13 Grad, Freitag 8 bis 13 Grad. Zum Wochenende wird es von Tag zu Tag kälter: Samstag klettert das Quecksilber nur noch auf 6 bis 11 Grad, Sonntag sogar nur auf 5 bis 10 Grad. Nachts kann es öfter Frost geben. Das heißt: Spätestens am Wochenende müssen die Winterreifen drauf!

Gleichzeitig bleibt es trocken. Erst am Sonntagabend sind im Nordosten ein paar Regentropfen möglich. Bis dahin herrscht hoher Luftdruck. Das bedeutet aber im November nicht automatisch Sonnenschein. Vielfach ist der Himmel auch den ganzen Tag mit Hochnebel und Dunst dicht. Dann ist es ein sehr trüber Tag. Kommt dagegen die Sonne raus, wird es richtig schön.

Auch nächste Woche sinken die Höchstwerte weiter. Luft aus dem Osten bringt Kälte mit. In das Hoch könnte sich auch ein Höhentief schieben. Dazu Jung: „So ein Tief in der Höhe und das mitten in einem Hochdruckgebiet kann für allerhand Überraschungen sorgen: Es kann kommende Woche Schnee bringen und das bis ganz runter!“

Weiter kein Winter in Sicht: Leichter Regen - Es bleibt auch viel zu trocken

Update vom 7. November, 10.05 Uhr: Auch heute bleibt es in Bayern warm. Bei Temperaturen von 13 bis 18 Grad ziehen von Nordwesten allerdings gegen Abend erste Regenwolken auf. Im Osten des Freistaats bleibt es aber meist trocken, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Internet-Wetterportal wetter.net

Morgen setzt sich der Regen in ganz Bayern fest. Es wird trüb und feucht bei Temperaturen von 10 bis 14 Grad. Freitag wird es allerdings schon wieder trockener, mit Höchstwerten bis 15 Grad. Samstag regnet es nur im Norden, im Süden ist es freundlich bei 11 bis 15 Grad. Sonntag und Montag werden sehr sonnig, bei bayernweit um 15 Grad. Montag sind sogar bis zu 20 Grad möglich.

Trotz des Regens in den nächsten Tagen: Die Dürre wird sich in der nächsten Zeit nicht bessern. Ab Sonntag setzt wieder Trockenheit ein und es baut sich ein neues Hoch auf. Winter oder ergiebiger Landregen für alle ist nicht in Sicht. Die nächsten 14 Tage bleibt es immer über 10 Grad, auch in höheren Lagen fällt kein Schnee.  „Ich prognostiziere jetzt mal ganz mutig, dass wir in diesem November keinen Wintereinbruch erleben werden“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung. „Der Monat ist voll in der milden Schiene und könnte ungewöhnlich warm werden.“

Gestern wurden in Rosenheim sogar satte 24,2 Grad gemessen. Damit fehlten nur noch 0,8 Grad bis zum Erreichen der Sommermarke von 25 Grad. 

Sonnige Tage in Bayern: Bis zu 23 Grad möglich

Update vom 6. November, 9.25 Uhr: Bayern stehen noch einmal sonnige Tage bevor. Bei Temperaturen von 16 bis 19 Grad wird es nochmals mild, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mit. Besonders freuen können sich die Menschen im Alpenvorland, dort sollen die Temperaturen auf bis zu 23 Grad klettern.

Ab Donnerstag soll es dann laut der Meteorologen wieder deutlich trüber werden. Wolken lösen die Sonne ab, die Temperaturen sinken auf 11 bis 15 Grad. Richtung Franken wird es den Angaben zufolge regnerisch.

Und das im November: Temperaturen knacken nochmal die 20-Grad-Grenze

Update vom 5. November, 9.15 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Warnung vor Sturmböen veröffentlicht. Demnach treten oberhalb 1500 Meter Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 85 Km/h aus südlicher Richtung auf. Diese Warnung gilt von 5. November, 9 Uhr, bis 6. November, 20 Uhr. In diesem Zusammenhang weist der DWD auf mögliche Gefahren hin. Demnach können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen, auch Gegenstände können herabfallen. 

Update vom 5. November, 8 Uhr:

Milde Temperaturen und viel Sonne: Der Herbst zeigt sich in Bayern in den kommenden Tagen von seiner angenehmsten Seite. Für November ist es außergewöhnlich warm, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet. „Bei solchen Temperaturen kann man schon mal vergessen, dass wir mit großen Schritten auf den meteorologischen Winter zugehen.“ Am Morgen gebe es aber in der Regel Nebel, der sich mancherorts kaum auflöst.

Tagsüber gebe es den Erwartungen des DWD zufolge viel Sonnenschein, gerade im Südosten und im Mittelgebirge. Es werde 11 bis 17 Grad warm, am Alpenrand würden mit Föhn teils sogar die 20 Grad geknackt. Der Wind wehe schwach bis mäßig, im Erzgebirge und an den Alpen gebe es starke bis stürmische Böen.

Auch am Dienstag und Mittwoch bleibt es in Bayern demnach sonnig und mild. Bei längerem Nebel steigen die Temperaturen an den Alpen mit Föhn erneut bis 20 Grad. In Föhntälern könnte es starke bis stürmische Böen im Süden, auf hohen Alpengipfeln sogar Sturmböen geben.

Der Mittwoch soll nach Auflösung lokaler Nebel- und Hochnebelfelder recht sonnig und mit Höchstwerten von 12 bis 19 Grad nochmals sehr mild werden. Erst für Donnerstag sagen die Meteorologen dichte Wolkenfelder mit gebietsweisem Regen voraus.

Nachts sinken die Temperaturen auf 8 bis 2 Grad.

Update von Donnerstag, 1. November 2018, 9 Uhr

Das Jahr 2018 scheint auf Rekordjagd zu sein. Seit Februar war jeder Monat deutlich zu trocken und zu warm und auch der November fährt auf dieser Schiene weiter, erläutert Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. „Schaut man sich die mittelfristigen Trends bis zum 17. November an, so bleibt es in der Höhe durchweg zu warm.“ In den Niederungen kann es zwar durch Bodennebel und Hochnebel trotzdem auch mal kühl sein, aber insgesamt ist es für die Jahreszeit viel zu warm und Niederschläge sind ebenfalls kaum in Sicht – im Osten gar nicht.

„Die Wetterlage ändert sich einfach nicht. Bei uns dominiert auch in den nächsten Tagen der hohe Luftdruck. Tiefs vom Atlantik haben weiterhin kaum eine Chance. Die typische Westwetterlage ist und bleibt eingeschlafen und das schon seit Februar 2018. Nach den Niederschlägen am vergangenen Wochenende und vor 2 Tagen sind keine nennenswerten Regenfälle in Sicht. Die nächsten zehn Tage könnte es in vielen Regionen deutlich zu trocken weitergehen. Nachts sinken die Werte unter zehn Grad, stellenweise gibt es auch mal Frost, aber das ist die Ausnahme. Am Tag werden zehn bis 15 Grad und mehr erreicht. Nächste Woche sind sogar wieder bis zu 20 Grad drin. Mit typischen November-Temperaturen hat das nichts zu tun. Es ist viel zu warm“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

Update von Mittwoch, 31. Oktober 2018, 10.10 Uhr: Sturmwarnung in Südbayern - Im Rest vom Bayern bleibt es sonnig

Nach dem schweren Sturm in der Nacht zu Dienstag, 30. Oktober, ist noch kein Ende der Wetterwarnungen in Sicht. An den Alpen wird es heute noch einmal windig mit Böen bis zu 60 km/h in den Tälern und schweren Sturmböen mit bis zu 90 km/h auf den Gipfeln, warnt der Deutsche Wetterdients (DWD).

Im Rest von Bayern wird es heute dagegen freundlich und sonnig mit Temperaturen zwischen 11 und 14 Grad. Das milde Wetter mit den zweistelligen Temperaturen wird voraussichtlich noch bis nächste Woche anhalten. Am Wochenanfang können es sogar noch einmal bis zu 20 Grad geben. Der November beginnt also untypisch warm.

Video: Klima lässt Flusspegel in Deutschland sinken

Update von Dienstag, 30. Oktober 2018, 19 Uhr: Schwere Sturmschäden in Südbayern - Segelboot sinkt am Starnberger See

Update 19 Uhr: Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Dort musste der Maibaum in der Ortsmitte abgesägt und abmontiert werden

Update, 15.44 Uhr: Am Kirchbichl in Oberau hat der Sturm der vergangenen Nacht Spuren an einem Haus und einem Gastank hinterlassen:

Update, 13.11 Uhr: Immer mehr schlimme Sturm-Folgen in den südbayerischen Regionen werden bekannt. So ist am Starnberger See im Sturm ein Segelboot gesunken.

Update von Dienstag, 30. Oktober 2018, 11.17 Uhr: Viele Regionen von Sturmschäden betroffen

In der Nacht auf Dienstag hat es in vielen Regionen im südlichen Oberbayern so heftig gestürmt, dass es zahlreiche Schäden gab. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stürzten zahlreiche Bäume um, der Bahnverkehr war betroffen. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist ebenfalls der Bahnverkehr gestört, zahlreiche Feuerwehren waren im Einsatz. In der Region um Penzberg im Landkreis Weilheim-Schongau rückten auch Feuerwehren wegen Sturmschäden aus. Und im Landkreis Miesbach gab es auch zahlreiche Alarmierungen. Unter anderem ist die BOB in einen umgestürzten Baum gefahren. Die Strecke war länger gesperrt.

In München hat der Sturm vor allem die Au getroffen. Bäume stürzten um und begruben Autos unter sich.

Update von Dienstag, 30. Oktober 2018, 8.13 Uhr: Amtliche Unwetterwarnung vor extremem Orkanböen

Bereits in der Nacht zu Dienstag wütete im Süden Bayerns ein teils heftiger Sturm. In Garmisch-Partenkirchen mussten Polizei und Feuerwehr gleich mehrfach ausrücken. Mehrere Bäume waren umgestürzt, weshalb auch die Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald gesperrt werden musste, wie Sie auf merkur.de* lesen. Und auch am Dienstag selbst kann es mancherorts richtig ungemütlich werden.

So gab der Deutsche Wetterdienst für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgadener Land eine amtliche Unwetterwarnung vor extremen Orkanböen heraus. Oberhalb von 2000 Metern können Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h auftreten. In exponierten Lagen müsse sogar mit den extremen Orkanböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h gerechnet werden. Die Warnung besteht bis etwa 12 Uhr.

Im gesamten, äußersten Süden Bayern besteht eine amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen. Sie treten oberhalb von 1500 Metern auf und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h. 

Auch im Alpenvorland wird es ungemütlich. In den Landkreisen vor der Gebirgskette und auch in und um München warnt der DWD vor teilweise schweren Sturmböen (siehe orangene Bereiche).

In einigen Teilen Bayerns kann es am Dienstag ungemütlich werden.

Update vom Sonntag, 28. Oktober, 10.45 Uhr: Der erste Schnee ist da

In Bayern hat der Winter gegrüßt. Vor allem in Schwaben fiel in der Nacht auf Sonntag Schnee. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag mitteilte, lagen am Morgen bei Burgau an der Autobahn 8 acht Zentimeter Neuschnee. Auch die Autobahnen 7 und 96 waren morgens schneebedeckt. Die Polizei meldete mehrere kleine Glätteunfälle, bei denen niemand verletzt wurde.

Doch lange bleibt es in Südbayern nicht weiß. Ein bekanntes, herbstliches Wetterphänomen ist dafür verantwortlich.

Zum Start in die neue Woche bleibt es nach Angaben eines DWD-Sprechers vor allem im Westen kühl und stark bewölkt. In den Alpen und am östlichen Alpenrand bringt Föhn dagegen Temperaturen bis zu 15 Grad.

In der Nacht zum Dienstag wird es vielerorts stürmisch, in Franken werden auch tagsüber stürmische Böen erwartet. Ab Mitte der Woche können die Handschuhe dann wieder im Schrank verstaut werden: Es wird in ganz Bayern freundlich mit Temperaturen von 10 bis 15 Grad.

Update vom 25. Oktober 2018, 9.30 Uhr: Das war es nun erst einmal mit dem „Goldenen Oktober“. Mehr als zehn Grad erreichen die Temperaturen am Wochenende in Bayern dann nicht mehr, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mitteilte.

Und das schon ab Samstag. Es wird trüb und nass, die Sonne lässt sich kaum Blicken. Auf hochgelegenen Straßen der Alpen müssen Autofahrer mit Schneematsch rechnen. Laut DWD kann es ab etwa 800 Metern Höhe schneien. 

Am Sonntag wird es bei grauem Himmel und Regen tagsüber mit Temperaturen von drei bis neun Grad eher nass-kalt. In der Nacht zum Montag sind dann Minusgrade möglich.

Richtig winterlich wird es allerdings nicht dauerhaft. Schon in der kommenden Woche könnten die Temperaturen laut Wetterexperten wieder steigen.

Amtliche Warnung vor Sturmböen in München und Oberbayern

Update vom 24. Oktober 2018,  11.30 Uhr: 

Die aktuelle Warnung gilt derzeit unter anderem für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Kreis Weilheim-Schongau, Landsberg am Lech, Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau, Freising, Erding, Ebersberg, Rosenheim, Miesbach und München sowie für die Stadt München.

6.50 Uhr: Die amtliche Warnung vom Deutschen Wetterdienst gilt weiterhin. Der DWD warnt vor Sturmböen. Es besteht die Gefahr von herabstürzenden Ästen. Passanten solle besonders auf herabfallende Gegenstände achten.

Update vom 23. Oktober, 16.43 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat aktuell eine amtliche Warnung vor Sturmböen für München, Oberbayern und ganz Ostbayern herausgegeben. 

Die Warnung gilt ab 0 Uhr bis 18 Uhr am Mittwoch. Es handelt sich dabei um eine Wetterwarnung der Stufe 2 von 4. Schuld ist die große Sturmfront Siglinde, die aktuell von Norden her über Südschweden ins Baltikum zieht. Im Moment trifft es den Norden Deutschlands. Bis zum Abend soll der Sturm die Alpen erreichen.

Dann ist in der Nacht mit Sturmböen zwischen 60 und 75 km/h zu rechnen, in exponierten Lagen gibt es Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h.

Kommt jetzt der Winter? Aussagen widersprechen sich - beides möglich

Update vom 22. Oktober: Sie ringen noch, der goldene Herbst und der frühe Winter. Nachdem es bereits heute deutlich kühler geworden ist - in der Nacht soll es Frost bis auf 600 Meter am Alpenrand geben -, lassen Dienstag und Mittwoch erstmal wenig Gutes ahnen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit starker Bewölkung, Regen und ab rund 2000 Metern Schnee. Aber... das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Denn am Donnerstagnachmittag soll sich der Herbst nochmal aufbäumen und zumindest im Süden Bayerns die Sonne durchsetzen. Der DWD rechnet mit bis zu 18 Grad am Freitag.

Und dann fällt die Entscheidung in Richtung Winter oder weiter Spätherbst-Traumwetter. Und obwohl im Vorfeld viel gewarnt wurde (siehe unten), will sich bisher noch kein Meteorologe wirklich festlegen, was da passieren soll. Einige Wetterseiten rechnen in der Langzeitprognose bis Mittwoch kommender Woche (die bekanntlich alles andere als fix ist) mit Schneefall bis an den Tegernsee, während der DWD selbst fast in die andere Richtung tendiert. Da ist zwar schon von einem Temperatursturz um den Montag in einer Woche die Rede. Allerdings immer noch im Plusbereich. Und ab Mittwoch, sagt der DWD, könnte gar der Fön am Alpenrand wieder kommen.

Lesen Sie auch auf Merkur.de*: Skifahren auf der Zugspitze: Bald ist Saisonstart - mit „gebrauchtem“ Schnee

Wetter für Bayern und München: Nächste Woche Schnee möglich

Update vom 18. Oktober: In Bayern und München geht der goldene Herbst ohne Niederschläge und mit angenehmen Temperaturen auch bis Sonntag weiter. Doch ab nächster Woche wird es deutlich kühler. Der Montag bringt nur noch Werte in München zwischen 9 und 13 Grad und auch Regen kündigt sich an. Der Dienstag wird sogar noch kälter - nur noch 11 Grad werden maximal erreicht. Am Dienstag kann der Regen in höheren Regionen, wie Mittelgebirge und Alpen, sogar in Schnee umschlagen. Generell erwartet uns dann nächste Woche wahrscheinlich Bodenfrost. 

Der goldene Spätherbst geht in Bayern weiter

Update, 16. Oktober: Das sommerliche Wetter im Oktober bleibt Bayern auch die kommenden Tage erhalten. Bis mindestens Ende der Woche noch sagen die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Sonne satt voraus. Die Temperaturen sinken allerdings langsam auf um die 20 Grad, am Wochenende werden dann nur noch Höchsttemperaturen von rund 18 Grad erwartet.

Sturm „Leslie“ erreicht Portugal

Update, 14. Oktober: Der Sturm „Leslie“ hat in der Nacht zu Sonntag die portugiesische Westküste erreicht. Die Windgeschwindigkeiten gingen laut Nationalem Hurrikan Zentrum in Miami auf 110 Stundenkilometer zurück, der Hurrikan wurde zu einem tropischen Wirbelsturm herabgestuft. „Leslie“ werde im Laufe des Sonntags weiter ins Inland und auch über Spanien ziehen, hieß es in der Prognose. In Böen könnte die Windgeschwindigkeit auch bei über 110 Stundenkilometern liegen. Am Sonntagabend werde der Sturm voraussichtlich abgezogen sein. Gewarnt wurde auch vor starken Regenfällen, die zu Überflutungen führen könnten.

Laut Wetterdienst Kachelmannwetter wurden am späten Samstagabend an der Landspitze Cabo Carvoeiro nördlich von Lissabon 100 Stundenkilometer gemessen. Vor wenige Tagen erst war Mallorca von einem verheerenden Unwetter heimgesucht worden.

Lebensgefährlicher Hurrikan steuert auf Europa zu 

Update vom 13. Oktober 2018, 14.29 Uhr: Auf Europa steuert ein Hurrikan zu. Er wird in der kommenden Nacht als Hurrikan der Stufe 1 auf die Küste Portugals treffen. Das bedeutet, dass man in Portugal ab Mitternacht mit Böen zwischen 130 und 150 km/h rechnen muss. Direkt an der Küste kann es sogar Böen bis 200 km/h geben, es besteht Lebensgefahr. Anschließend wird sich der Hurrikan abschwächen und als Sturmtief weiter nach Spanien ziehen. 

Wetter in Bayern: So geht es weiter

In Bayern hat sich der Herbst hat sich am Samstag von seiner schönen Seite gezeigt. Bei reichlich Sonne und vielerorts Temperaturen von deutlich über 20 Grad konnten die Menschen eine angenehme Zeit im Freien verbringen. Die höchsten Temperaturen verzeichneten die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dabei in Bamberg mit 25,5 Grad und in Würzburg mit 25,1 Grad, wie ein Sprecher am Samstag sagte. 

Noch bis am späten Nachmittag sei es zudem möglich, dass die Temperaturen die erwarteten 27 Grad etwa in Bamberg oder anderen Teilen Frankens und am Main erreichen. Für den Wahlsonntag rechnen die Wetterexperten ebenfalls mit hohen Temperaturen und einem meist wolkenlosen Himmel über Bayern. Die Temperaturen sollen Werte zwischen 21 und 26 Grad erreichen.

Sommerliches Wetter im Oktober in Bayern

Update vom 12. Oktober: In der Früh waren einige schon mit Mütze und Handschuhen unterwegs. Die Klamotten können heute und am Wochenende jedenfalls tagsüber im Schrank bleiben. Denn der Sommer feiert in ganz Bayern ein kleines Comeback. 

Die Sonne scheint im Freitag im ganzen Freistaat. Temperaturen bis 27 Grad werden erwartet, teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitag mit.  „Ungewöhnlich warm“ wird es demnach in Mittel- und Unterfranken. Am Fichtelgebirge und im Bayernwald liegen die Höchstwerte bei 22 Grad.

Wetteraussichten für das Wochenende in Bayern und München

Am Samstag setzt sich das schöne Wetter fort. Bei Sonnenschein in allen Regionen liegen die Höchstwerte am Fichtelgebirge bei 20 Grad; an Main und Pegnitz rechnen die Meteorologen mit 26 Grad. Am Sonntag zeigt sich die Sonne schon ab Vormittag und beschert den Menschen Temperaturen von 19 bis 25 Grad.

Die neue Woche startet in Franken zeitweise mit leichtem Regen und dichten Wolken. In Südbayern und der Oberpfalz bleibt es aber weitestgehend sonnig. Die Temperaturen liegen am Montag zwischen 14 Grad im Frankenwald und 22 Grad am Inn.

Wetter in Bayern und München: Warnung vor Starkregen

Update vom 1. Oktober 2018, 10 Uhr:

Der Oktober beginnt ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Starkregen in Oberbayern und der Region München. Innerhalb von sechs Stunden werden gebietsweise zwischen 25 und 35 Litern Niederschlag erwartet. In den Alpen kommt es zu Dauerregen - bis heute Abend kann es lokal eine Niederschlagsmenge von 60 Litern pro Quadratmeter geben. Ab einer Höhenlage von 1500 Metern sind bis zu fünf Zentimeter Neuschnee zu erwarten, aber einer Höhenlage von 1800 Metern sogar bis zu 15 Zentimeter.

Wetter in Bayern und München: Ab Mittwoch wird‘s besser

Mitte der Woche stabilisiert sich das Wetter allerdings. Zum Wochenende steht mit Temperaturen bis zu 17 Grad und Sonne der Goldene Herbst in den Startlöchern. Oktoberfest-Besucher können also das letzte Wochenende noch einmal richtig genießen. Wie das Wetter zur Wiesn wird, berichten wir auch in unserem Oktoberfest-Ticker.

Alle weiteren Wetter-News der vergangenen Tage können Sie in unserem News-Ticker nachlesen.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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Kommentare

chuaba
(0)(0)

Langsam fangen die Ersten an zu überlegen, ob das bei den Wettertussis von Antenne Blöd auch mal soweit kommt ?

bigfootAntwort
(0)(0)

Doch , Miami liegt in der tropischen Zone. Als einzige US - Großstadt.
Die Südspitze Floridas und auch Key West gehören zur tropischen Klimazone

WosIs?Antwort
(1)(0)

Mit Ihrer Logik könnten Sie auch ein Sturmfoto vom Bodensee veröffentlichen und drunterschreiben “So stürmisch sieht es heute auch am Starnberger See aus“. Unter Journalisten heißt das selbstironisch, wenn man ein Foto braucht, aber kein passendes für den Artikel hat: “Das fangen wir alles mit der Bildunterschrift auf“. Das Highlight in dieser Kategorie vor Jahrzehnten: Ein Artikel zu einem Jahrestag der Versenkung des deutschen Schlachtschiffs “Bismarck“ 1941. Foto: Man sieht lediglich Wasser, die Horizontlinie und Himmel. Bildunterschrift: “Hier sank das Schlachtschff Bismarck“.