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Der ewige goldene Herbst - der große Winterausbruch bleibt auch weiterhin aus.

Wintereinbruch lässt auf sich warten

15 Grad dank Föhn! So geht es weiter

München - Der Herbst zeigte sich dieses Jahr bisher, dem Föhn sei Dank, von seiner besten Seite. Mit einem großen Wintereinbruch ist in Bayern auch bis Ende November nicht zu rechnen. Ganz anders als in den USA.

Man fragt sich schon langsam, wann er kommt: der große Temperatursturz. So recht traut man den frühlingshaften Temperaturen im November nicht. Auch am Dienstag soll es wieder ungewöhnlich warm werden: "Verbreitet werden 15 Grad erwartet, am Alpenrand reicht es mit Föhn für stellenweise 20 Grad im Schatten, selbst höhere Werte sind nicht ausgeschlossen“ so Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Massiver Temperatursturz um fast 40 Grad

Ganz anders geht es da in den USA zu. Dort hat der Winter überraschend Einzug gehalten. In manchen Teilen des Landes kam es zu einem Temperaturunterschied von fast 40 Grad. So lag am vergangenen Sonntag die Temperatur in der Stadt Denver noch bei knapp 20 Grad über Null, nun sind die Werte auf unter minus 10 Grad abgestürzt. Und in den kommenden Nächten soll es noch kälter werden - erwartet werden Temperaturen von minus 20 Grad, örtlich begleitet von heftigen Schneefällen und starkem Wind. Schuld daran ist extrem kalte Luft, die in den Norden der USA strömt.

Des einen Freud ist des anderen Leid

Auch bei uns sind es Luftströme, die für ungewöhnliche Wetterverhältnisse sorgen - allerdings warme. Doch während der Föhn uns in Bayern Rekord-Temperaturen beschert, sorgt er bei unseren italienischen Nachbarn für heftige Regenfälle. "Quasi das Pendant zum Föhn auf der Alpennordseite bilden starke Regenfälle auf der Alpensüdseite", berichtet Jung. Und so fielen letzte Woche im Norden Italiens stellenweise bis zu 300 Liter Regen pro Quadratmeter. Es kam zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Und auch hier ist kein unmittelbares Ende in Sicht. In Norditalien fielen in den letzten Stunden wieder bereits mehr als 120 Liter Regen pro Quadratmeter.

In Deutschland bleibt es zunächst weiter mild. "Im letzten Monatsdrittel, Richtung Dezember, deutet sich dann die erste Abkühlung an. Die Tageshöchstwerte könnten dann auf 0 bis 7 Grad sinken", so Wetterexperte Jung "Die Temperaturen würden sich damit zumindest dem langjährigen Durchschnitt nähern. Der große Wintereinbruch wird das aber sehr wahrscheinlich auch noch nicht werden."

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joh

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