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Besonders in den Bergen wird es richtig stürmisch mit Böen der Stärke 9.

Auch im flachen Land ist Vorsicht geboten

Sturm! Amtliche Wetterwarnungen für Bad Tölz und Garmisch

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München - Die nächsten Tage werden stürmisch: Der Deutsche Wetterdienst hat eine Wetterwarnung für die Landkreise Bad Tölz und Garmisch-Patenkirchen herausgegeben. Was es zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Während in ganz Deutschland reihenweise die Karnevalsumzüge wegen Sturmgefahr abgesagt werden, bleiben auch weite Teile von Bayern nicht von der gefährlichen Wetterlage verschont. Für die Landkreise Bad Tölz und Garmisch-Patenkirchen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun amtliche Warnungen vor Sturmböen herausgegeben.

Im Vergleich zu den Unwetterwarnungen unterscheiden sich die Wetterwarnungen des DWD in der Intensität: Für die Landkreise Bad Tölz und Garmisch-Patenkirchen sind für Montag zwischen 5 und 12 Uhr Sturmböen der Stärke 9 auf der Beaufortskala vorhergesagt. Zur Erklärung: Die Beaufortskala geht von eins bis zwölf, wobei eins eine Flaute bezeichnet und 12 einen Orkan mit der Windgeschwindigkeit von mehr als 117 Stundenkilometern

Es wird also sehr stürmisch in den Bergen in Bad Tölz und Garmisch-Patenkirchen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 88 Stundenkilometern. Der Sturm kommt dabei aus südwestlicher Richtung und weht laut Deutschem Wetterdienst auf einer Höhe von 2.000 Metern.

Auch im flachen Land ist Vorsicht geboten

Im Landkreis Garmisch-Patenkirchen gilt die Wetterwarnung auch für das flache Land: Bis einschließlich Dienstagmorgen können hier Sturmböen der Stärke 8 bis 9 auftreten.

Generell besteht bei einem Sturm dieser Stärke die Gefahr, dass Dächer abgedeckt, Bäume umgeknickt oder andere Gegenstände durch die Kraft des Windes durch die Gegend gewirbelt werden. Besonders häufig würden Menschen in einem Sturm durch herabfallende Gegenstände umkommen, so der DWD. Für Autofahrer wird es besonders auf Brücken und Wäldern gefährlich. Umgestürzte Bäume oder Seitenwind führen häufig zu Unfällen, meint ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes.

"Möglicherweise lohnt es sich für den Warnungs-Zeitraum zuhause zu bleiben und die Einkäufe auf später zu verschieben", rät der DWD-Sprecher.

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