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Wetterfront steuert auf Bayern zu: DWD-Warnungen für über zehn Regionen

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Von: Thomas Eldersch

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Der Freitag läutet ein stürmisches Wochenende in Bayern ein. Zudem droht Gefahr durch Glätte und Schnee. Alle News im Wetter-Ticker für Bayern.

Update vom 28. Januar, 11.10 Uhr: Es wird stürmisch im Freistaat. Für einige Regionen Bayerns liegen - teils schon seit Donnerstagabend - Wetterwarnungen vor. Ein Überblick.

Warnstufe Orange: Hier gilt bis Freitag, 21 Uhr, eine amtliche Warnung vor schweren Sturmböen

Hinzu kommt stellenweise (unter anderem in Rosenheim) eine Warnung vor Schneefall sowie leichtem Schneefall und Windböen (auf der Warnkarte gelb eingefärbt). Leichter Schneefall ist auch in der Landeshauptstadt München möglich. Im Osten Bayerns gilt seit Freitagmorgen mancherorts Alarmstufe Orange.

Warnkarte DWD
Die Warnkarte leuchtet orange und gelb. © Screenshot DWD

Alarmstufe Orange: Hier gilt bis Freitag, 18 Uhr, eine Warnung vor Sturmböen

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Wetterfront steuert auf Bayern zu: Sturmböen bereits ab dem frühen Morgen - Gefahr auf den Straßen

Update vom 28. Januar, 7.15 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt am Freitag bis zum Vormittag gebietsweise vor leichtem Frost, streckenweise Glätte durch etwas Schnee oder überfrierende Nässe. Lokal sind vorübergehend auch Glatteis durch gefrierenden Regen oder Sprühregen möglich. Zu den bereits gefallenen Mengen fallen in höheren Lagen des Bayerwaldes und an den Alpen bis heute Mittag 1 bis 5 cm, am östlichen Alpenrand oberhalb 800 m nochmals bis zum Abend bis 10cm Neuschnee.

Bis zum Nachmittag gebietsweise Böen um 50 km/h aus West bis Nordwest mit Schwerpunkt im Osten Bayerns. In Kammlagen der Mittelgebirge bleibt es bis zum Samstagmorgen bei mitunter stürmischen Böen bis 70 km/h. Im höheren Bayerwald bis zum Freitagmittag, in Hochlagen der Alpen bis zum Abend zeitweise Sturmböen bzw. schwere Sturmböen zwischen 75 und 100 km/h. Die Temperaturen am Freitag liegen zwischen plus 3 Grad in Franken und minus 5 Grad in den Alpen.

Update vom 27. Januar, 22.33 Uhr: Es wird richtig ungemütlich in Bayern. Zur Stunde warnt der DWD vor Glatteis durch gefrierenden Regen oder Sprühregen für München und ganz Bayern. Die Warnung dauert bis in die Morgenstunden des Freitag. Dann drohen Sturmböen, Schnee und weiter glatte Straßen.

Update vom 27. Januar, 12.17 Uhr: Das Sturmtief Marie wirft schon ab heute Nachmittag seinen Schatten auf Bayern. Der DWD warnt bereits in seiner Vorhersage für den Freistaat vor „schweren Sturmböen“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h. Betroffen sind hierbei besonders die höheren Lagen über 1500 Meter. Das heißt also Wanderer in den Alpen, im Bayerischen Wald oder in den Mittelgebirgen, sollten vorsichtig sein. Die Warnung gilt noch bis Freitagnachmittag.

Schon ab Donnerstagnachmittag kann es in Bayern ordentlich stürmen. Der DWD warnt vor „markantem Wetter“.
Schon ab Donnerstagnachmittag kann es in Bayern ordentlich stürmen. Der DWD warnt vor „markantem Wetter“. © Screenshot DWD

Erstmeldung vom 27. Januar, 10.20 Uhr: München - Turbulentes Wetter steht dem Freistaat in den kommenden Tagen bevor. Ruhiges Winterwetter kann ja jeder. In Bayern müssen es dann schon Sturmböen, Schneestürme und Glätte sein. Schon am heutigen Donnerstag (27. Januar) geht es los. Erste Sturmwarnungen gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits für den Bayerischen Wald heraus.

Wetter in Bayern: Tief Marie bringt Schnee und Sturm mit sich

Tief Marie hat sich auf den Weg nach Bayern gemacht. Und sie bringt „unbeständiges Wetter“ mit, weiß DWD-Meteorologe Gerhard Müller. Denn es treffen bei uns warme und kalte Luftmassen zusammen und das bedeutet Sturm. Vor allem am Wochenende könnte es richtig stürmisch werden. Am Samstagabend könne es selbst in Tälern zu Sturmböen kommen, in höheren Lagen seien auch schwere Sturmböen möglich. Dazu kämen immer wieder Niederschläge in Form von Schnee oder Regen, heißt es in seiner Prognose.

Schon am Donnerstagvormittag erreichen erste Ausläufer des Sturmtiefs Marie Bayern.
Schon am Donnerstagvormittag erreichen erste Ausläufer des Sturmtiefs Marie Bayern. © Screenshot DWD

Zu Beginn des Donnerstags zeigt sich der Freistaat noch zweigeteilt. Im Norden streckt Marie bereits ihre Finger aus. Es kann regnen und schneien, bei Temperaturen zwischen null und zwei Grad. Hier gilt Vorsicht auf den Straßen. Gefrierender Regen droht. Im Süden bleibt es noch bis in den Abend hinein sonnig. Aber dann kann es auch hier kräftig schneien. „Nach DWD-Angaben soll voraussichtlich am Donnerstagabend von Norden her eine erste Kaltfront in den Freistaat ziehen und in der Nacht zu Freitag meist Schneeregen oder Schnee mit sich bringen“, heißt es beim Wetterdienst. Das bedeutet gebietsweise bis zu zehn Zentimeter Neuschnee, in Staulagen sogar bis zu 20 Zentimeter.

Wetter in Bayern: Am Wochenende drohen kräftige Sturmböen

Am Freitag entspannt sich die Lage ein wenig. Die Temperaturen klettern wieder auf bis zu fünf Grad rauf. Doch ein zweites und drittes Tief lauern schon im Norden. Und sie haben noch einmal ordentlich Wind mitgebracht. Dominik Schenk, Meteorologe von weather.com, warnt regelrecht vor Sturmwinden und entwurzelten Bäumen. Auch wenn es wohl hauptsächlich die Küsten trifft, können in den Bergen durchaus 120 km/h schnelle Stürme durchrauschen.

Mitverantwortlich für die Sturmlage am Samstag und Sonntag ist wieder der Jetstream. Diesmal kommt er aus dem Nordwesten. Das ist schon deutlich gefährlicher und mündet in höheren Windgeschwindigkeiten. Und der Höhenwind nimmt an Stärke zu. So können wir am Wochenende schon bis zu 280 km/h beobachten.

Dominik Schenk von weather.com

Durch den Jetstream aus Nordwesten herrscht am Montag sogar Orkangefahr, heißt es weiter. Höhenwinde können hier bis zu 340 Stundenkilometer erreichen. Das könnte nicht nur an der Küste zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen führen, so Schenk. Dazu wird es von Tag zu Tag wärmer im Freistaat. München meldet am Sonntag sogar sechs Grad. Erst zum Wochenstart setzt sich der Winter mit Schnee und Regen wieder durch. Hier wieder Vorsicht auf den Straßen. Bei Temperaturen um die vier Grad kann es zu Blitzeis kommen. (tel)

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