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Sommerwetter im Oktober: In München kletterte das Thermometer bis auf 26 Grad.

Bleibt es jetzt so schön?

26 Grad! Ein Sommertag mitten im Oktober 

München - Der Sommer war bescheiden, dafür zeigt sich der Oktober von seiner besten Seite: In Bayern wurde es heute teilweise über 25 Grad warm. Ganz so schön bleibt es zwar nicht, in den Bergen lockt aber weiter gutes Wanderwetter.

Sommer-Gefühle mitten im Herbst: Höchstwerte von verbreitet mehr als 25 Grad haben den Menschen in Bayern am Donnerstag noch einmal einen echten Sommer-Tag beschert.

Am wärmsten war es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in oberbayerischen Bad Kohlgrub, dort wurden am Nachmittag 26,5 Grad erreicht. Ähnlich sommerlich-warm war es auch in München, Bamberg, Garmisch-Partenkirchen und Kempten, wo die Temperaturen überall auf 26 Grad kletterten.

„Das war ein Sommertag“, bilanzierte ein DWD-Meteorologe in München zufrieden. Überall im Freistaat genossen die Menschen die Sommerwärme, Straßencafés und Eisdielen hatten noch einmal Hochkonjunktur. „Ich kann es kaum noch erwarten, ich will jetzt nur noch raus“, sagte eine Büro-Angestellte am Nachmittag angesichts des nahenden Feierabends.

Auf Deutschlands höchstem Berg herrschten am Donnerstag heftige Föhn-Winde. Auf der 2962 Meter hohen Zugspitze sei am Nachmittag sogar eine orkanartige Böe von 108 Stundenkilometern gemessen worden, berichtete der Meteorologe weiter. Vier Grad wurden auf Deutschlands Dach gemessen.

Mit dem Hauch von Sommer soll es zwar am Wochenende wieder vorbei sein, dann werden nach Angaben des Wetter-Experten nur noch Höchstwerte von 21 Grad erreicht. Ganz vereinzelt sind sogar wieder Regenschauer möglich. Doch insgesamt bleibt es am Wochenende angenehm mild - von Herbst oder gar Winter noch keine Spur.

Einige Berghütten in den Alpen bleiben wegen der Schönwetterphase länger geöffnet als ursprünglich geplant. „Weil der Sommer nicht so schön war, sind jetzt noch viele Leute im Gebirge unterwegs. Das nehmen die Wirte natürlich mit, wenn es ihnen möglich ist“, sagte Andrea Bichler vom Deutschen Alpenverein in München.

dpa

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