Live-Ticker: Petry sorgt für Eklat auf AfD-Pressekonferenz

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Ein Verkehrsschild warnt bei Görisried vor Glätte auf den Straßen. Der Winter hat Bayern fest im Griff, auch in den kommenden Tagen soll es schneien.

News-Ticker zum Wintereinbruch

Hochbetrieb auf Münchens Hausbergen - Rutschpartien auf den Straßen

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  • Jochen Lehbrink
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  • Miriam Sahli-Fülbeck
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  • Susanne Weiß
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  • Ute Wessels
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München - Am Sonntag hat es ordentlich geschneit. Doch Tauwetter ist schon in Sicht. Lesen Sie unseren News-Blog zum Winter in Bayern. 

  • Tief „Axel“ brachte in den vergangenen Tagen starken Schneefall, Glätte und Schneeverwehungen nach Bayern. In der Nacht auf Samstag sank das Thermometer stellenweise bis auf minus 26 Grad. Am Sonntag schneite es ergiebig.
  • Auf den Straßen Bayerns ist es zu zahlreichen Unfällen gekommen.
  • Immer wieder gab der Deutsche Wetterdienst amtliche Wetter- und Unwetterwarnungen heraus.

+++AKTUALISIEREN+++

+++ 8.39 Uhr: Schnee und Eis haben auch zum Wochenstart für Behinderungen auf Bayerns Straßen gesorgt. Vielerorts im Freistaat kämpften Autofahrer am Montagmorgen mit winterlichen Straßenverhältnissen. Auf glatten Straßen kam es zu Rutschpartien, schwerere Unfälle wurden aber zunächst nicht gemeldet. Auch am Wochenende hatte es zwar vereinzelt Glätteunfälle gegeben, insgesamt hatten sich die Autofahrer nach Einschätzung der Polizei aber gut auf die schwierigen Straßenverhältnisse eingestellt.

+++8.15 Uhr: Endlich geht die Saison richtig los. Otto Riegger von der Jagahüttn im Skigebiet Spitzingsee sagt: „Am Wochenende hatten wir volles Haus. Der Schnee kam gerade noch zur rechten Zeit.“ Auf der Zugspitze liegt jetzt 1,65 Meter Schnee, alle Lifte bis auf einen sind in Betrieb – hervorragende Bedingungen. Lifthelfer Jacob Krengel musste sich bei minus 6 Grad und Schneegestöber warm einpacken.

+++ 6.30 Uhr: Für Straßenreiniger Armin Abdal (33) ist es heuer der erste Winterdienst – am Wochenende hatteer gleich viel zu tun. „Ich muss Haltestellen, Gehwege, Zebrastreifen und Tramschienen vom Schnee befreien.“ Morgens um vier Uhr beginnt die erste Schicht für den städtischen Winterdienst, am Sonntag kam er mit dem Räumen kaum hinterher.

Die Wetter-News vom Sonntag

Nach den Schneefällen gibt es eine erhebliche Lawinengefahr in den Alpen.

+++ 17.24 Uhr: Es hat sich ein wenig beruhigt. Allerdings wird sich die Lawinengefahr bis morgen kaum verändern. Die Triebschneeansammlungen sind schwieriger zu erkennen, weil lockerer Neuschnee sich darüber gelegt hat. Schneebrettlawinen können hier bereits mit geringer Zusatzbelastung, zum Beispiel durch einen einzelnen Skifahrer, ausgelöst werden. Stufe 2 bedeutet mäßige Lawinengefahr, Stufe 3 hingegen erhebliche. Die Skala geht von 1 bis 5.

Allgäuer Alpen

über der Waldgrenze

3

unterhalb der Waldgrenze

2

Ammergauer Alpen

über der Waldgrenze

3

unterhalb der Waldgrenze

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Werdenfelser Alpe

über der Waldgrenze

3

unterhalb der Waldgrenze

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Bayerische Voralpen

über die Waldgrenze

3

unterhalb der Waldgrenze

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Chiemgauer Alpen

über die Waldgrenze

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unterhalb der Waldgrenze

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Berchtesgadener Alpen

über der Waldgrenze

3

unterhalb der Waldgrenze

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+++ 15.10 Uhr: Für die Nacht zum Montag warnt der DWD gebietsweise vor Glätte durch geringfügigen Schnee oder gefrierende Nässe. Tagsüber soll der Frost mit Ausnahme von Teilen Unterfrankens erhalten bleiben. 

+++ 13.45 Uhr: Zu einem kuriosen Rettungseinsatz an der Ruderregattastrecke musste die Feuerwehr Oberschleißheim ausrücken. Ein Reh war durch die dünne Eisdecke gebrochen.

+++12 Uhr: Für Sonntag rechneten die Experten noch mit ergiebiger weißer Pracht. Ein langer Winter ist im Freistaat aber nicht in Sicht - schon am Mittwoch soll es laut DWD in weiten Teilen Bayerns tauen. Dann sei auch gefährliches Blitzeis möglich.

+++ 11.20 Uhr: Viele Menschen zieht es heute zum Wintersport nach draußen. Doch das Schneevergnügen kann schnell zum Alptraum werden. Das zeigt ein Unfall am Blomberg vom Freitag: Eine Gaißacherin (16) hat beim Rodeln die Kontrolle über ihren Schlitten verloren. Sie kam vom Weg ab und verletzte sich schwer.

Autofahrer genervt, Kinder froh: München versinkt im Schnee

+++ 10.40 Uhr: Wo hat es eigentlich wie viel geschneit? „Richtig viel Schnee gibt es vor allem am Alpenrand“, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst. In Reit im Winkl im Landkreis Traunstein fielen 18 Zentimeter Neuschnee, in Berchtesgaden etwa 25. Ungewöhnlich wenig Neuschnee gab es im Allgäu - hier verzeichnete der DWD durchschnittlich zehn Zentimeter.

+++ 10.15 Uhr: Ein Blick über die Grenzen Bayern hinaus: Gefrierender Sprühregen hat in der Nacht zum Sonntag in weiten Teilen Nord- und Westdeutschlands zu zahllosen Verkehrsunfällen geführt.

In München hat es über Nacht mindestens zehn Zentimeter geschneit.

+++ 9.45 Uhr: Der Neuschnee in der Nacht zum Sonntag hat die Lawinengefahr in den deutschen Alpen erhöht. Es bestehe in den gesamten bayerischen Alpen oberhalb von 1600 Metern eine erhebliche Lawinengefahr, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Sonntag mit. Das bedeutet

Warnstufe drei von fünf. „Darunter ist die Lawinengefahr als mäßig einzustufen.“ Das entspricht der zweiten Warnstufe.

Zahlreiche Unfälle auf Bayerns Straßen

+++ 9 Uhr: Schnee und Frost haben auf Bayerns Straßen in der Nacht zum Sonntag nach ersten Erkenntnissen zu einigen Unfällen geführt. Autos rutschten der Polizei zufolge wegen Glätte und Schneematsch in die Gräben. „Es ist sehr winterlich - aber wir hatten bei uns nur 16 kleinere Unfälle“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. In Selb im Landkreis Wunsiedel kam ein 19-Jähriger mit seinem Wagen ins Schleudern und überschlug sich. Der junge Mann überstand den Unfall unverletzt. In Unterfranken krachte es laut Polizei im Spessart; überwiegend verzeichneten die Beamten Blechschäden. Auch die Polizei in Niederbayern meldete einzelne Kleinunfälle mit Leichtverletzten.

„Die Autofahrer haben sich auf den Winter eingestellt“, betonte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Wintersportler müssten aber auf der Fahrt in die Skigebiete mit Staus und Behinderungen rechnen, hieß es weiter. 

+++ 8.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat recht behalten. Über Nacht hat es in München und Teilen Oberbayerns kräftig geschneit. In der Landeshauptstadt sind mindestens zehn Zentimeter Neuschnee gefallen. Und aktuell schneit es immer noch. Zum Glück ist heute kein Berufsverkehr - ein Chaos auf den Straßen wäre wohl unvermeidlich gewesen.  

So war die Wetterlage am Samstag

+++ 22.26 Uhr: Es sieht wohl ganz danach aus, dass es dabei bleibt. Der deutsche Wetterdienst warnt weiterhin vor kräftigem Schneefall und Schneeverwehungen.

+++ 16.58 Uhr: Immerhin gibt es in Bayern kein Blitzeis. Da hat es den Norden deutlich heftiger erwischt. In Hamburg rutschten nach Angaben der Feuerwehr zahlreiche Fußgänger auf den Gehwegen aus. Sie zogen sich Knochenbrüche, Platzwunden und Prellungen zu. „Zum Glück aber keine lebensgefährlichen Verletzungen“, teilte die Feuerwehr mit. Das berichtet Focus Online. Der Wetterdienst warnte vor Glatteis.

+++ 16.00 Uhr: Während in der Nacht zu Samstag in Bayern Rekord-Kälte herrschte, mussten in der Traglufthalle, die bei Holzkirchen als Unterkunft für Asylbewerber dient, Helfer anrücken. Wie jetzt bekannt wurde, streikte die Heizung.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Schneefall.

+++ 15.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Schneefall herausgegeben. Sie gilt von Samstag 18 bis Sonntag 10 Uhr für Stadt und Landkreis München sowie für alle Landkreise in Bayern südlich von München. Es ist mit bis zu 15 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. Außerdem soll es glatt werden. Von Samstag 13 bis Sonntag 12 Uhr gilt zusätzlich eine Warnung vor Frost.

+++ 15.05 Uhr: Die eisigen Temperaturen waren selbst eingefleischten Wintersportlern zu niedrig: Der Skibetrieb in den bayerischen Alpen verlief nur schleppend. Viele Ski- und Snowboardbegeisterte blieben daheim. „Der Wetterbericht hat vorausgesagt, dass es heute kalt wird und so kam es dann auch“, sagte beispielsweise Florian Gahr vom Skigebiet Brauneck (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen). „Deswegen ist heute deutlich weniger los als noch gestern“. Ähnlich ging es den Kollegen am schwäbischen Oberjoch (Landkreis Oberallgäu). „Es ist saukalt“, sagte auch ein Sprecher der Winklmoosalm in Reit im Winkl. „Der Liftbetrieb ist mäßig, es gibt keine Wartezeiten.“

+++ 14.30 Uhr: Bayerns Autofahrer haben den Kälteeinbruch nach ersten Angaben der Polizei weitestgehend unbeschadet überstanden. Die Polizeiinspektionen im Freistaat vermeldeten nur vereinzelt Verkehrsunfälle, die sie auf die winterlichen Straßenverhältnisse zurückführten.

Wetterwarnung zurückgestuft

+++ 13.15 Uhr: Um 13 Uhr ist die Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes zurückgestuft worden. Es gilt jetzt nur noch eine Warnung vor Frost und nicht mehr vor strengem Frost. Es tritt mäßiger Frost zwischen minus 5 und minus 9 Grad auf, heißt es in der aktuellen Mitteilung.

+++ 10.55 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefährlichem Glatteis auf den Straßen in Nord- und Westdeutschland. In Nordrhein-Westfalen sollten die Menschen vor allem am Niederrhein und im westlichen Münsterland die Autos wenn möglich stehen lassen. „Bleiben Sie im Haus“, riet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstagmorgen. Die Warnung gilt zunächst bis 14.00 Uhr. 

Wäremere Temperaturen und Schnee in Bayern

+++ 10.30 Uhr: In den kommenden Tagen erwartet der DWD in Bayern wärmere Temperaturen und Schnee. Am meisten Neuschnee werde es mit bis zu 35 Zentimentern in den Alpen geben, aber auch in niedrigeren Lagen wie im Alpenvorland könnten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen.

+++ 9.45 Uhr: Mit minus 26 Grad haben gleich zwei bayerische Orte die bisher kälteste Nacht in diesem Winter erlebt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte den bundesweiten Rekordwert in der Nacht zum Samstag sowohl im oberbayerischen Reit im Winkl (Landkreis Traunstein) als auch im oberpfälzischen Schorndorf (Landkreis Cham). Es folgte die schwäbische Gemeinde Oberstdorf (Landkreis Oberallgäu) mit minus 25 Grad, wie ein Meteorologe sagte. Temperaturspitzenreiter in anderer Richtung war Kahl am Main (Landkreis Aschaffenburg), wo die Tiefsttemperatur vergleichsweise warme minus elf Grad betrug. Grund für die Kälte im Freistaat ist nach wie vor Tief „Alex“.

So war die Wetterlage am Freitag

+++ 22.46 Uhr: Unsere Userin Melitta Bast aus Reichersbeuern berichtet, dass es im 2. Stock das Thermometer -26,1 Grad Celsius anzeigt. Zapfig... Wir raten: Gut heizen und kuscheln. Wasser- und Stromleitungen werden das wahrscheinlich auch aushalten.

+++ 21.16 Uhr: Die derzeitige Kälte ist nicht nur ungemütlich, sie kann auch gefährlich werden. „Bei solchen Wetterverhältnissen kann man sich leichter als man denkt eine Erfrierung einhandeln – sogar bei Plusgraden“, warnt ein Experte. Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.

+++ 20.10 Uhr: Die Skigebiete in Deutschland hoffen am Samstag auf einen Ansturm der Wintersportler. An der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen, Deutschlands höchstem Berg, wurde trotz guter Schneeverhältnisse aber mit weniger Wintersportlern gerechnet. Bei unter minus 20 Grad ist es vielen wohl dann doch zu kalt. Für Samstagnachmittag und die Nacht zum Sonntag ist vielerorts weiterer Schneefall angekündigt.

+++ 17.35 Uhr: Das müssen Sie über die Lawinengefahr wissen (veröffentlicht von der Lawinenwarnzentrale im Bayerischen Landesamt für Umwelt):


Allgäuer Alpen

über der Waldgrenze

3

unterhalb der Waldgrenze

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Ammergauer Alpen

über der Waldgrenze

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unterhalb der Waldgrenze

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Werdenfelser Alpe

über der Waldgrenze

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unterhalb der Waldgrenze

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Bayerische Voralpen

über die Waldgrenze2

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Chiemgauer Alpen

über die Waldgrenze

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Berchtesgadener Alpen

über der Waldgrenze

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unterhalb der Waldgrenze

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+++ 17.30 Uhr: Kein gutes Vorbild: Eltern sind mit ihrem actjährigen Kind über den zugefrorenen Olympiasee in München gelaufen - das Paar krachte ein, das Kind blieb auf dem Eis stehen. Lesen Sie hier, wie die Mutter und der Vater gerettet wurden

+++ 14.15 Uhr: Der TSV 1860 München twittert, wie kalt es in München ist und zeigt, zu welchen Temperaturen die Löwen heute in Troia (Portugal) trainieren werden. Angenehmere 12 Grad sind angekündigt. Hier entlang zum Live-Ticker aus dem Trainingslager

+++ 13.56 Uhr: Wie schaut es heute eigentlich auf der Zugspitze aus? Die Facebookseite Zugspitze hat um 9 Uhr ein Video hochgeladen, das schon mehr als 68.000 Mal angesehen wurde und 4200 Likes und 500 Shares gesammelt hat. 

+++ 13.00 Uhr: Auch tagsüber wird es heute nicht spürbar wärmer, es ist bitterkalt. Um 13 Uhr zeigte das Thermometer minus neun Grad in München, ganz dünne Schneeflocken fallen vom Himmel. In Schongau sind es aktuell minus 12 Grad laut wetter.com, in Eberberg minus 8.  

+++ 12.06 Uhr: Lawinengefahr gebannt, Pisten wieder frei: Pünktlich zum verlängerten Wochenende konnten Skifahrer wieder von Deutschlands höchstem Berg abfahren. Bei zweistelligen Minusgraden und Sonnenschein habe das Skigebiet an der Zugspitze am Freitagmorgen wieder regulär für Besucher geöffnet, sagte eine Sprecherin. Mit starkem Besucherandrang rechnete sie trotz des verlängerten Wochenendes allerdings nicht. „Ich denke, dass sich viele auf niedrigere Lagen beschränken, wo es wärmer ist“, sagte sie. Am Freitagmorgen hatten Meteorologen auf dem 2962 Meter hohen Berg Temperaturen von minus 27 Grad gemessen.

An diesen Orten war es in Bayern am Kältesten

+++ 11.12 Uhr: Das waren Bayerns frostigste Orte in der letzten Nacht: Am kältesten war es laut DWD im oberpfälzischen Schorndorf, dort wurden minus 22 Grad gemessen. Im oberfränkischen Kronach waren es minus 21 Grad, im oberbayerischen Mühldorf am Inn und am Münchner Flughafen wurden minus 18 Grad gemessen. In Nürnberg und Augsburg waren es minus 15 Grad. Regelrecht sibirische Temperaturen herrschten am Freitagmorgen auf der 2962 Meter hohen Zugspitze: Dort wurden minus 27 Grad registriert.

+++ 10.45 Uhr: In den Hochlagen der deutschen Alpen herrscht weiter erhebliche Lawinengefahr. Damit wird oberhalb der Waldgrenze die dritte der insgesamt fünf Warnstufen erreicht. Bereits bei geringer Zusatzbelastung könnten sich Schneebrettlawinen lösen, warnte der Lawinenwarndienst Bayern am Freitag in München. Auch sei die Gefahr der Selbstauslösung von Lawinen gestiegen, hieß es weiter.

+++ 9.30 Uhr: Ein weiterer schwerer Glätte-Unfall wurde soeben von der Polizei gemeldet. In der Etterschlager Straße in Wörthsee kam es am Donnerstag zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem MVV-Bus und einem VW. Eine 39-Jährige aus Steinebach befuhr die Etterschlager Straße in nördliche Richtung. Als ihr ein MVV-Bus entgegen kam, musste sie abbremsen und kam auf Grund von Schneeglätte mit ihrem VW ins Rutschen. Bei dem Versuch einem geparkten Pkw auszuweichen, geriet sie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Linienbus. Im Bus stürzte ein 56-Jähriger aus Walchstadt und verletzte sich dabei leicht. Die Etterschlager Straße musste für zwei Stunden gesperrt werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 45000 Euro.

Meteorologe warnt vor Blitzeis

+++ 09.10 Uhr: Keine schönen Aussichten für Samstag. Denn: Nach der Polarkälte kommt möglicherweise das Glatteis-Chaos. „Dann ziehen aus Nordwesten auf. Die bringen zunächst Schnee. Doch später geht der Regen teilweise in gefrierenden Regen über: es droht eine gefährliche Glatteis-Wetterlage“, schreibt Meteorologe Dominik Jung von wetter.net in seinrem Blog. Und weiter: „Der Boden ist teilweise noch gefroren. Fällt dann der Regen darauf gefriert er sofort fest. Einige Medien nennen das auch gerne Blitzeis. Straßen und Gehwege können dann unpassierbar werden.“ Das gelte vormittags und nachmittags für den Norden und Osten und am dem Abend für den Süden.

+++ 08.00 Uhr: Der Dreikönigstag startete frostig: Wie wetteronline.de meldete, zeigte das Thermometer um 8 Uhr in München -13 Grad, in Dachau -12 Grad, in Weilheim - 11 Grad, in Bad Tölz -10 Grad und in Garmisch-Partenkirchen -9 Grad. Im östlichen Bayern wurden laut Meteorologe Dominik Jung von wetter.net um die minus 20 Grad gemessen. Doch damit nicht genug. In der kommenden Nacht soll es noch einen Tick kälter werden.

Das war das Wetter am Donnerstag

+++ 18.41 Uhr: Die Lawinengefahr ist auch morgen im bayerischen Alpenraum oberhalb der Waldgrenze erheblich. Besonders im besonnten, felsigen Steilgelände nimmt die Gefahr von Lawinen ohne menschliche Einwirkung zu.

Allgäuer Alpen

über der Waldgrenze

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unterhalb der Waldgrenze

2

Ammergauer Alpen

über der Waldgrenze

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unterhalb der Waldgrenze

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Werdenfelser Alpe

über der Waldgrenze

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Bayerische Voralpen

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Chiemgauer Alpen

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Berchtesgadener Alpen

über der Waldgrenze

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+++ 17.05 Uhr: Mit Tief „Axel“ kam in kürzester Zeit der Winter nach Bayern. Die Pracht in Bildern:

Winter in Bayern: Endlich Schnee!

+++ 16.30 Uhr: Das Weltcup-Rennen in Schönau am Königssee wurde im zweiten Durchgang abgebrochen, weil der Schneefall immer stärker wurde. Natalie Geisenberger kam mit den Bedingungen zurecht und wurde mit dem EM-Titel im Rennrodeln belohnt.

+++ 16.00 Uhr: Die Teilnehmer sind Eis und Schnee gewohnt: Das traditionelle Hornschlittenrennen am Dreikönigstag in Garmisch-Partenkirchen findet statt. Das vermeldet die Vorstandschaft auf ihrer Internetseite. Derzeit wird noch an der Strecke gearbeitet. Über die Vorfreude auf das Rennen berichtet das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt.

+++ 15.20 Uhr: In der Nacht auf Freitag wird es nochmal zapfig: Der Deutsche Wetterdienst hat die amtliche Warnung vor strengem Frost auf ganz Bayern ausgeweitet. Zwischen 0 und 10 Uhr kann es bis zu -10 Grad kalt werden. An den Alpen sind lokal bis zu -18 Grad möglich.

+++ 15.05 Uhr: Ein Porschefahrer hat die winterlichen Verhältnisse auf den Straßen unterschätzt. Er rutschte bei Starnberg von der Autobahn 95. Der 40-Jährige wurde nicht verletzt. An seinem Wagen entstand aber ein Schaden in Höhe von 5000 Euro.

+++ 14.22 Uhr: Nicht nur die Wintersportler haben Freude an den frostigen Temperaturen. Im Zoo sind die Tiere mit dickem Winterfell in ihrem Element. Da tobt der Eisbär im Schnee und der Waldbison schleckt sich das Eis von der Schnauze.

Eiszeit im Tierpark: Den Eisbären freut‘s

+++ 13.33 Uhr: Die Lage auf Bayerns Straßen hat sich beruhigt. Zeit, die Lage auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten: Wintersportler im Voralpenland haben lange auf den Schnee gewartet - und können sich jetzt ins Vergnügen stürzen, ohne weit fahren zu müssen. Infos rund ums Thema Skifahren und Wintersport finden Sie in unserem Special.

+++ 12.49 Uhr: Wie der Winter den Altlandkreis Weilheim im kalten Griff hat, haben unsere Kollegen vom Weilheimer Tagblatt zusammengefasst.

+++ 12.41 Uhr: Inzwischen wurde die Warnstufe für die Kreise Ober- und Ostallgäu auf „Wetterwarnung“ (Stufe 1) herabgesenkt. „Axel“ zieht weiter Richtung Osten.

Sturmtief „Axel“ zieht weiter Richtung Russland

+++ 12 Uhr: Sind Sie gewappnet für die arktische Kälte? Hier gibt‘s ein Video mit Tipps für die kalten Tage.

+++ 11.53 Uhr: Der schlimmste Teil von Sturmtief „Axel“ ist überstanden. Die Wetterwarnungen bleiben aber in Teilen Bayerns noch bis Freitag bestehen. 

+++ 10.30 Uhr: Es wird bitterkalt in den nächsten Tagen. Wir fassen die Wetter-Prognosen zusammen.

+++ 9.44 Uhr: Die Warnstufe für den Süden Oberbayerns wurde herabgestuft, von rot (Unwetterwarnung) auf orange (markantes Wetter). Die Warnung vor Schneefall und Sturmböen betrifft aktuell noch die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim, Traunstein, Berchtesgaden sowie Teile des Ober- und Ostallgäus.

+++ 8.45 Uhr: Auf der A95 bei Sindelsdorf wurden am Mittwochabend zwei Personen verletzt, als ein BMW die Leitplanke durchbrach und einen Hang hinabrutschte.

Winter-Wetter: Das passiert die kommenden Tage

+++ 8.31 Uhr: Was bringen die nächsten Stunden und Tage? Vor allem am Alpenrand soll auch am Vormittag noch zu schweren Sturmböen und Schneefall kommen, hieß es beim DWD. Auch übers Wochenende soll es schneien und kalt bleiben, teils mit Höchstwerten unter null Grad. In der Nacht zum Samstag kann es der Prognose zufolge sogar in einigen Alpentälern über Schneeflächen bis zu minus 23 Grad eisig werden.

+++ 8.22 Uhr: Schneeverwehungen, Sturmböen und Lastwagen, die auf der Bundesstraße hängen: Den Landkreis Weilheim-Schongau hat es am Mittwoch und Donnerstag schwer erwischt. Vor allem bei Hohenpeißenberg ging zeitweise nichts mehr, viele Brummifahrer konnten die eigentlich leichte Steigung der B472 nicht bewältigen.

+++ 8.10 Uhr: Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord präsentiert eine erste Bilanz der vergangenen 24 Stunden: 170 Verkehrsunfälle wurden im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums - vom Landkreis Eichstätt im Norden bis Starnberg im Süden - aufgenommen. Die meisten geschahen am Mittwochnachmittag und -abend und gingen glimpflich aus. 

Erhöhte Lawinengefahr durch Neuschnee

+++ 7.30 Uhr: Ein glättebedingter Unfall hat bereits am Mittwochabend auf der A9 nahe der Anschlussstelle Fröttmaning (Stadt München) für Behinderungen gesorgt. Ein mit Obst und Gemüse beladener Lastwagen war ins Schleudern geraten und gekippt.

+++ 7.22 Uhr: Obacht, Skifahrer: Im gesamten bayerischen Alpenraum besteht erhöhte Lawinengefahr. Das teilt der Lawinenwarndienst Bayern am Morgen mit. Die Warnung: Schneebretter können bereits von einzelnen Skifahrern ausgelöst werden, die Gefahrenstellen liegen oberhalb der Waldgrenze. Durch den Neuschneezuwachs nehme die Gefahr der Selbstauslösung von Lawinen zu, heißt es in der Mitteilung.

+++ 7.01 Uhr:  Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit weiteren Schneefällen am Donnerstag: Im Bereich der östlichen Mittelgebirge und im Alpenvorland gebietsweise bis zu 3 Zentimeter, an den Alpen sind bis Freitagfrüh sogar bis zu 30 Zentimeter Schnee (in Staulagen) drin.

Schwere Unfälle nach Wintereinbruch in Oberbayern

+++ 6.55 Uhr: Immenser Schaden ist bei einemUnfall auf der A9 in Oberfranken entstanden: Bei Berg kollidierten zwei Lastwagen, die Autobahn ist aktuell nur einspurig befahrbar.  

+++ 6.22 Uhr: Bei einem schweren Verkehrsunfall ist eine Frau in der Nähe der oberfränkischen Stadt Forchheim ums Leben gekommen. Sie saß in einem Kleinbus, der in einem Waldstück von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte.

+++ 6.18 Uhr: Sturmtief „Axel“ zieht langsam weiter gen Russland: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung für Baden-Württemberg am frühen Donnerstagmorgen wieder aufgehoben. In Bayern blieb die Warnung vor starkem Schneefall mit Schneeverwehungen zunächst gültig. 

Dort sorgten Sturm und Schnee für zahlreiche Unfälle. Im Süden von Oberbayern gab es zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen etwa 160 Verkehrsunfälle, wie ein Polizeisprecher sagte. Das seien etwa dreimal so viele wie sonst.

Wetterwarnung für Oberbayern und den Voralpenraum bleibt bestehen

Tief „Axel“ hat am frühen Donnerstagmorgen in Süddeutschland weiterhin für stürmisches Wetter mit zum Teil viel Schnee gesorgt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns vor Unwettern. Vor allem im Schwarzwald und im Alpenraum sei aufgrund von starkem Schneefall und Schneeverwehungen Vorsicht geboten, sagte ein DWD-Sprecher in Offenbach. 

Die kommenden Tage bringen weitere Schneefälle und Tiefsttemperaturen bis minus 13 Grad, an der Zugspitze sind auch minus 20 Grad drin.

Hier finden Sie die Wettervorhersage für Ihre Region

Bereits am Mittwoch hatte der Wintereinbruch mit Schnee und stürmischem Wind in Süddeutschland Dutzende Verkehrsunfälle verursacht. Eine Frau starb am Mittwochnachmittag bei einem Unfall in Eberfing (Kreis Weilheim-Schongau).

„Axel“ wütete auch im Norden Deutschlands: An der Ostsee wurde die stärkste Sturmflut seit 2006 gemeldet.

mit Material der dpa

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