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Hurrikan Danielle bringt Dauerregen nach Bayern: Temperaturen purzeln um mehr als zehn Grad

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Von: Thomas Eldersch

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Es wird ungemütlich in Bayern. Dauerregen und Temperatursturz kündigen sich an. Zum Wochenende wird es kalt und regnerisch im Freistaat.

München – Ist der Sommer jetzt endgültig vorbei? Meteorologisch ist ohnehin Schluss mit der sonnigen Jahreszeit. Da war der 1. September der Stichtag. Aber kalendarisch würde der Sommer noch bis 21. September gehen. Schaut man sich allerdings die Prognose für diese Woche an, hält der Herbst bereits Einzug in Bayern.

Wetterwechsel in Bayern: Hurrikan Danielle sorgt für Regen

Die gute Nachricht zuerst – der heutige Dienstag, 6. September, wird der schönste Tag der Woche. Leider ist das auch gleich schon die schlechte Nachricht, denn im Laufe der Woche nehmen die Temperaturen immer weiter ab und dicke Regenwolken schieben sich über den weiß-blauen Himmel. Grund für den Wetterwechsel ist ein waschechter Hurrikan. Der Name des Sturms ist Danielle und sie macht es sich auf dem Nordatlantik gemütlich, weiß Meteorologe Dominik Jung.

Dort auf dem Atlantik angekommen, wird aus dem Wirbelsturm ein „außertropisches Tief“. Dieses Tief „mischt das Wetter bei uns in Europa ganz schön durcheinander und beendet erstmal die neue Wärme bzw. Hitze und die große Trockenheit, es wird zumindest vorübergehend mehr Regen geben“, schreibt der Wetterexperte in seiner Prognose.

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Wetter in Bayern: Temperatursturz von über zehn Grad am Wochenende

Was das genau für den Freistaat bedeutet, kann man gut auf den Wetterkarten von wetteronline.de sehen. Heute bestimmt ein Sonne-Wolken-Mix das Bayern-Wetter. Es kann örtlich immer wieder zu kleineren Gewittern kommen. Dabei wird es noch einmal richtig warm. Im Norden, in Würzburg, klettert das Thermometer auf 29 Grad. Im durchwachsenen Süden sind immerhin noch 24 (Berchtesgaden) bis 25 (München, Augsburg) Grad drin.

Mittwoch ein ähnliches Bild. Das Tief streckt aber schon seine ersten Finger nach Bayern aus. Es wird überall um zwei bis drei Grad kühler. Der Donnerstag wird richtig feucht. Von Hof bis zur Zugspitze regnet es den ganzen Tag ergiebig. Die Temperaturen sinken stark ab. 18 Grad (Hof) im Norden und 19 Grad (Berchtesgaden, Kempten) im Süden. Am Freitag reißt das Wolkenmeer fast überall auf. Sommerlich warm wird es aber kaum. Die Maximaltemperaturen liegen bei 23 Grad in Regensburg und Ingolstadt.

Das Wochenende wird vielerorts wieder regnerisch. Dazu sinken die Temperaturen wieder weiter ab. In München geht es auf 18 Grad runter. In Nürnberg sogar auf 17 Grad. So kommt es innerhalb von wenigen Tagen zu einem Temperatursturz von über zehn Grad. Erst kommende Woche geht es wieder ein wenig bergauf. Der Ex-Hurrikan sorgt für ein neues Hoch. „Das könnte der Altweibersommer werden! Das wäre nicht das erste Mal, dass uns ein Ex-Hurrikan im September eine längere Schönwetterphase in Form eines Hochs bescheren würde.“ So heiß wie im Sommer wird es aber nicht mehr. (tel)

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