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Leere und verregnete Biergärten werden im Mai in München öfters zu sehen sein.

Die Frustprognose der Meteorologen

München - Was hat Petrus nur gegen den Mai? Pünktlich zum 1. Mai fiel das Thermometer vergangene Woche in den Keller, dazu Donnerschlag und Blitzgewitter, ein wahrer Wolkenbruch. Seither regnet es und regnet …

Machen wir es kurz und schmerzlos: Viel besser wird’s auch erst mal nicht. 31 Liter hat es laut Deutschem Wetterdienst seit Monatsanfang schon insgesamt auf einen Quadratmeter geregnet – und das, obwohl der Monat gerade erst sechs Tage alt ist. Außerdem bestätigen die Meteorologen: Es ist viel zu kalt für den Wonnemonat!

Durchschnittlich 18 Grad sei derzeit normal, am Donnerstag kletterte das Thermometer auf mickrige 9 Grad. „Wir Münchner haben besonderes Pech“, sagt Volker Wünsche vom DWD. Das vorherrschende stabile Tief zeichne sich dadurch aus, dass die höheren Luftschichten wärmer als die tieferen seien. „Wenn sich die warme Luft an der kalten abkühlt, kondensiert der Wasserdampf und geht als Niederschlag herunter.

Tipps für kalte Tage

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In Bayern kommt noch hinzu, dass Nordwinde vorherrschen, die die Wolken bis vor die Alpen drängen. Dort stauen sie sich und regnen sich ab.“ Immerhin – ein bisserl besser wird’s: Am Wochenende soll es vereinzelt trockene, sonnige Abschnitte geben, am Samstag bei bis zu 15 Grad, am Sonntag bei knapp 20 Grad. Kommende Woche aber fällt das Thermometer wieder. Mei oh Mai! Wird das überhaupt noch was diesen Monat?

Der 15-Tage-Trend des Wetterdienstes Meteomedia sagt: Nein! Bis zum 19. Mai schafft es das Quecksilber demnach wohl nicht ein einziges Mal, über die 20-Grad-Marke zu steigen. Bei dieser Frust-Prognose hilft nur durchhalten. Und darauf hoffen, dass Petrus noch immer Fußballfan ist und uns im Juni wie schon vor vier Jahren zur WM kaiserliches Sommerwetter beschert.

25 Bauernregeln zum Durchklicken

So wird das Wetter: 25 Bauernregeln zum Durchklicken

Nina Bautz

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