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Sonne und Temperaturen bis zu 20 Grad: Der Frühlingsbeginn macht sich in Bayern bemerkbar.

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Wetter in Bayern von Sturmtiefen in Fasching bis zum ersten Frühling - das war das Wetter bis Mitte März

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Die Sturmtiefe Anfang März verwüsteten Bayern. Ihre Anzahl und stärke war ungewöhnlich hoch. Eine Wetternachlese in unserem Wetter-Ticker für Bayern von 1. bis 21. März

Update vom 21. März, 8.21 Uhr: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, wird das erste Wochenende nach dem meterologischen Frühlingsbeginn auch gleich ein sehr freundliches., zumindest in den meisten Teilen Bayerns. Zwar ist nachts noch mit Frost zu rechnen, tagsüber kann aber bereits die 20Grad-Marke geknackt werden. Am Samstag wird es sonnig mit leichten Wolken, nur im nördlichen Franken könnte es Regen geben. Am Sonntag gibt es dann von Norden her dichte Wolken und Regen, während es südlich der Donau sonnig bleibt. Dabei gibt es Temperaturen zwischen zehn und 18 Grad.

Update vom 20. März, 15.35 Uhr: Pünktlich zum heutigen Frühlingsbeginn steigen die Temperaturen - und es ist vor allem sonnig in weiten Teilen Bayerns. Und laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) geht es so auch erst einmal weiter. „Am Donnerstag viel Sonne“, so der DWD. Dazu kommt eine „außergewöhnlich gute Fernsicht von den Bergen“. Stellenweise sind dazu bis zu 17 Grad möglich. Bis zum Freitag können die Temperaturen sogar auf bis zu 20 Grad klettern. Freitagnacht können die Tiefstwerte allerdings noch zwischen -1 und -7 Grad liegen.

Zum Wochenende hin kann es stellenweise regnen. So zum Beispiel in der Nacht auf Sonntag im Norden Bayerns. Leichten Frost gibt es dann allerdings nur noch in einigen Alpentälern.

Wetter in Bayern: DWD-Experte macht große Hoffnung - mahnt aber

Update vom 19. März, 11.52 Uhr: Gute Nachrichten für alle, die sehnsüchtig auf den Frühling warten! Pünktlich zum Frühlingsbeginn am Mittwoch scheint in weiten Teilen des Freistaats die Sonne. „Der Frühling kommt in Bayern relativ pünktlich“, sagte Dominik Smieskol, Experte des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am Dienstag. Nur im Norden und Osten Bayerns schöben sich im Tagesablauf zeitweise noch Wolken vor die Sonne. Die Temperaturen seien allerdings noch nicht frühlingshaft, sagte Smieskol: An den Alpen ist mit 8 Grad zu rechnen, am Untermain mit bis zu 14 Grad.

Wie der DWD mitteilte, steigen die Temperaturen aber mit jedem Tag weiter. Freitag und Samstag seien überall in Bayern die schönsten Tage der Woche. Am Freitag könne es besonders im Norden bis zu 20 Grad warm werden, am Samstag eher im Süden. Am Samstag kämen von Norden her die ersten Wolken, sagte Smieskol.

Gerade in tiefen Lagen gebe es bis Freitagnacht immer noch Frost ohne Straßenglätte, auch morgens sei es eher kühl. „Zwiebel-Look ist daher angesagt“, sagte Smieskohl, da es nachmittags sonnig und warm werde. Mindestens bis Samstag bleibe es so sonnig. „Es sieht so aus, als wenn es ab Sonntag wieder unbeständig werden könnte“, sagte der Meteorologe.

Schnee statt Sonne - Wann wird es endlich Frühling?

Update vom 18. März, 7.42 Uhr: Das Wetter im März macht was es will. Nach einem frühlingshaften Sonntag liegt bei vielen - vor allem im Alpenvorland am Montagmorgen Schnee! Im Laufe des Tages können oberhalb 800 Meter bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fallten, berichtet der Deutsche Wetterdienst. 

Mit einer nordwestlichen Strömung fließt, laut DWD, mäßig kalte Meeresluft nach Bayern ein. Neben Regen - oder Schneeschauern ist am Montag auch mit Graupel-Gewittern mit Böen um 60 km/h zu rechnen.  

Amtliche Warnung für Teile Bayerns - So geht es mit dem Hochwasser weiter

Update vom 17. März, 9 Uhr: Am Sonntag herrscht im Süden Bayerns eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen. Laut Deutschem Wetterdienst können in höheren Lagen sogar orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 km/h auftreten (Landkreis Garmisch-Partenkirchen).  

Auch in den Föhntälern kann es ungemütlich werden. Auch hier warnt der DWD vor Windböen, die bis zu 60 km/h erreichen können. Betroffen sind die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land.

In Sachen Hochwasser gibt es einigermaßen gute Nachrichten: Wie hochwasserzentralen.de berichtet, fließt das Wasser nach den starken Regenfällen ab, lediglich am Pegel Cham steigt der Wasserstand noch kurzzeitig an. Nichtsdestotrotz liegen immer noch Hochwasserwarnungen vor, und zwar für die Landkreise Neumarkt i.d.Opf., Kulmbach, Schwandorf, Regensburg, Passau, Cham und Straubing.

Wetter in Bayern: Schnee möglich - Hochwasser-Warnung

19.32 Uhr: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bringt das Tief „Igor“ am Samstag von Nordwesten kommend bis in den Südosten anhaltende und teilweise kräftige Regenfälle. Am Montag dann dürften vor allem die Menschen im Alpenvorland vor einer verschneiten Kulisse aufwachen: Die Schneefallgrenze soll in der Nacht auf etwa 600 Meter sinken, wie der DWD am Freitag mitteilte. Die neue Woche starte im Allgemeinen windig und kühl bei Höchstwerten zwischen vier Grad im Bergland und zehn Grad am unteren Main. Von Mittwoch an soll es dann schrittweise wärmer werden und die Sonne werde sich wieder häufiger blicken lassen.

Hochwasser-Alarm in Bayern: Das sind die Wetter-News vom Samstag

15.54 Uhr: Fußgänger haben laut eigenen Angaben gesehen, wie ein Mann in der Nacht zum Samstag in den reißenden Fluss Kronach fallen sei, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Fußgänger hätten noch versucht, den Mann aus dem Wasser zu ziehen. Derzeit läuft eine umfangreiche Suchaktion.

14.32 Uhr: Anhaltende starke Regenfälle haben am Samstag in Teilen Bayerns Überschwemmungen verursacht. Nachdem in zwei Landkreisen in Niederbayern am Samstagmorgen der Hochwassernachrichtendienst (HND) die zweithöchste Warnstufe drei von vier meldete, folgten wenig später Teile Oberfrankens und der Oberpfalz. Das bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet und Sperrungen von Straßen nötig sind. In Regensburg musste ein Wohngebiet evakuiert werden, nachdem ein Kran bedrohlich schief stand. 

Wegen hohem Donaupegel: Kran droht auf Wohngebiet zu kippen

Zunächst seien Ortsteile von Passau an der Ilz betroffen gewesen, wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte. „Die Pegel steigen dort massiv an“, sagte ein Sprecher. Für den Landkreis Passau rechnet der HND im Laufe des Samstags damit, dass in Vilshofen und in Hofkirchen im Bereich der Donau der Pegelstand Meldestufe drei erreicht wird.

In der Oberpfalz gilt im Landkreis Regen dieselbe Warnstufe für Bereiche an der Ilz und am Schwarzen Regen. Für den angrenzenden Landkreis Cham erwartet die Experten am Fluss Regen bis zum Samstagabend sogar den Höchststand, also Meldestufe vier. Damit besteht die Gefahr, dass bebaute Gebiete in größerem Umfang überflutet werden könnten. Zuvor herrschte dort Warnstufe drei.

Gebiete am Obermain in den oberfränkischen Landkreisen Kronach, Lichtenfels und Coburg sind ebenfalls von vereinzelten Überschwemmungen bebauter Grundstücke betroffen, Meldestufe drei. Hier prognostizierte der HND am Samstag auf seiner Website aber bereits fallende Wasserstände. Voraussichtlich im Laufe des Sonntags werde dort Warnstufe zwei erreicht. Das bedeutet, dass landwirtschaftliche Flächen überflutet werden können und es möglicherweise zu leichten Verkehrseinschränkungen kommt.

Hochwasser-Alarm in Passau: Feuerwehr versucht, Schlimmeres zu verhindern

12.21 Uhr: Nach den kräftigen Starkregenfälle der vergangen Tage trat am Samstagmorgen die Ilz über ihre Ufer. Besonders traf es den Passauer Stadtteil Hals, durch den sich die Ilz schlängelt. Derzeit sind laut Berichten der PNP rund 80 Feuerwehrleute vor Ort, die mehrere Keller auspumpen und mit Sandsäcken versuchen, Schlimmeres zu verhindern. 

Die Pegel sollen laut Hochwassernachrichtendienst aber noch bis in die Nacht weiter ansteigen, die Meldestufe 4 wurde bereits überschritten.

9.14 Uhr: In einigen Gebieten Niederbayerns ist es in der Nacht zum Samstag zu Überschwemmungen gekommen. Vor allem Teile Passaus seien betroffen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. „Die Pegel steigen dort massiv an“, sagte ein Sprecher. Der Hochwassernachrichtendienst meldete am Morgen die zweithöchste Meldestufe drei von vier an der Ilz bei steigender Tendenz. Das bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke oder Keller überflutet und Sperrungen von Straßen nötig sind. Dieselbe Warnstufe gilt auch im Landkreis Regen für Gebiete am Schwarzen Regen.

7.10 Uhr: Nach einem voraussichtlich milden und sonnigen Wochenende müssen sich die Menschen in Bayern erneut auf winterliche Temperaturen einstellen. „Es steht eine neue Kaltfront vor der Tür“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag. Bereits im Laufe des Sonntags kommt von Westen her Regen. Am Montag dürften vor allem die Menschen im Alpenvorland vor einer verschneiten Kulisse aufwachen: Die Schneefallgrenze soll in der Nacht auf etwa 600 Meter sinken.

Lange liegen bleiben wird der Schnee in den meisten Regionen jedoch nicht, prognostizierte der Meteorologe. Stattdessen werde es in ganz Bayern regnerisch. Die neue Woche starte windig und kühl bei Höchstwerten zwischen 4 Grad im Bergland und 10 Grad am unteren Main. Ab Mittwoch soll es dann Schritt für Schritt wärmer werden und sich die Sonne wieder häufiger blicken lassen.

Wetter in Bayern: Das waren die Meldungen vom Freitag

Update vom 15. März, 14.08 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Süden Bayerns vor Sturmböen. Die Warnung gilt bis Samstagmittag. In einigen Regionen wie dem südlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen muss außerdem bis Freitagabend mit Schneefall gerechnet werden.

Update vom 15. März, 08.07 Uhr: Nach Regen und Tauwetter können sich die Menschen in Bayern am Wochenende auf sonnige Stunden freuen. Am Freitag soll es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem im Allgäu noch einmal kräftig regnen. „In 24 Stunden können hier 80 Liter Regen pro Quadratmeter fallen“, teilte der DWD mit.

Am Samstag wird es nach DWD-Angaben sonnig: Zunächst nur im Südwesten, am Sonntag dann vielerorts im Freistaat. Mit frühlingshaften 17 Grad am Alpenrand wird der Samstag zudem angenehm mild. Am Sonntag können die Temperaturen noch ein wenig mehr in die Höhe kraxeln. Die 20-Grad-Marke wird aber dem DWD zufolge nur an der Salzach geknackt.

Schon in der Nacht zum Montag ist dann wieder Schluss mit dem Frühling: „Häufig Regen, über 800 Meter Schnee, auch sonst stark bewölkt“, teilten die Experten mit. Die Lawinengefahr ist in den gesamten bayerischen Alpen mit der Stufe drei von fünf erheblich. Durch Regen und Plusgrade entstehe am Boden eine Schmierschicht, die große Gleitschneelawinen auslösen könnten.

16.34 Uhr: In Teilen Bayerns kann es teilweise mehrere Zentimeter schneien. Wie der DWD berichtet, kann es bis Freitagfrüh oberhalb von 800 Metern zwischen fünf und zehn Zentimeter schneinen, in Staulagen um 15 Zentimeter - im Bayerwald sogar bis 25 Zentimeter. In den Alpen kann es oberhalb von 1000 Metern bis zum Nachmittag sogar 20 bis 40 Zentimeter schneien. In den Staulagen der Berchtesgadener sowie der Allgäuer Alpen sind bis zu 60 Zentimeter möglich.

Mehrere Unfälle nach Schneefällen in Bayern

Die bereits teils winterlichen Straßenverhältnisse haben im Allgäu zudem zu drei Unfällen geführt. Ein 21 Jahre alter Autofahrer fuhr am Donnerstagmorgen in Marktoberdorf (Landkreis Ostallgäu) aufgrund von Schneeglätte gegen eine Laterne, wie die Polizei mitteilte. Nur wenig später kam in derselben Stadt eine 49-Jährige mit ihrem Wagen ins Schleudern und prallte ebenfalls gegen eine Laterne sowie ein Garagentor. Beide Personen blieben unverletzt, es entstand jedoch Sachschaden von insgesamt 6500 Euro.

Einem 27 Jahre alten Autofahrer wurde eine schneebedeckte Fahrbahn beim wenige Kilometer entfernten Unterthingau ebenfalls zum Verhängnis. Der junge Mann war am Morgen laut Polizei wohl zu schnell unterwegs und kam ins Schleudern. Er rutschte mit seinem Auto von der Fahrbahn, der Wagen blieb auf dem Dach liegen. Der 27-Jährige wurde leicht verletzt, sein Beifahrer kam ohne Verletzungen davon.

Wetter in Bayern: Wetterdienst warnt vor Sturmböen im Freistaat

9.12 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung für den gesamten Freistaat ausgesprochen. Am Donnerstag muss in Bayern mit Sturmböen gerechnet werden, die Geschwindigkeiten von bis zu 95 km/h annehmen können. Vorerst gilt die DWD-Warnung bis 21 Uhr. Am Nachmittag soll ergiebiger Regen einsetzen, der aktuellen Prognosen zufolge bis Samstagmorgen anhalten soll.

Das waren die Meldungen vom Mittwoch

Update vom 13. März, 11.53 Uhr: Erneut wird es sehr windig in Deutschland: Sturmtief „Franz“ kündigt sich an. Für Bayern bedeutet das: Starke bis stürmische Böen. Ein Tief mit Kern über der Nordsee „führt rückseitig einer nach Osten abziehenden Kaltfront mit lebhafter westlicher Strömung mäßig kalte Meeresluft nach Bayern“, so der Deutsche Wetterdienst (DWD). Am Mittwoch sind Windböen bis 60, gebietsweise stürmische Böen bis 75 km/h möglich. Auf exponierten Alpengipgeln sogar vereinzelt bis 110 km/h. 

Zudem sinkt die Schneefallgrenze in der Nacht zum Donnerstag auf rund 600 Meter. Daher kann es Glätte aufgrund von Schnee sowie vereinzelt aufgrund überfrierender Nässe geben. Auch am Donnerstagmorgen kann es schneien: In den Mittelgebirgen zwei bis fünf Zentimeter, in den Alpen fünf bis zehn Zentimeter und im Allgäuer Hochgebirge bis zu 20 Zentimeter.

Wetter in Bayern: Das sind die Meldungen vom Dienstag

10.15 Uhr: In Bayern bleibt es stürmisch, zur Wochenmitte kommt außerdem Regen hinzu. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, bleibt es am Dienstag zunächst trocken, tagsüber zeigt sich auch einmal die Sonne. Ab Mittwoch sollten die Menschen in Bayern jedoch einen stabilen Regenschirm parat haben, denn die kommenden Tage werden begleitet von teils kräftigem Regen. In den Bergen erwarten die Meteorologen Schnee. Zusätzlich fegen Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometer pro Stunde ab Mittwoch durch den Freistaat. Die Temperaturen liegen zwischen vier und zehn Grad. Zum Wochenende soll es dann wieder wärmer werden.

Wetter-News am Montag: So ist die Lage in Bayern

14.21 Uhr: Bei schlimmstem Schneegestöber retteten am Montag Einsatzkräfte einen Kranführer aus 54 Metern Höhe - mit einer spektakulären Aktion

13.00 Uhr: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes sollten die Schauer in der Nacht zwar abklingen, stellenweise könnten Straßen aber wegen Schnee und überfrierender Nässe glatt sein. Am Dienstag soll es der Prognose zufolge milder und meist trocken werden. Die Wetterlage in den nächsten Tagen bleibe aber wechselhaft, sagte ein Sprecher weiter: Am Mittwoch und Donnerstag sei wieder mit Schauern und vor allem im Bergland auch mit Schnee zu rechnen. Der Wind nehme dann ebenfalls wieder zu.

Video: Sturm Franz kommt und bringt neue schwere Sturmböen

12.34 Uhr: Im Landkreis Erding hat der Sturm nicht nur am Sonntag zu vielen Einsätzen geführt. Auch am Montag mussten Bäume von den Straßen geräumt werden. Außerdem drohte ein Blechdach abzuheben. 

9.38 Uhr: Sturmtief „Eberhard“ hat in der Nacht zu Montag zu Hunderten Polizei- und Feuerwehreinsätzen in Bayern geführt. Der Sturm entwurzelte Bäume, riss Verkehrsschilder aus dem Boden und deckte das Dach einer Halle in Burghausen ab, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Verletzt wurde niemand. Alleine in Niederbayern und der Oberpfalz sei es zu 400 Einsätzen gekommen.

Der Bahnverkehr war über Nacht eingeschränkt, weil Bäume durch den Sturm auf die Gleise gestürzt waren. Auch einzelne Linien der Münchner S-Bahn waren gesperrt, im Bayerischen Wald verkehrten Züge mit begrenzter Geschwindigkeit. Am Montagmorgen gab es sturmbedingte Störungen bei der Bahn allerdings nicht mehr.

Der Deutsche Wetterdienst erwartet unterdessen anhaltende Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 70 Kilometer pro Stunde. In den Alpen soll es sogar zu orkanartigen Böen mit bis zu 110 Kilometer pro Stunde kommen, bevor der Sturm in der Nacht auf Dienstag abschwächt.

8.59 Uhr: Auf den Sturm folgt der Schnee und damit weiteres Chaos auf den Straßen. Die A9 liegt in beiden Richtungen teilweise unter einer geschlossenen Schneedecke. In der Nähe der Ausfahrt Berg/Bad Steben in Richtung Leipzig wurden die widrigen Witterungsbedingungen dem Fahrer eines Skodas zum Verhängnis. Er krachte mit seinem Wagen in die Mittelleitplanke, berichtet News5.

Wetter in Bayern: Anhänger wird von Böe erfasst und fliegt in Gegenverkehr

7.43 Uhr: Bekannt werden auch nach und nach die Schaden in Franken, die das Sturmtief Eberhard am Sonntagnachmittag verursachte. Windböen von 100 Stundenkilometern wurden in Mittelfranken registriert, berichtet die Nachrichtenagentur News5.

Auf der Staatsstraße 2413 war etwa ein Landrover mit Anhänger von Wilhermsdorf nach Neuhof a.d. Zenn (Lkr. Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim) unterwegs, als das Gespann von einer Sturmböe erfasst wurde, berichtet News5. Der Hänger schleuderte demnach in den Gegenverkehr und traf dort einen BMW, dessen Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Das Auto landete im Graben, Verletzte gab es glücklicherweise nicht. In Adelhofen knickte teilweise eine Stromleitung ab, welche gesichert werden musste.

In Oberasbach (Lkr. Fürth) wurden in der Hochstraße lockerten sich Teile eines Daches einer Halle und stürzten zu Boden. Auch in Nürnberg riss der Wind Teile eines Flachdaches ab. Auf der St2405 kippten zwischen Röthenbach a.d. Pegnitz (Nürnberger Land) und Altdorf mehrere Bäume um. Ein Toyota Corolla-Fahrer konnte nicht mehr ausweichen und fuhr über diese hinweg. Dabei riss sich der Wagen die Ölwanne auf und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde auch hier niemand.

6.38 Uhr: Bahnreisende müssen in Folge des Sturmtiefs "Eberhard" auch am Montag mit Behinderungen rechnen. Zwar rolle der Fernverkehr von und nach Nordrhein-Westfalen wieder, sagte eine Bahnsprecherin am Montagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Einige Strecken waren aber weiter gesperrt. Zudem gab es im Regionalverkehr in NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz nach wie vor Einschränkungen.

Video: Kommt noch ein weiterer Orkan in dieser Woche? 

Nach Bahnangaben war im Fernverkehr unter anderem die Strecke Köln-Wuppertal-Dortmund am Montag weiter gesperrt. Die Strecke soll ab Mittag wieder befahrbar sein. Einzelne Züge auf der Schnellstrecke zwischen Köln und Frankfurt werden den Angaben zufolge ausfallen. Dafür würden viele Züge zusätzlich in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd halten.

Wegen des Sturms hatte die Bahn am Sonntag den Fern- und Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen bis auf Weiteres komplett eingestellt. In Rheinland-Pfalz und Hessen wurden zahlreiche Fernzüge auf den Bahnhöfen zurückgehalten. Hunderte Bahnmitarbeiter waren die Nacht über im Einsatz, um die Strecken wieder freizubekommen, umgestürzte Bäume von den Gleisen zu entfernen und Oberleitungen zu reparieren.

Das waren die News zum Wetter in Bayern vom Sonntag - ein Toter in NRW

22.52 Uhr: Der Sturm soll laut Deutschem Wetterdienst vor allem am Alpenrand noch über die Nacht andauern. Immer noch gilt eine Warnung vor Sturm- und Orkanböen für Bayern. Die Schäden und unzähligen Einsätze unserer Feuerwehren am Sonntag können Sie in den unteren Ticker-Einträgen nachlesen.

Zu Morgen: Es wird in der Nacht nochmal kälter und laut Deutschem Wetterdienst soll eine dicke Menge Neuschnee von den Alpen bis nach Franken fallen - und das den ganzen Montag über.

21.00 Uhr:

Durch Sturmtief "Eberhard" ist im nordrhein-westfälischen Sauerland ein Mann ums Leben gekommen. Ein entwurzelter Baum stürzte am Sonntag auf einer Landstraße zwischen den Gemeinden Kallenhardt und Nuttlar auf das Auto des 47-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Während die Beifahrerin das Fahrzeug verlassen konnte, kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Das Sturmtief führte zudem bundesweit zu massiven Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

In Nordrhein-Westfalen stellte die Deutsche Bahn den Fern- und Regionalverkehr am Sonntag bis auf Weiteres komplett ein. In Rheinland-Pfalz und Hessen wurden zahlreiche Fernzüge auf den Bahnhöfen zurückgehalten. Auch in Bayern und Baden-Württemberg gab es laut DB Beeinträchtigungen.

Wetter in Bayern: Fast 1000 sturmbedingte Einsätze 

20.12 Uhr: In ganz Bayern kommt es bis dato zu rund 900 sturmbedingten Einsätzen, wie die Polizeipräsidien am Abend mitteilten. Mehrere Straßen sind immer wieder gesperrt. Bäume fallen auf Stromleitungen. Helfer müssen umgewehte Verkehrsschilder oder teils abgedeckte Dächer sichern. In der Region Bad Tölz sind mehrere Stromleitungen und eine Telefonleitung betroffen.

19.12 Uhr: Viele Feuerwehreinsätze wären durchaus vermeidbar. Im Landkreis Weilheim-Schongau meldet sich die Leitstelle mit einer deutlichen Nachricht an die Bevölkerung, nicht wegen jedem Ast die Feuerwehr zu rufen.

18.52 Uhr: In ganz Bayern sind die Feuerwehren im Dauereinsatz, um Sturmschäden zu beseitigen. Und es stürmt weiter. Und das dicke Ende kommt vielleicht erst noch. Eberhard trifft gerade erst auf die südlichen Regionen Bayerns. Der Schienenverkehr ist vielerorts in Bayern lahmgelegt. Die Bahn rät bereits vorab, die eigenen Reisepläne zu überdenken und die Verfügbarkeit der Strecken zu checken.

Sturm-Video vom Tegernsee

17.35 Uhr: In Augsburg konnten sich Personen gerade noch so vor einem herabstürzenden Baum retten. Er fiel auf den Königsplatz und auf die Straßenbahn.

Ein umgestürtzter Baum auf dem Königsplatz in Augsburg.

17.29 Uhr: Mehrere Strecken der S-Bahn München sind gesperrt. Alle aktuellen Störungsmeldungen und Infos zur S-Bahn München in unserem News-Ticker.

16.53 Uhr: Im Landkreis Stranberg sind die Feuerwehren ebenfalls im Dauereinsatz. 20 Einsätze binnen zwei Stunden zählen wir vor Ort. Orkanböen und umgeknickte Bäume in der Region Starnberg halten die Einsatzkräfte in Atem.*

16.51 Uhr: Die Bayerische Oberlandbahn muss ihren Betrieb im wichtigen Streckenabschnitt zwischen Holzkirchen und Schaftlach im Landkreis Miesbach komplett einstellen. Bäume liegen auf den Gleisen.

16.47 Uhr: In der Region Bad Tölz ist vielerorts der Strom ausgefallen. Bäume haben Stromleitungen gekappt. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz.*

Sturm Eberhard in Bayern: DWD gibt schwere Unwetterwarnung heraus

16.13 Uhr: Das Sturmtief Eberhard fällt für Bayern viel stärker aus, als gestern noch prognostiziert. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor schweren Unwetter für fast ganz Bayern herausgegeben. 

Es treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 120 km/h (33m/s, 64kn, Bft 12) gerechnet werden.

Fenster und Türen sollen geschlossen werden. Am besten man vermeidet den Aufenthalt im Freien.

Die S-Bahn München leidet bereits unter den Sturm-Folgen. Ein Streckenabschnitt musste bereits gesperrt werden. Alle News in unserem aktuellen Ticker für die S-Bahn München.

Sturm Eberhard in Bayern: Katwarn löst über München aus

Die Wetter-Warn-App Katwarn hat für München ausgelöst und eine Warnung vor einer bevorstehenden Extremwetterlage herausgegeben. Es werden Orkanböen in München von bis zu 110 km/h erwartet.

12.35 Uhr: Viel Regen und teils orkanartige Sturmböen bringt Sturmtief Eberhard nach Bayern. Angetrieben wird das Tief durch die großen Temperaturunterschiede, das berichtet der BR. So würden an der südlichen Flanke in Frankreich sehr milde Temperaturen herrschen, über England würde hingegen polare Kaltluft hereinziehen. Die Folge: Unterschiede im Luftdruck.

Der Sturm soll dort am stärksten werden, wo die Temperaturen am höchsten sind, zitiert der BR einen Meteorologen. Davon in Bayern betroffen sind Franken, Schwaben und Oberbayern. Denn dort soll es mild werden. 

Übrigens: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Gebieten, die von Sturmböen und orkanartigen Böen betroffen sind, vor möglichen Gefahren. So können zum Beispiel laut DWD Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Wer draußen unterwegs ist und dabei nicht auf seinen Sonntagsspaziergang verzichten möchte, sollte auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten.

Alarmstufe Rot in Bayern: Wetterdienst warnt vor Orkan - Einschränkung bei Bahn möglich

11.47 Uhr: Aufgrund der amtlichen Warnung vor Sturmböen sowie orkanartigen Böen kann es in den bayerischen Skigebieten zu Einschränkungen im Liftbetrieb kommen, wie Merkur.de* berichtet. In Starnberg musste die Feuerwehr ausrücken, weil der Sturm Markisen davon wehte (Merkur.de*) und diese auf den Fußweg fielen.

Alarmstufe Rot in Bayern: Wetterdienst warnt vor Orkan - Einschränkung bei Bahn möglich

Update vom 10. März 2019, 6.18 Uhr: Der Sonntag könnte vielerorts in Bayern ungemütlich werden. Für ganz Bayern hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die zweithöchste Warnung herausgegeben - eine amtliche Warnung der Stufe 3. Der DWD warnt demnach vor orkanartigen Sturmböen, die Wetterkarte beim Deutschen Wetterdienst weist viele rote Flecken auf. An den Alpen wurde sogar eine Warnung vor orkanartigen Böen herausgegeben. In Kammlagen der Mittelgebirge sowie in mittleren Lagen der Alpen sind „durchweg orkanartige Böen, in Hochlagen der Alpen Orkanböen bis 140 km/h“ möglich. Bis ins Tiefland können dann schwere Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h durch Bayern fegen. Achtung: „Am Nachmittag und Abend gebietsweise Unwetter durch orkanartige Böen bis 110 km/h“, so der DWD. Leichte Entwarnung gibt es für das Chiemgau, dort ist die Unwettergefahr geringer. 

Die Deutsche Bahn macht Reisende unter anderem am Hauptbahnhof München bereits auf das Sturmtief und damit auf mögliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr aufmerksam. Zudem informiert die Bahn im Internet, dass „Beeinträchtigungen im Zugverkehr der Deutschen Bahn aufgrund des angekündigten Sturmtiefs möglich“ sind. Die Bahn bezieht sich dabei auf Informationen des DWD, wonach „im Laufe des heutigen Tages für die südlichen Teile Deutschlands Auswirkungen durch ein Sturmtief erwartet“ werden. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über Verbindungen auf www.bahn.de/reiseauskunft, telefonisch oder via App zu informieren.

Sturm über ganz Bayern: Deutscher Wetterdienst gibt Unwetterwarnung vor Orkanböen heraus

Update vom 9. März 2019, 19.42 Uhr: Von wegen Frühling. Der Deutsche Wetterdienst hat seine Sturmwarnung zum Samstagabend nochmals verschärft. Für ganz Bayern wird vor Sturmböen gewarnt. Am Alpenrand drohen Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 105 km/h. Aber auch rund um München stürmt es derzeit heftig. Besonders stürmisch soll es einer Leserin zufolge in Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck sein. Zusätzlich droht Hochwasser an mehreren Gewässern (siehe Update vom 8. März, 13.23 Uhr).

Update vom 9. März 2019, 10.54 Uhr:

Auch am Wochenende hält das stürmische und regenreiche Wetter in Bayern an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet von weit verbreiteten Sturmböen sowie in den Bergen und auf den Gipfeln auch Orkanböen. Während es tagsüber noch weitgehend trocken bleibt setzt am Abend im Allgäu und im Bayerischen Wald Dauerregen ein. In den übrigen Regionen bleibt es meist trocken, Auflockerungen gibt es jedoch kaum. Die Temperaturen bleiben mild bei 6 bis 14 Grad.

Am Sonntag erreicht ganz Bayern eine neue Regenfront mit teil auch kräftigen Gewittern. Dabei liegen die Temperaturen bei 5 bis 12 Grad. Am Abend schwächt der Regen ab, dafür muss dann, vor allem im Alpenvorland, erneut mit heftigen Sturmböen gerechnet werden. Der DWD hat eine Warnung vor markantem Wetter für ganz Bayern herausgegeben.

Hochwasser-Alarm in Bayern: Sturm beschädigt Gipfelkreuz der Zugspitze

Update vom 8. März 2019, 14.45 Uhr: 

Bei den schweren Stürmen der vergangenen Tage ist das Gipfelkreuz der Zugspitze beschädigt worden. Bereits in der Nacht zum Donnerstag sei ein Stück aus dem Strahlenkranz heraus gebrochen, der das vergoldete Kreuz schmückt, sagte ein Sprecher der Bayerischen Zugspitzbahn am Freitag.

Bilder der Webcam an dem mit 2962 Metern höchsten Berg Deutschlands zeigen, dass einer von vier Strahlen fehlt; von der Bergstation aus betrachtet ist es der Strahl rechts unten. Ein Mitarbeiter der Zugspitzbahn habe das abgebrochene Stück eingesammelt. Nun müsse geprüft werden, wie das Kreuz repariert werden könne.

In der Nacht zum Donnerstag hatte der Föhnsturm an der Zugspitze laut Deutschem Wetterdienst (DWD) gegen 2.00 Uhr Spitzengeschwindigkeiten von 144 Stundenkilometern erreicht - der höchste Wert dieses Jahres.

Hochwasser-Alarm in Bayern: Mehrere Flüsse und Seen treten über die Ufer

Update vom 8. März, 13.32 Uhr: Behörden warnen vor Hochwasser-Wetter in Bayern

Eine ungewöhnliche Wetterlage weckt einen schlummernden weißen Riesen. Gemeint sind die Schneemassen, die über rund 800 Metern Höhe nach wie vor am Alpenrand und im Bayerischen Wald liegen. Über 1200 Meter liegen teils noch 2 bis 3 Meter Schnee.

Und das könnte manchen Regionen nun zum Verhängnis werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt nämlich vor Dauerregen bei gleichzeitigem Tauwetter auch über 800 Metern Höhe. Wenn dieses Szenario eintritt, droht Hochwasser. Einerseits am Alpenrand  - besonders gefährdet ist aktuell der Schliersee. Hier ordnet ein Hochwasser-Experte die Gefahrenlage für den Alpenrand ausführlich ein.

Das Wetter in Bayern wird am Wochenende ungemütlich. 

Hochwasseralarm in Bayern: Diese Regionen sind aktuell betroffen

Andererseits ist auch der Bayerische Wald betroffen. Dazu kommt, dass vielerorts die Böden bereits durch den geschmolzenen Schnee gut gesättigt sind und nichts mehr aufnehmen können.

Zusätzlich zum Alpenrand (siehe Link oben) warnen die Wasserwirtschaftsämter aktuell in der Region um Landshut vor Hochwasser. 

Soweit die angekündigten Niederschläge eintreten, ist an allen Gewässern eine erhöhte Wasserführung zu erwarten. Nach den derzeitigen Vorhersagen kann es an den Pegeln der Abens (Mainburg, Aunkofen) im Laufe des Sonntags bzw. Montags zum deutlichen Überschreiten der Meldestufe 1 oder 2 kommen. Am Pegel Kelheim / Donau ist gemäß Prognose am Montag mit der Überschreitung der Meldestufe 1 zu rechnen. Auch an den Pegeln der Vils (Dietelskirchen, Vilsbiburg) und der Isar in Landshut /Birket ist nach aktueller Vorhersage das Überschreiten der Meldestufe 1 im Laufe des Sonntags bzw. Montags nicht ausgeschlossen.

Update vom 8. März 2019, 07.57 Uhr:Ein Sturmtief über Skandinavien beschert Bayern ungemütliches Schauerwetter. Tagsüber ist am Freitag örtlich mit starkem Regen und Graupelschauern zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Böig wird es vor allem in Schauernähe. Auch für das Wochenende sagen die Meteorologen nass-kaltes Schmuddelwetter mit vielen Wolken und vereinzelten Regenschauern voraus - mit starken bis stürmischen Böen aus westlicher Richtung und vereinzelten Gewittern.

DWD-Wetterwarnung: Föhnsturm fegt über Bayern - Nachmittags heftiger Wetterwechsel

Update vom 7. März 2019: Na? Sonnenschein und klares, warmes Wetter? Toll, oder? Nur leider trügt der Schein. Schon nach Mittag ist vielerorts in Bayern alles vorbei. Bis dahin sorgt ein Föhnsturm für klaren Himmel über Südbayern - und für Orkanböen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Sturmböen herausgegeben. Im Gebirge drohen Orkanböen. Für den Alpenrand gab es eine Unwetterwarnung der Stufe Rot. Viele Menschen wird der Sturm dort über Nacht das ein oder andere Mal aus dem Schlaf gerüttelt haben.

Wetter in Bayern: Nach Föhnsturm folgt krasser Wetterwechsel

Gegen Mittag folgt dann von Westen her der „Föhnzusammenbruch“, wie ihn der Deutsche Wetterdienst nennt. Dann ist es aus mit eitel Sonnenschein. Dann wird es in ganz Bayern nass und kalt. Beim Blick aus dem Fenster in Südbayern, kann man es aktuell kaum glauben, aber in wenigen Stunden regnet es überall in Bayern, über 1200 Meter schneit es sogar wieder. 

Update vom 6. März 2019: Sturm „Bennet“ sorgte am Montag dafür, dass ein Motorboot am Ostufer des Chiemsees untergegangen ist. Wie die Wasserschutzpolizei Prien am Chiemsee mitteilt, hatten die Wellen so schwer über die betonierte Schutzmauer des Hafenbeckens in Chieming geschlagen, dass das Wasser ins Innere des Bootes eindrang. Das Boot lag vertäut hinter der Hafenmauer. 

Sturm „Bennet“ brachte ein Motorboot auf dem Chiemsee zum Sinken.

Da der Eigentümer des Bootes nicht erreichbar war, ordnete das Landratsamt in Traunstein die Bergung an. Dies war laut Polizei notwendig, weil die Gefahr bestand, dass Treibstoff oder Öl aus dem gesunkenen Boot in den Chiemsee auslaufen könnten. 

An der Bergung waren neben der Polizei auch Wasserwacht und eine Tauchergruppe der DLRG beteiligt. Taucher brachten dabei am Bootsrumpf in rund zweieinhalb Metern tiefe aufblasbare Hebekissen an. Dann wurde das auftreibende Boot mit einer Seilwinde zurück in Richtung Ufer gezogen. 

Video: Serie von Stürmen zieht über Deutschland hinweg

Lesen Sie auch: In Bayreuth haben sich dramatische Szenen abgespielt: Ein Mann griff in einem Job-Center drei Mitarbeiter an und verletzt sie.

Wetter in Bayern: Das sind die News vom 5. März 2019

21.31 Uhr: Nahe der Landeshauptstadt München hat Sturm „Bennet“ einen spektakulären Unfall verursacht: Wie die Feuerwehr München mitteilt, hat eine Windböe am Dienstag auf der A99 ein Auto erfasst - die Fahrerin verlor in der Folge die Kontrolle über ihr Gefährt, das Auto überschlug sich mehrfach. Die Frau hatte Glück im Unglück, sie kam mit leichten Verletzungen davon.

Darüber hinaus musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben zu gut fünfzig weiteren sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Grund waren umgestürzte Gegenstände verschiedenster Art: Unter anderem von Bäumen, Bauzäunen und Gerüsten ist die Rede. Fahrzeuge, Dächer und Kamine wurde beschädigt. Menschen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. 

17.33 Uhr: Auch im Landkreis München hat „Bennet“ gewütet. Welche Schäden es zu beklagen gab, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Sturmtief „Bennet“ in Bayern: Seilbahnen im Fichtelgebirge geschlossen

13.12 Uhr: Die beiden Seilbahnen an der Nord- und Südseite des Ochsenkopfs im Fichtelgebirge blieben wegen starker Winde für Wintersportler geschlossen, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet. Die Nürnberger Feuerwehren waren mit Aufräumarbeiten beschäftigt. 

Die Seilbahnen auf dem Ochsenkopf wurden am Dienstag wegen des Sturms geschlossen.

In der Oberpfalz zählte die Polizei bis zum späten Montagabend rund 40 witterungsbedingte Einsätze. Am Faschingsdienstag bleibt es vielerorts stürmisch – vor allem im Bergland und in Küstennähe drohen noch orkanartige Böen. Nach einer kurzen Verschnaufpause an Aschermittwoch zieht bereits das nächste Sturmtief auf, meldet wetter.com.

Wetter in Bayern: Das sind die Sturm-Meldungen vom Dienstag

12.01 Uhr: In Freising krachten zweimal Bäume auf Häuser, einmal auf eine Telefonleitung. Zudem wurde die Wehr wegen Tief „Bennet“ auf die Autobahn gerufen, wie Merkur.de* berichtet.

11.30 Uhr: Auf der A96 flogen im Bereich der Baustelle bei Gilching Baustellenschilder auf die Fahrbahn, die durch Feuerwehr von der Fahrbahn beseitigt werden mussten. In Gröbenzell ist ein Baum auf ein Hausdach gefallen (Merkur.de*).

8.18 Uhr: In Kempten traf ein umknickender Baum am Montagabend einen Jogger. Der 39-jährige Mann wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Auch in anderen Regionen des Freistaats vermeldete die Polizei mehrere Einsätze wegen umgestürzter Bäume, jedoch ohne größere Unfälle.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) soll es am Dienstag mit Böen bis 60 Kilometer pro Stunde weiterhin windig bleiben, insbesondere im westlichen Franken und im Alpenvorland. Das Wetter bleibt mit einem Wechsel aus Schauern, Sonne und Böen ungemütlich.

7.36 Uhr: Der Sturm, der am Rosenmontag über weite Teile Deutschlands zog, hinterließ am Abend auch in Mittelfranken seine Spuren. Durch die heftigen Böen wurde ein Baum in der Volckamerstraße im Nürnberger Stadtteil Werderau entwurzelt, dieser fiel darauf auf einen geparkten Fiat. Das Auto wurde durch den umfallenden Baum komplett zerstört, verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

Wenige Meter entfernt bot sich den Einsatzkräften der Feuerwehr ein ähnliches Bild. In der Forsterstraße stürzte eine Eiche auf einen Mercedes. Der Baum begrub den Transporter komplett unter sich. Auch der Bahnverkehr in der Metropolregion wurde das Sturmtief beeinträchtigt. Mehrere Bäume stürzen z wischen Heilsbronn und Wicklesgreuth (Lkr. Ansbach) mitten auf die Bahnstrecke. 

Eine herannahende S-Bahn, die gerade auf dem Weg von Nürnberg nach Ansbach war, konnte zwar gerade noch rechtzeitig abbremsen, da die Bäume die Oberleitung aber beschädigten, blieb die S-Bahn mitten auf der Strecke liegen. Rund 100 Fahrgäste mussten darauf evakuiert werden.

Video: So wütete Sturmtief "Bennet" in ganz Deutschland

Sturmtief „Bennet“ über Bayern: So ungemütlich geht es weiter - News vom 4. März

21.55 Uhr:Der Sturm soll sich erst am späten Abend legen, zunächst in Franken, nach Mitternacht auch in Südbayern, wie ein Meteorologe vom DWD sagte. Am Faschingsdienstag, an dem es in Bayern traditionell etliche Faschingsumzüge gibt, erwartet die Narren ein Mix aus Sonne und Wolken. Schauer und Graupelschauer sind dann möglich, in den Mittelgebirgen und in den Alpen oberhalb von 600 Metern kann es auch schneien.

20.30 Uhr: Auch am Flughafen München sorgte der Sturm für Einschränkungen. Drei Flugzeuge seien nicht gelandet und eines nicht gestartet, weil an anderen Flughäfen starker Wind herrschte. Rund 60 Flüge hätten Verspätungen von mehr als einer halben Stunde gehabt. 

Wetter in Bayern: Windböe verursacht bösen Verkehrsunfall

18.05 Uhr: Auf der Autobahn 99 zwischen der Anschlussstelle Ludwigsfeld und dem Autobahndreieck Feldmoching kam es durch den Sturm zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Frauen verletzt wurden. Der Wagen wurde von einer Windböe erfasst, geriet dadurch auf die rechte Fahrbahn und überschlug sich mehrfach. Alle drei Frauen kamen zur weiteren Untersuchung in ein Münchner Krankenhaus. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. 

17.32 Uhr: Die Feuerwehr München weist darauf hin, dass es aufgrund von Sturmschäden immer wieder zu Sperrungen von Straßen kommen kann. 

16.46 Uhr: Auch in Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck wurde ein Zelt zerfetzt mit großen Folgen für den Kehraus am Faschingsdienstag nach dem Faschingszug.

16.30 Uhr: Die Feuerwehr München vermeldet inzwischen insgesamt 30 Einsätze aufgrund des Sturms. Ein umstürzender Baum zerquetschte mehrere Autos. Die Feuerwehr bittet alle mit Balkonen, lose Gegenstände unbedingt zu sichern.

Wetter in Bayern: Skigebiete schließen Lifte

15.33 Uhr: Mehrere Skigebiete in Südbayern haben aufgrund des Sturms viele ihrer Lifte geschlossen. Im Skigebiet Spitzingsee-Tegernsee fährt keine der beiden Sesselbahnen noch. Im Skigebiet Brauneck sind ebenfalls viel Sessellifte inklusive der Kabinenbahn geschlossen. Derweil gibt es erste Bilder von den Schäden in München.

Sturm Bennet fegt über München - Bilder der Schäden

15.12 Uhr: In ganz Bayern werden Faschingsumzüge abgesagt. Neben Augsburg fällt unter anderem auch der Faschingsumzug in Hallstadt bei Bamberg flach. „Sicherheit geht vor“, sagte Manuel Reitberger vom 1. Faschingsverein Hallstadt zur Absage des bunten Treibens in der oberfränkischen Stadt. Bei dem Umzug sollten 6 Fuß- und 24 Wagengruppen ab 14.00 Uhr durch die Stadt ziehen, zwischen 3000 und 5000 Zuschauer wurden erwartet. „Bei so vielen Menschen auf der Straße wollen wir kein Risiko eingehen.“

Wetter in Bayern: Keine Open-Air-Feier in Augsburg

14.38 Uhr: Auch im ganzen Landkreis Starnberg sind die Feuerwehren im Dauereinsatz. Vor allem wegen umgestürzten Bäumen (Merkur.de*).

14.22 Uhr: Auf der Straße zwischen Altenstadt und Burggen hat der starke Wind vom Montag zwei Bäume entwurzelt. Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun (Merkur.de*).

14.05 Uhr: Bei der Feuerwehr München laufen derzeit 12 Einsätze parallel. Besonders wegen herunterfallenden Ästen und Gebäudeteilen. Besonders gefährdet sind auch Baugerüste.

13.55 Uhr: Wegen starker Böen haben Augsburger Narren am Rosenmontag auf ihre Open-Air-Feier auf dem Rathausplatz verzichten müssen. Nach Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h sagte die Stadt das bunte Treiben ab.

Wetter in Bayern: Augsburg sagt Fasching wegen Sturm Bennet ab

Die Auftritte der Faschingsgesellschaften auf der Bühne des Rathausplatzes könnten nicht stattfinden, berichtete die Verwaltung. „Auch die Fahrgeschäfte und Buden bleiben geschlossen.“

Wenn sich der Sturm gelegt hat, soll ab Dienstagmittag das Faschingstreiben auf dem Rathausplatz fortgesetzt werden. Seit Samstag hatten die Vereine auf dem zentralen Platz der Stadt ihr Programm aufgeführt, zum Start hatte es einen kurzen Umzug durch die Innenstadt gegeben.

13.45 Uhr: Die Feuerwehr München meldet viele Einsätze wegen des Sturms und warnt alle Münchner, vorsichtig zu sein, wenn sie rausgehen.

13.35 Uhr: Seit Mittag wütet das Sturmtief „Bennet“ über Bayern und München. Und das offenbar schlimmer als ursprünglich für den Süden Deutschlands angenommen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Sturmböen in ganz Bayern.

S-Bahn-Strecke bei München wegen Sturm gesperrt - weitere Zugstrecken durch „Bennet“ betroffen

Die S-Bahn München musste mehrere Strecken sperren. Einen genauen Überblick finden Sie in unserem S-Bahn-Ticker. Auch die Strecke der Bayerschen Oberlandbahn zwischen Schliersee und Bayrischzell musste wegen eines umgestürzten Baumes länger gesperrt werden.

Auch in Bremen und Niedersachsen gibt es eine Wetter-Warnung vor Sturmtief „Bennet“, wie nordbuzz.de* berichtet.

Traum-Wochenende steht an - und dann wird das Wetter laut Experte richtig verrückt

kmm/dpa

*Merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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