Temperaturen weit im Minus-Bereich

Erster Schnee in Bayern gefallen: 70 Lkw hängen an Steige fest - Autofahrer teils noch mit Sommerreifen unterwegs

  • Katharina Haase
    vonKatharina Haase
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  • Franziska Konrad
    Franziska Konrad
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Passend zum Start in den Dezember, hält auch das Winter-Wetter in Bayern Einzug. Inklusive Kaltfront und ersten Schneeflocken.

  • Nach einem milden November startet Bayern mit einem Wintereinbruch Dezember.
  • Erste Wetter-Prognosen kündigen Schneefall an - sogar im Flachland.
  • Ein Wettermodell sieht das aber anders (Update vom 28. November, 10.30 Uhr).

+++++ Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 1. Dezember finden Sie hier. +++++

Update, 8.47 Uhr: Nach dem Schneefall in der Nacht kämpfen einige Fahrer auf Bayerns Straßen mit den winterlichen Bedingungen. Wie die Polizei in Mittelfranken mitteilte, sorgen vor allem liegen gebliebene Lastwagen für Verkehrsbehinderungen und Staus.

Wintereinbruch in Bayern: Lkw hängen wegen Schnee und Glätte an Steigung fest

Auf der B8 Richtung Emskirchen blockieren derzeit mehrere liegengebliebene Lkw wichtige Verbindungsstraßen. In Neustadt an der Aisch stehen aktuell bis zu 70 Lastwagen zwischen einem Kreisverkehr bei Diespeck an einer Steige. Auch an der er Mailheimer Steige im Raum Bad Windsheim kommen die Lkw in Höhe nicht voran.

Trotz angekündigtem Schneefall in Bayern: Viele Autofahrer noch mit Sommerreifen unterwegs

Wie die Polizei berichtet, seien viele Autofahrer heute Morgen entweder zu schnell oder noch mit Sommerreifen unterwegs. Dennoch gehen die Beamten davon aus, dass sich die erheblichen Verkehrsbehinderungen im Laufe des Vormittags wieder auflösen, sobald alle Straßen geräumt sind.

Update vom 1. Dezember, 8.15 Uhr: Pünktlich zum 1. Dezember hat es in Bayern in der Nacht den ersten Dezember-Schnee gegeben. In Mittelfranken brachten die weißen Flocken einige Autofahrer ins Straucheln. Es geschahen mehrere kleine Unfälle.

Auch in der Landeshauptstadt München sind die ersten Flocken gefallen, wie das Bild unserer Redakteurin beweist. Von einer Schneedecke zu sprechen, wäre zum aktuellen Zeitpunkt allerdings reichlich übertrieben. Immerhin sind die Autos ein wenig angezuckert.

Münchner Freiheit am Dienstagmorgen: Geparkte Autos sind mit ein wenig Schnee bedeckt.

In ganz Bayern soll heute von Nordwesten her verbreitet Schneefall auftreten. In Ostbayern ist zudem gebietsweise Dauerfrost möglich. Zusätzlich kann es neblig werden, berichtet der DWD.

Heute Vormittag gibt es verbreitet Schnee und Schneeregen. Bis in den Vormittag wird es auf den Straßen häufig glatt durch Schnee und Schneematsch, später besonders noch im Bergland. Höchstwerte zwischen -1 und +3 Grad.

Wetter in Bayern: Deutscher Wetterdienst mit Warnung - für den ganzen Freistaat

Update vom 30. November, 09.30 Uhr: Während die neue Woche mit frostiger Kälte und Glätte auf den Straßen startete, kommt im Laufe des Montags in vielen Teilen Bayerns nach und nach die Sonne raus. Dazu meldet der Deutsche Wetterdienst Höchsttemperaturen von bis zu vier Grad. In der Nacht zum Dienstag kündigt der Deutsche Wetterdienst im Großteil Bayerns, wie auch in München, Niederschläge an, meistens in Form von Schnee. Dazu wird es nachts wieder ordentlich zapfig: mit Tiefstwerte von minus vier bis minus 8 Grad. Hier warnt der Deutsche Wetterdienst erneut vor Glatteis.

Wetter in Bayern: Deutscher Wetterdienst kündigt in der Nacht auf Dienstag Schnee an - Glättegefahr

Update vom 29. November, 19.56 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung für ganz Bayern herausgegeben. Bis Montagvormittag (30. November) um 11 Uhr wird vor strengem Frost gewarnt. Dabei fallen die Temperaturen in der Nacht auf Montag in Bayern unterschiedlich kalt aus. So liegen die Tiefswerte im Norden und Osten Bayerns bei minus fünf Grad. Im südlichen Oberbayern und im Allgäu fallen die Werte dagegen auf bis zu minus acht Grad. Im gesamten Alpenvorland wird außerdem vor Glätte gewarnt.

Update vom 29. November, 9.05 Uhr: Der 1. Advent beginnt in Bayern heute vielerorts trüb und grau, was vor allem in Schwaben und im südlichen Alpenvorland den ganzen Tag andauern könnte. Sonst lockert es von Nordosten her auf und mancherorts kann es einen sonnigen Spätherbst-Tag gebe, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). In Niederbayern und der Oberpfalz setzt sich die Sonne bereits am Vormittag durch. Es bleibt jedoch kalt bei 0 bis maximal +4 Grad. In den trüben und nebligen Regionen ist auch eine Mischung aus Schnee und Regen möglich. Dies kann zu glatten Straßen führen.

Wetter in Bayern: Schnee kommt am Dienstag - erhebliche Gefahr durch Glätte auf den Straßen

In der Nacht zum Montag wird es wieder vielerorts neblig, dabei sinken die Temperaturen auf -2 bis -7, an den Alpen sogar bis -9 Grad. Auch dann ist auf den Straßen mit erheblicher Gefahr durch Glätte zu rechnen. Am Montag bleibt der Hochnebel in vielen Regionen bestehen, nur gelegentlich kann sich die Sonne durchsetzen, dann vor allem im Bergland.

In der Nacht zum Dienstag kommt dann der Schnee endgültig nach Bayern; dichte Wolken bringen Niederschläge bei -1 bis -8 Grad. Lediglich am Untermain bleibt es mit Werten um den Gefrierpunkt milder, dort kann Schneeregen zu einer enormen Glättegefahr führen.

Update vom 28. November, 10.30 Uhr: Passend zum Winteranfang am 1. Dezember soll es in Bayern weiß werden. Bereits in der Früh soll sich ein Niederschlagsband von Norden her über das Land ziehen. Die Schneefallgrenze sinkt dabei laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auf 500 Meter im Norden und 700 Meter im Süden des Freistaats. Zur Erinnerung: München liegt etwas über 500 Meter. Bei Temperaturen um die 0 bis 4 Grad kann der Schnee auch liegen bleiben. Diese Wetterlage wird sich dann noch einige Tage halten. Das heißt, in den folgenden Tagen kann es immer mal wieder schneien, dazu könnte es glatt auf den Straßen werden.

Aber nicht jedes Wettermodell sieht einen Wintereinbruch für Bayern voraus. Amerikanische Meteorologen glauben, dass das Hoch über Mitteleuropa zu stark ist, um vom herannahenden Tief aus Skandinavien verdrängt zu werden. Nach ihrer Einschätzung wird es daher ostwärts Richtung Baltikum abgedrängt. Nur kleine Ausläufer sollen den Freistaat streifen und es bleibt größtenteils trocken. Laut der Meteorologin Verena Leyendecker von wetteronline.de ist das aber eher unwahrscheinlich.

Wetter in Bayern: November war um mehr als drei Grad zu warm

(Erstmeldung) München - Mit seinem verhältnismäßig milden Wetter zeigte sich der November bisher von seiner wenig winterlichen Seite. Wie Meteorologe Dominik Jung von wetter.net berichtet, war der November bisher (Stand 27. November) sogar um insgesamt knapp 3,7 Grad wärmer als der langjährige Mittelwert (Gemessen von 1961 bis 1990). Ändert sich das nun im Dezember? Die Chancen stehen zumindest ganz gut. Erste Wetterprognosen zum Start in den neuen Monat zeigen immer deutlicher: Langsam aber sicher hält der Winter im Freistaat Einzug, mit knackigen Temperaturen - inklusive ersten Schneeflocken.

Wetter in Bayern: Wintereinbruch erreicht München - erster Schneefall im Dezember

Vorerst, in den letzten November-Tagen, bleibt das Wetter jedoch noch wie gewohnt: Trocken und sonnig am Tag (außerhalb der typischen Nebel-Löcher wie Regensburg*), frostig und neblig in der Nacht, prognostiziert Wetter.net. Doch passend zum Start in den Dezember, bahnt sich ab Montag ein Winter-Unwetter an: Die Temperaturen erreichen nur noch Höchstwerte von fünf bis sieben Grad und es kann schneien.

Passend zum Start in den Dezember, gibt es in Bayern einen Wintereinbruch.

Stellenweise herrschen nachts in Bayern Tiefstwerte von bis zu minus acht Grad. „Nächste Woche droht uns der erste Winter-Einbruch“, so Jung. Inklusive Straßenglätte. Daher seine eindringliche Warnung: Autofahrer sollen kommende Woche unbedingt die Winterreifen aufziehen. Besonders winterlich wird es am Dienstag: Los geht‘s bereits mit Niederschlägen in der Nacht, speziell im östlichen Teil Bayerns.

Wetter in Bayern: winterliche Temperaturen - Schneefall bis ins Flachland

Diese breiten sich im Laufe des Tages nach und nach im Freistaat aus - bis nach München. Das Resultat: Eine Schneedecke von insgesamt etwa 12 Zentimetern. Bei Temperaturen von höchstens einem Grad und Frost in der Nacht könnte das für einen ersten Wintereinbruch in der Landeshauptstadt sorgen. Ähnlich winterlich geht es am Mittwoch weiter: Hier werden von Franken bis ins Allgäu Schnee*-Signale gemessen - inklusive Schnee-Prognosen bis ins Flachland. *tz.de und Merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks (kof)

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