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Die kommende Woche soll wettertechnisch ziemlich turbulent werden.

News-Ticker zur aktuellen Wetterlage

Winterstürme, Regen und Neuschnee: So turbulent wird die Woche

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München - Nach dem Wintereinbruch in Bayern vergangene Woche wird es in den kommenden Tagen nochmal richtig turbulent. In unserem News-Ticker halten wir Sie auf dem Laufenden.

  • Tief Axel hat vergangene Woche den Winter in den Freistaat gebracht.
  • Auch die neue Woche startet mit Glätte und Rutschpartien auf den Straßen Bayerns, es gab zahlreiche Unfälle.
  • Die kommende Woche soll wieder recht turbulent werden. Winterstürme, Regen und Neuschnee prognostiziert der Deutsche Wetterdienst. 

+++AKTUALISIEREN+++

Update vom 21. Februar 2017: Kalt und greislig? Oder sonnig und warm? Wir haben bereits zusammengefasst, wie das Wetter an Fasching 2017 in Bayern wird.

+++ 19.35 Uhr: Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) soll es aufgrund eines neuen Frontensystems von Nordwesten am Mittwoch etwas milder werden. Doch auch in der Nacht auf Mittwoch wird im Alpenvorland und an den Alpen Neuschnee von bis zu fünf Zentimeter erwartet. Es besteht also Glättegefahr. 

Am Mittwoch dann soll es zunächst trocken, aber sehr bewölkt werden. Erst am Nachmittag sollen sich vom Nordwesten aus neue Niederschläge ausbreiten. 

Die Schneefallgrenze in den Alpen liegt dann zwischen 800 und 1000 Meter. In den höheren Lagen können schwere Sturmböen auftreten.  

+++ 7.50 Uhr: Die Lawinenlage in den deutschen Alpen hat sich am Dienstagmorgen leicht entspannt. Nun herrsche noch in den Hochlagen im Allgäu, in den Berchtesgadener Alpen sowie rund um die Zugspitze erhebliche Lawinengefahr und damit Warnstufe drei, teilte der Lawinenwarndienst Bayern in München mit. In den Ammergauer Alpen, im Chiemgau und in den bayerischen Voralpen wird die Gefahr dagegen nur noch als mäßig eingestuft. Zur Begründung hieß es, die Schneedecke habe sich „deutlich gesetzt und zunehmend verfestigt“. Die Experten rechnen damit, dass sich die Lage zur Wochenmitte weiter entschärft.

So war das Wetter am Montag

+++ 15.45 Uhr: Vorsicht Schlittschuhläufer: Nicht jeden See, der zugefroren ist, sollte man auch betreten. Im Gegenteil, die Weilheimer Wasserwacht warnt sogar davor, über die Eisflächen zu rutschen oder auch zu laufen. Erst wenn die Eisschicht durchgängig 15 Zentimeter dick ist, könne man zugefrorene Gewässer betreten, heißt es in einer Mitteilung. Wer doch einbrechen sollte, hält sich am besten an die Tipps der Wasserwacht.

Die Weilheimer Retter üben regelmäßig die Versorgung von unterkühlten Personen und die Bergung von ins Eis eingebrochenen Personen. Zum Einsatz kommen dabei auch Eisrettungsanzüge und Eisrettungsschlitten. 

Einen dramatischen Eisrettungs-Einsatz gab es am Freitagnachmittag am Münchner Olympiasee. Dort waren zwei Menschen auf dem Eis eingebrochen.

+++ 13.15 Uhr: Mittlerweile hat der Deutsche Wetterdienst seine Vorhersage für diese Woche konkretisiert. Der Winter zeigt sich nach dem jüngsten Sturmtief in miesepetrig-wechselhafter Laune: Die Meteorologen erwarten nasskaltes Wetter, aber auch Schnee und zur Wochenmitte neue Winterstürme. „Zum Wochenstart beschert uns das Hoch ‚Angelika‘ eine Verschnaufpause“, sagte Wetter-Expertin Magdalena Bertelmann am Montag. Doch bereits in der Nacht zu Dienstag nahe das Tief „Caius“ und mache sich im Westen und Nordwesten Deutschlands mit Regen und oberhalb von 200 Metern auch Schnee breit. Erst am Abend erreiche der Niederschlag München. Dabei könne vereinzelt gefrierender Regen wieder für Glatteis sorgen. In den Alpen sollen die Temperaturen erneut auf bis zu minus zehn Grad sinken, während es im Nordwesten frostfrei bleibt.

Zur Wochenmitte naht ein weiteres Sturmtief, das an der Küste mit schweren Sturmböen auftreten könnte. Auf einigen Alpengipfeln könnte der Sturm auf Orkanstärke anschwellen, hieß es. Abgesehen vom Bergland bleibt es dabei allerdings etwas wärmer - es werden Temperaturen zwischen drei und zehn Grad erwartet.

Stürmisch und nass soll es auch in der zweiten Wochenhälfte werden. In den Alpen und im Schwarzwald kann dabei allerdings frischer Neuschnee Wintersportlern eine Freude zum Wochenende bereiten.

Mehrere Unfälle auf glatten Straßen 

+++ 12 Uhr: Die Eiseskälte macht eine Pause - zumindest vorerst. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag berichtete, soll es ab der Wochenmitte an vielen Orten im Freistaat Tauwetter geben. „Am Mittwoch wird es zum Teil stark windig und im Flachland regnerisch“, sagte ein Sprecher des DWD. Am Donnerstag kann es auch in Höhen von bis zu 1000 Metern regnen. Doch aufgepasst: Nach dem milderen Wetter in den kommenden Tagen soll es dem DWD zufolge ab Freitag vor allem in den Bergen wieder kälter und winterlicher werden. Im Flachland ist dagegen mit Schneeregen zu rechnen. „Eine Winterlandschaft wie jetzt werden wir erstmal nicht mehr sehen“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes.

+++ 11.20 Uhr: Nur Blechschäden gab es glücklicherweise bei zwei Unfällen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Wegen schneeglatter Straßen sind in Gaißach zwei Fahrzeuge ineinander gekracht, in Wackersberg blieb eine Tölzerin im Tiefschnee stecken. 

+++ 11 Uhr: Mehrere Glätte-Unfälle sind auch im Landkreis Miesbach passiert. An der Spitzingstraße und am Sudelfeld hatte die Polzei Schneekettenpflicht angeordnet. Allerdings haben viele Autofahrer diese Anordnung ignoriert. Schneeräumer kamen nicht mehr durch, auf den Straßen herrschten chaotische Bedingungen.

+++ 9.45 Uhr: Die gute Nachricht: Am Montag herrscht keine amtliche Wetterwarnung mehr. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) herrscht mit wenigen Ausnahmen aber überall leichter Frost. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt müsse weiterhin mit Glätte gerechnet werden. An den Alpen gibt es in der Nacht zu Dienstag sogar strengen Frost und Tiefstwerte zwischen minus zehn und -15 Grad. Am Mittwoch fällt im Südosten vormittags noch ein wenig Schnee. In den Alpen kann es wieder zu schweren Sturmböen kommen. Besondere Vorsicht ist auf den Gipfeln geboten: Hier könnte es orkanartige bis Orkanböen geben.

Autofahrer genervt, Kinder froh: München versinkt im Schnee

Noch liegt Schnee in München, zur Wochenmitte hin wird es aber voraussichtlich milder.

+++ 8.39 Uhr: Schnee und Eis haben auch zum Wochenstart für Behinderungen auf Bayerns Straßen gesorgt. Vielerorts im Freistaat kämpften Autofahrer am Montagmorgen mit winterlichen Straßenverhältnissen. Auf glatten Straßen kam es zu Rutschpartien, schwerere Unfälle wurden aber zunächst nicht gemeldet. Auch am Wochenende hatte es zwar vereinzelt Glätteunfälle gegeben, insgesamt hatten sich die Autofahrer nach Einschätzung der Polizei aber gut auf die schwierigen Straßenverhältnisse eingestellt.

„Der Schnee kam gerade zur rechten Zeit“

+++ 8.15 Uhr: Endlich geht die Saison richtig los. Otto Riegger von der Jagahüttn im Skigebiet Spitzingsee sagt: „Am Wochenende hatten wir volles Haus. Der Schnee kam gerade noch zur rechten Zeit.“ Auf der Zugspitze liegt jetzt 1,65 Meter Schnee, alle Lifte bis auf einen sind in Betrieb – hervorragende Bedingungen. Lifthelfer Jacob Krengel musste sich bei minus 6 Grad und Schneegestöber warm einpacken.

+++ 6.30 Uhr: Für Straßenreiniger Armin Abdal (33) ist es heuer der erste Winterdienst – am Wochenende hatte er gleich viel zu tun. „Ich muss Haltestellen, Gehwege, Zebrastreifen und Tramschienen vom Schnee befreien.“ Morgens um vier Uhr beginnt die erste Schicht für den städtischen Winterdienst, am Sonntag kam er mit dem Räumen kaum hinterher.

Die Wetter-News der vergangenen Woche finden Sie hier.

rm/mes/dpa

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