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Nach Donnerwetter: Kaltfront hat Bayern im Griff

Hochsommerliche Temperaturen herrschten in ganz Bayern an diesen letzten Maitagen. In der Nacht auf Mittwoch krachte es vielerorts gewaltig, am Mittwoch hat eine Kaltfront Bayern im Griff.

  • Hochsommer im Mai: Seit vergangenem Wochenende ist das Wetter in Bayern traumhaft schön. Doch Unwetter sind schon in Sichtweite
  • Der Montag war der bisher heißeste Tag des Jahres. Die 35-Grad-Marke wurde jedoch nicht geknackt.
  • Der DWD warnt vor erhöhter UV-Strahlung und Unwettern.
  • Nach einer Nacht mit viel Regen und Gewitter herrscht am Mittwoch eine Kaltfront vor.   

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7.10 Uhr: Im bayerischen Teil Schwabens gab es nach Polizeiangaben Sturm und starken Regen, Schäden seien jedoch ausgeblieben.

6.30 Uhr: Die Hitzerekorde der vergangenen Tage sind erst einmal vorbei. Die höchste Temperatur von Dienstag wurde mit 32,3 Grad in Regensburg gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Für Mittwoch wird wegen einer Kaltfront noch nicht einmal die 30-Grad-Marke erwartet. „Das wird kein Hitze-Tag“, sagte Meteorologe Thore Hansen. Die Temperaturen dürften im Norden um die 20 Grad liegen, südlich des Main bis zu 27 Grad erreichen. Einen Hitzerekord hatte es am Montag in Koblenz mit 34,6 Grad gegeben, am Sonntag an der Trierer Station Petrisberg mit 34,3 Grad.

Das geschah am Dienstag

15.35 Uhr: Hitze und Trockenheit haben am Dienstag vor allem in Ostbayern und Franken die Waldbrandgefahr steigen lassen. Der Deutsche Wetterdienst stufte die Gefahr gebietsweise als sehr hoch ein. Die höchste Warnstufe erreichten die Messtationen in Aldersbach (Kreis Passau) sowie in Freystadt (Kreis Neumarkt/Oberpfalz). Unter anderem in Kitzingen, Kronach, Bamberg, Regensburg, Simbach am Inn und Mallersdorf-Pfaffenberg wurde die zweithöchste Stufe erreicht. Groß war die Waldbrandgefahr beispielsweise auch in Augsburg.

In der Nacht zum Mittwoch sollte es in weiten Teilen Bayerns gewittern, so dass die Gefahr zunächst zurückgehen dürfte, wie eine DWD-Sprecherin am Dienstag sagte.

13.34 Uhr: Von Westen her ziehen allmählich Wolken auf, aber es bleibt weiterhin sommerlich warm. In Niederbayern und dem Großteil der Oberpfalz ist es sonnig bei etwa 27 Grad.

12.28 Uhr: Im Großteil Bayerns ist es leicht bewölkt bei etwa 24 Grad. Laut DWD gibt es in Teilen Frankens Schauer, die von Nordwesten herziehen. Ansonsten ist es derzeit ruhig im Freistaat.

11.25 Uhr: Im Norden Bayerns ist ab 13 Uhr mit schwerem Gewitter zu rechnen, informiert der DWD bereits vorab. „Dabei treten örtlich heftiger Starkregen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, schwere Sturmböen um 100 km/h und Hagel um 3 cm Korndurchmesser“, heißt es auf der Website.

Ab Dienstag kommen die Gewitter

10.59 Uhr: Am Mittwoch und Donnerstag sind laut DWD südlich der Donau teils kräftige Gewitter mit Starkregen wahrscheinlich, örtlich auch Gewitter.

10.20 Uhr: Der DWD sagt für Dienstag Gewitter voraus: „Im Süden und Südosten konzentrieren sich Blitz und Donner im Wesentlichen auf den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und den Alpenrand.“ In der Südosthälfte Deutschlands steigt die Temperatur laut DWD nochmals auf 28 bis 33 Grad. Für den Nachmittag sind im Allgäu, in Oberbayern Schauer und in Teilen Niederbayerns auch Gewitter angesagt.

9.29 Uhr: In der Landeshauptstadt ist es unverändert heißt: Das Thermometer zeigt 22 Grad. Doch so schön die sommerlichen Temperaturen sind, geht damit auch eine unsichtbare Gefahr einher, die viele unterschätzen: UV-Strahlen. Ordentlich eincremen und von 11 bis 16 Uhr die pralle Sonne meiden, sind die wichtigsten Tipps von Bio-Meteorologe Andreas Matzarakis vom DWD.

Bayern schwitzt – aber nicht mehr lange

Auf über 34 Grad kletterte das Thermometer in weiten Teilen Deutschlands und machte den Montag so zum bisher heißesten Tag des Jahres. Auch in Bayern herrschen seit dem Wochenende überall hochsommerliche Temperaturen. Doch bereits für diesen Dienstag warnt der Deutsche Wetterdienst (DVD) vor Unwettern. 

mh/Video: SnackTV

Rubriklistenbild: © dpa

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