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"Absoluter Horror": Downburst fordert Todesopfer und sorgt für Schneise der Verwüstung

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Orkan über dem Freistaat: Seltenes Wetterphänomen Downburst zerstört ganzen Landstrich

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  • Martina Lippl
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Hier erfahren Sie, wie sich das Wetter in Bayern entwickelt. Im Ticker informieren wir über Warnungen, Aussichten und Prognosen.

  • Die Hitzeperiode mit Temperaturen über 30 Grad setzte sich im August und zu Beginn des Septembers fort.
  • Die Folge: heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel. Unwetterschäden werden aus ganz Oberbayern gemeldet.
  • Am Mittwoch meint es der Wettergott noch gut mit den Bayern, dann aber könnte der Herbst Einzug im Freistaat halten. 

Unwetter in Bayern: Stromausfall im Observatorium

Update vom 24. September, 15.44 Uhr:

Eigentlich wollten die Meteorologen am Observatorium auf dem Hohen Peißenberg im Landkreis Weilheim-Schongau die Windstärke während des Durchzug des Sturmtiefs Fabienne am Sonntagabend messen - doch ein Stromausfall machte das unmöglich.  

Unwetter in Bayern: Dauereinsatz für Feuerwehren im Landkreis Erding

Update vom 24. September, 12.55 Uhr: 

Im Landkreis Erding waren die Feuerwehren wegen des Unwetters im Dauereinsatz. 

Unwetter in Bayern: Kochelseebahn fährt in umgestürzten Baum

Update vom 24. September, 11.24 Uhr: 

In Kochel am See ist am Sonntagabend eine Bahn in einen umgestürzten Baum gefahren.

Unwetter in Bayern: Vom Sommer direkt in den Winter - erster Schnee am Brauneck

Update vom 24. September, 11.04 Uhr: 

In Bayern kann der Übergang vom Sommer in die kalte Jahreszeit ja bekanntlich sehr schnell gehen: Am Brauneck im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat es in der Nacht auf Montag geschneit.

Unwetter in Bayern durch Orkan Fabienne: Downburst zerstört Landstrich

Update vom 24. September, 9.50 Uhr: 

Ein seltenes Wetterphänomen spielte sich am Sonntag während des Orkans Fabienne im oberfränkischen Landkreis Bamberg ab. Eine Fallböe, ein sogenannter Downburst, sorgte mit heftigen Windgeschwindigkeiten entlang der Bundesstraße 22 auf hunderten Metern für umgeknickte Bäume. Das berichtet News5. Schätzungsweise zehn Orte wurden schwer verwüstet, ganze Häuser abgedeckt. Am schlimmsten traf es das 130-Einwohner-Dorf Untersteinach. 

Orkan Fabienne legt Zugverkehr lahm und zerstört ganzen Landstrich - Fotos

Alleine hier beschädigte der Sturm circa 30 bis 40 zum Teil massiv beschädigte Häuser. Aufgrund eines großflächigen Stromausfalls und der teilweise bestehenden Einsturzgefahr der Häuser durften die Bewohner zunächst nicht mehr in ihre Gebäude zurück. Der Rettungsdienst sorgte hier mit Zelten für Notunterkünfte.

Video: „Fabienne“ tötet Frau und zieht Schneise der Verwüstung

Was ist ein Downburst?

Kalte Luft fällt in einem Gewitter nach unten, trifft auf den Boden und breitet sich dort aus. So lautet die Kurzbeschreibung eines Downbursts, der je nach Wirkungsbereich und Dauer in Micro- ud Macroburst unterteilt ist. Wie aber entsteht diese fallende kalte Luft? Martin Schwienbacher, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes, erklärt: Ausschlaggebend ist zunächst, dass es „bodennah recht trocken ist“. Ausführliche Infos zum Phänomen lesen Sie hier.

Update vom 24. September, 8.12 Uhr:

Pendler in Bayern müssen sich wegen der Schäden am Montagmorgen auf Beeinträchtigungen im Bahnverkehr einstellen. Auf den Strecken zwischen Crailsheim und Ansbach sowie Crailsheim und Aschaffenburg sei wegen defekter Oberleitungen zunächst kein Bahnbetrieb möglich, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die Strecken zwischen Nürnberg und Regensburg, zwischen Ingolstadt und Donauwörth sowie zwischen Plattling und Landshut seien ebenfalls gesperrt.

„Der Sturm hat im Norden und in der Mitte Bayerns große Teile unserer Infrastruktur beschädigt“, sagte der Sprecher. Die S1 in Richtung Flughafen wurde in der Nacht bei München-Feldmoching von einem Blitz getroffen und ist außer Betrieb. In Nürnberg wurden in der Nacht mehrere Hundert Fahrgäste in einem Übernachtungszug untergebracht, weil die Verbindung nach Bayreuth ausgefallen war.

Unwetterwarnung für Teile Bayerns - Frau stirbt in Franken

Update vom 23. September, 22.35 Uhr: Mittlerweile hat der Deutsche Wetterdienst die amtliche Unwetterwarnung vor Orkanböen in München und dem Umland aufgehoben. Hier besteht nur noch eine Wetterwarnung vor schweren Sturmböen.

Anders sieht es am Alpenrand aus. Hier warnt der DWD nach wie vor vor schweren Gewittern mit Orkanböen mit Geschwindigkeiten um die 110 Stundenkilometer. Auch vor Starkregen wird gewarnt.

Update vom 23. September, 22.11 Uhr:  Nun hat Orkan „Fabienne“ ein erstes Todesopfer gefordert. Wie inFranken.de berichtet, wurde eine 78-Jährige auf einem Campingplatz von einem Baum erschlagen

Update vom 23. September, 17 Uhr: Für große Teile Bayerns hat der Deutsche Wetterdienst für Sonntag eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit Orkanböen herausgegeben. Besonders Gäste der Wiesn sollten am Abend auf sich aufpassen, wie Sie auf tz.de* lesen.

Altweibersommer bringt viel Sonne und Nebel

Update vom 19. September, 6.17 Uhr: Heute Früh ist es in Bayern, nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wechselnd bis gering bewölkt. Im weiteren Tagesverlauf gibt es viel Sonnenschein.

Im Bergland gibt es noch geringes Schauer- und Gewitterrisiko, das bis zum Abend aber gänzlich verschwindet. Es wird sehr warm: Die Temperaturen am höheren Alpenrand steigen auf 22 Grad und sogar auf 31 Grad am Untermain. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind um Süd.

Unwetterwarnung für München und Oberbayern

Update vom 18. September, 21.21 Uhr: Für München besteht inzwischen keine Unwetterwarnung mehr, die Lage hat sich normalisiert. Wer allerdings zwischen Rosenheim und Traunstein wohnt, sollte sich nach wie vor in Acht nehmen, dort gilt die Warnung noch bis mindestens 23 Uhr.

Update vom 18. September 19.11 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel für München und Teile Oberbayerns herausgegeben. „Von Südwesten ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 40 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm“, heißt es auf dwd.de, verbunden mit diesem Gefahrenhinweis: „Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich. Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Update vom 12. September, 10.50 Uhr: Für Mittwoch melden die Wetter-Portale gute Aussichten: Die Sonne soll den ganzen Tag scheinen und mit Höchtwerten bis zu 29 Grad ist es für die Jahreszeit außergewöhnlich warm. Am Donnerstag erleidet das Wetter einen deutlichen Abfall. Laut DWD soll es zunehmend stark bewölkt sein und schauerartige Regenfälle geben. Freitags ist die Prognose ähnlich. Am Samstag soll es wieder überwiegend trocken werden mit Temperaturen von 18 bis 23 Grad.

Update vom 10. September, 9.30 Uhr: Der Spätsommer kehrt zurück. Laut des Deutschen Wetterdiensts (DWD) soll es am Montag in Bayern zwischen 23 und 28 Grad warm werden. Das freundliche Wetter setzt sich auch am Dienstag fort. Mittwochs soll es mit Temperaturen bis zu 31 Grad noch einmal heiß werden. Am Donnerstag wird es im Süden Bayerns wieder sonnig, im Norden ziehen allerdings Wolken auf. Dort kann es laut DWD auch zu Schauern und Gewittern kommen.

Update vom 6. September, 21.17 Uhr: Der DWD hat eine amtliche Warnung vor Starkem Gewitter herausgegeben. Diese ist von 21.05 Uhr bis 21.30 Uhr gültig und zu ihr heißt es „Von Westen ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und Hagel.“ Die betroffenen Landkreise sehen Sie in dieser Karte.

Die Warnung gilt bis 21.30 Uhr.

Update vom 4. September, 9.00 Uhr: Die Warnung vor Starkregen gilt nun nur noch für den Raum um Augsburg - aber auch die Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck zählen noch teilweise zum Bereich, siehe Karte oben. 

Update vom 4. September, 8.30 Uhr:

Der DWD hat eine Warnung vor Starkregen herausgegeben - gültig von 8.24 Uhr bis 9.00 Uhr. Dazu heißt es: „Es tritt Starkregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen um 20 l/m² in kurzer Zeit erwartet. ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Während des Platzregens sind kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.“

Die betroffenen Landkreise sehen Sie in der Karte:

Wetter für München und Bayern: Warnung vor Dauerregen

Nach der großen Hitze der vergangenen Wochen und Unwettern in der Wochenmitte, warnt der Deutsche Wetterdienst jetzt vor drei Tagen Dauerregen - zumindest am Alpenrand. Südlich von München, von West bis Ost, aber auch in München selbst, soll es von Freitag, 9 Uhr bis Sonntag, Mitternacht, am laufenden Band schütten. Niederschlagsmengen von 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter sind zu erwarten. Eine Warnung vor ganzen drei Tagen Dauerregen ist eher ungewöhnlich.

Wetter für München und Bayern: Unwetter am Mittwochabend

Update am Mittwoch, 29. August, 22.40 Uhr: Die Wetterlage im Münchner Umland hat sich mittlerweile wieder beruhigt. Aktuell gibt es nur noch in Teilen der Kreise Freising und Pfaffenhofen an der Ilm amtliche Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Ansonsten gibt es in der Region nur noch Warnungen der Stufe 2 (markantes Wetter) vor starkem Gewitter. Alle Warnungen gelten bis 23.30 Uhr.

Update am Mittwoch, 29. August, 21.42 Uhr: Die Unwetterfront breitet sich weiter im Münchner Umland aus. Nun gibt es Unwetterwarnungen für weite Teile des Landkreises Dachau, den östlichen Bereich des Landkreises Freising und auch für Teile des Kreises Pfaffenhofen. Die amtlichen Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel gelten bis 22.45 Uhr. 

Die Leinwand am Olympiasee wurde zu Boden geworfen durch eine Sturmböe

Update am Mittwoch, 29. August, 21.33 Uhr: Auch in München wird es immer stürmischer und Gewittergrollen ist zu hören. Am Olympiasee musste das Freiluft-Kino soeben abgesagt werden. „Kir Royal“ sollte gezeigt werden, aber ein Windstoß hat laut einer tz-Reporterin, die vor Ort war, eine Leinwand umgehauen. Den Eintrittspreis bekommen die Besucher erstattet, hieß es. 

Update am Mittwoch, 29. August, 21.06 Uhr: Nun wurde auch Katwarn für Teile der Landkreise Starnberg und Fürstenfeldbruck ausgelöst. Auch hier warnt der Deutsche Wetterdienst vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen sowie Hagel. Die Warnung gilt nun bis 22.30 Uhr.  Niederschlagsmengen zwischen 25 l/m² und 40 l/m² pro Stunde sind möglich.

Update am Mittwoch, 29. August, 20.30 Uhr: Soeben wurde für den Landkreis Weilheim-Schongau Katwarn ausgelöst. Auch der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel für die Region veröffentlicht. Auch die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Landsberg am Lech, die Städte Kaufbeuren und Memmingen und der Ost- und Unterallgäu sind betroffen. Die Warnungen gelten bis 21.30 Uhr. 

Fast für den gesamten oberbayerischen Raum gilt zudem eine amtliche DWD-Warnung vor starkem Gewitter. 

August-Wetter extrem: Neuschnee auf der Zugspitze am Wochenende

Update, Sonntag, 12 Uhr: Auf der Zugspitze meldete sich am Sonntagmorgen sogar der Winter. Deutschlands höchster Berg (2962 Meter) verzeichnete knapp zehn Zentimeter Neuschnee, dabei war es mit minus sieben Grad frostig kalt. In der Nacht war die Schneefallgrenze bis auf 1700 Meter gesunken, ab einer Höhe von 2000 Metern hatte sich eine geschlossene Schneedecke gebildet. "Eigentlich nichts Besonderes für diese Jahreszeit", kommentierte der DWD-Meteorologe.

Doch der Sommer bäumt sich noch einmal auf. Schon am Montag sollte es zunehmend wärmer werden. "Es wird in Bayern moderat warm, in der Spitze erreichen wir örtlich 25 Grad", meinte der Meteorologe. Und die Aufholjagd geht weiter: So dürfte der Mittwoch der wärmste Tag der Woche werden, die Temperaturen klettern weiter, in Unterfranken können auch wieder 30 Grad erreicht werden.

Allerdings setzt sich die Achterbahnfahrt des Wetters fort. In der Nacht zu Donnerstag überquert wieder eine Kaltfront den Freistaat und macht dem spätsommerlichen Intermezzo ein Ende. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Ein milder bis warmer Altweibersommer ist aber nie ausgeschlossen.

Wetter für München und Bayern: Das kühle Wochenende sollten wir ausnutzen

Update, Samstag, 8 Uhr:

Laut Meteorologen des Bayerischen Rundfunks ist es heute ist in Nordbayern wechselnd bewölkt mit freundlichen Abschnitten, ganz vereinzelt soll es Schauer geben. Im Süden sei es überwiegend bewölkt und zunächst falle im Südosten Regen, später am Tag regne es vor allem in Alpennähe teils länger anhaltend. Tagsüber wehe ein lebhafter Wind. Die Höchstwerte sollen zwischen 15 Grad in einigen Alpentälern und 20 Grad im Raum Regensburg sowie am Untermain liegen.  

Ein Schwan schwimmt in Begleitung von zwei Blässhühnern über den Schlossgartenkanal vor dem Schloss Nymphenburg, während im Hintergrund dunkle Wolken aufziehen.

Das kühle Wochenende sollten wir ausnutzen, um die Wärme aus den Wohnungen zu vertreiben. Die neue Woche soll wieder heiß werden. Wie wäre es, am Wochenende eine Ausstellung zu besuchen? Für München empfehlen wir die Fotoausstellung „München farbig, 1948 bis 1965“ in der Architekturgalerie (Türkenstraße 30). Öffnungszeit am Samstag: 9 bis 18 Uhr; am Sonntag geschlossen. 

Morgen, am Sonntag, soll es vielerorts freundlich sein, vor allem in Teilen Nordbayerns überwiegend sonnig; von den Alpen bis in den Süden Niederbayerns soll es einzelne Schauer geben. Die Temperaturen können 14 bis 21 Grad erreichen. Montag und Dienstag soll viel die Sonne in Bayern scheinen: Höchstwerte zwischen 21 und 26 Grad.

Weitere Veranstaltungstipps für das Wochenende in Bayern, lesen Sie hier auf Merkur.de*.

Wetter für München und Bayern: Gewitterwarnung für Norden Münchens

Update, Freitag, 16 Uhr:

Die aktuelle Warnkarte (Stand: Freitag, 16.01 Uhr) des Deutschen Wetterdiensts.

Eine Gewitterwarnung betrifft aktuell die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Freising, Erding und weitere Gebiete nördlich davon.

Der Deutsche Wetterdienst warnt: Von Südwesten ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² pro Stunde und kleinkörnigen Hagel.

Wetter für München und Bayern: Dürre und Flut

Update, Freitag, 12.55 Uhr: Die Feuerwehren in ganz Oberbayern hatten wegen des schweren Unwetters gut zu tun. Allein im Landkreis München gab es über 80 Einsätze (Merkur.de). Autos blieben in überfluteten Unterführungen stecken - und mehr. Auch in Vaterstetten musste eine geflutete Unterführung ausgepumpt werden. Die Autofahrer sind vorher trotzdem durchgefahren - und verloren ein paar Teile auf dem Weg (Merkur.de). Im Landkreis Miesbach hat ein Blitz in eine Photovoltaik-Anlage eingeschlagen - mit Folgen (Merkur.de).

Im Landkreis Weilheim-Schongau hat eine Gemeinde dagegen ein ganz anders geartetes Problem: Hier geht den Leuten das Wasser aus (Merkur.de). Der Trinkwasserbrunnen war fast leer. Damit die Wasserhähne weiter funktionieren gibt es jetzt Notmaßnahmen, der klägliche Wasserrest muss gechlort und abgekocht werden.

Und jetzt kommt: Dauerregen

Währenddessen warnt der Deutsche Wetterdienst vor Dauerregen an den Alpen und im Vorland mit 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter binnen 24 Stunden an Samstag und Sonntag - was der Natur vielleicht auch ganz gut tuen sollte.

Und danach kommt der Sommer tatsächlich nochmal zurück. Schon am Montag soll es wieder trocken und sonnig sein und die Temperaturen könnten im Lauf der Woche vielleicht sogar wieder an der 30-Grad-marke nagen.

Wetter für München und Bayern: Starker Regen flutet Keller

Update 24. August, 07.30 Uhr: Am Donnerstagnachmittag fand die Dürreperiode in großen Teilen des Landkreises Regensburg ein Ende. Etwa neun Kilometer südlich von Bad Abbach zog sich ein Gewitter zusammen, welches starken Regen in die Region brachte. Während Bad Abbach von größeren Schäden noch relativ verschont blieb, kam es in anderen Orten schlimmer.

Schon in Rosenhof überflutete der Regen mehrere Straßengräben. Nur etwa 20 Kilometer weiter An der Zell fand das Unwetter seinen Höhepunkt und hatte mehrere Feuerwehreinsätze zur Folge. Einige Keller wurden durch das Unwetter geflutet.

Wetter für München und Bayern: So turbulent wird das Wochenende

Update 24. August, 06.30 Uhr: Nach den Rekordtemperaturen der vergangenen Wochen können die Menschen in Bayern am Wochenende ihre Wohnung durchlüften. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Freitag bringt eine Kaltfront zunächst noch mäßig warme, am Samstag dann auch kühle Meeresluft in den Freistaat. Am Freitag soll es vor allem in Südbayern starke Gewitter, stürmische Böen und gebietsweise heftigen Starkregen geben. Die Temperaturen reichen von 21 Grad in Hof, über 23 Grad in Würzburg und München bis 24 Grad in Regensburg.

Am Samstag bringen dichte Wolken noch mehr Regen nach Bayern. In den Alpen und im Vorland soll es laut DWD dauerregnen. Mit Temperaturen von 15 Grad in Oberstdorf bis 20 Grad in Straubing wird es deutlich frischer. Am Sonntag soll es laut den Wetterexperten wieder zunehmend sonniger werden. Die Höchstwerte liegen dann bei 15 Grad in Fürstenzell bis 20 Grad am Main. In der kommenden Woche sollen die Temperaturen wieder steigen.

Mehr Schäden durch das Wetter:

Wetter für München und Bayern: Warnung wieder vorüber

Update vom 23. August, 19.29 Uhr: Inzwischen hat sich die Lage in München und im Umland der bayerischen Landeshauptstadt wieder beruhigt, die Wetterwarnstufen wurden aufgehoben.

Update vom 23. August, 18.02 Uhr: Die amtliche Unwetterwarnung für München und den Landkreis München Land wurde bis 19 Uhr ausgeweitet. Es wird vor heftigem Starkregen, Hagel und schwerem Gewitter gewarnt. Erfreulich: Die höchste Unwetter-Warnstufe gilt nicht mehr.

Wetter für München und Bayern: Höchste Unwetter-Warnstufe, Katwarn ausgelöst

Update vom 23. August, 17 Uhr: Jetzt hat der Deutsche Wetterdienst die Warnungen nochmal erhöht. In den Landkreisen München Land, den nördlichen Bereichen von Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach und Rosenheim sowie den westlichen Rand von Ebersberg gilt eine Warnung vor extremen Unwetter bis 18 Uhr. Auch Katwarn wurde auf Grund der Extremwetterlage für die entsprechenden Regionen ausgelöst, um die Bevölkerung zu informieren. 

In Miesbach musste die Feuerwehr bereits am Nachmittag zu mehreren Einsätzen ausrücken. Bäume blockierten Straßen, berichtet Merkur.de.

Wetter für Bayern: Unwetterwarnungen rund um München

Update vom 23. August, 16.44 Uhr: Mittlerweile hat sich die Unwetterfront in den Bereich Ebersberg, Miesbach, Rosenheim verlagert. Auch für den Landkreis München Land gibt es aktuell eine Unwetterwarnung der Stufe 3 vom Deutschen Wetterdienst. Außerdem braut sich im nördlichen Erdinger Landkreis und im Raum Landshut etwas zusammen. Für die Stadt München gibt es (noch) keine Warnung vom DWD.

In den Regionen mit Unwetterwarnungen kann es bis 18 Uhr zu schwerem Gewitter, heftigem Starkregen und Hagel kommen. 

Wetter für Bayern: Heftige Unwetter drohen am Nachmittag

Update vom 23. August, 14.49 Uhr: Jetzt gibt es einige rote Flecken auf der Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes - das bedeutet: Amtliche Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel. Die Warnung betrifft die Landkreise Ebersberg, Erding, den nördlichen Teil des Landkreises Rosenheim, Weilheim-Schongau, den südlichen Teil von Garmisch-Partenkirchen und auch einen Zipfel von Landsberg. 

Der DWD warnt, dass es hier bis 16 Uhr zu heftigen Gewittern kommen kann. Hagel mit Korngrößen um zwei Zentimeter sind möglich.

Wetter für Bayern: Es kracht im Allgäu und im Raum Garmisch

Update vom 23. August, 13.10 Uhr: Aktuell erwartet der Deutsche Wetterdienst vor allem für den südlichen Teil des Allgäu und den Landkreis Garmisch-Partenkirchen sowie den Rand des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen starke Gewitter. Auch der Raum um Ingolstadt soll betroffen sein. Für das südöstliche Oberbayern, weite Teile Niederbayerns, der Oberpfalz bis nach Franken gilt eine Warnung vor Hitze bis 19 Uhr.

Wetter für Bayern: Gewitter und Starkregen im Raum Rosenheim und Chiemgau

Update vom 23. August, 8.30 Uhr: Am Donnerst hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor schwerem Gewitter und heftigem Starkregen sowie Hagel herausgegeben. Betroffen sind aktuell die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. 

Wetter für München und Bayern: Ab Freitag wird es kühler - Schnee in den Alpen möglich

Update vom 20. August, 8.30 Uhr: Wer kann, sollte die kommenden Tage noch in vollen Zügen genießen. Denn: Die Hitzewelle nimmt bald ein - zumindest vorübergehendes - Ende. Bis Donnerstag soll es noch heiß bleiben, Meteorologe Dominik Jung von wetter.net sagt für Bayern rund 30 Grad voraus. 

Doch ab Freitag gehen die Temperaturen steil bergab: Am Freitag sind noch gut 20 grad vorhergesagt, am Samstag und Sonntag sogar nur noch rund 17 Grad. Immerhin: Während es im Großteil Deutschland auch nach der langen Dürre weiterhin trocken bleibt, soll es in Bayern stellenweise endlich auch wieder regnen. Für den Alpenraum sind sogar kräftige Niederschläge vorhergesagt. Bis zu einer Höhe von 1800 Meter herab soll es laut Meteorologe Jung sogar schneien. „Das ist für diese Jahreszeit nichts Ungewöhnliches, aber gefühlt nach der wochenlange Wärme und Hitze sicherlich eine kleine Überraschung“, schreibt er in einer Pressemitteilung. 

Doch nach der kurzen Kälteperiode soll es bald wieder wärmer werden: Der Wetterexperte prophezeit uns in Bayern einen „herrlichen Spätsommer“ - mit Temperaturen um rund 25 Grad. 

*Merkur.de und tz.de* sind Teil des deutschlandweten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

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