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Winterlandschaft in der Nähe von Murnau (Bayern).

Dauerfrost und Flocken

Wetterdienst warnt vor Glätte - Schneefall hält an

Auf der Zugspitze liegt schon 1, 80 Meter Schnee. Wetterexperten erwarten zum Wochenende noch ein bisschen mehr. Bei den anhaltenden frostigen Temperaturen droht Straßenglätte.  

München – Bis Samstag sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Alpenregion weitere Schneefälle voraus. Am Freitag kommt es demnach weiter zu Schneeschauern, vor allem in den Bergen.

Besonders in der Nacht zum Freitag warnt der Deutsche Wetterdienst vor überfrierender Nässe, leichtem Schneefall und rutschigen Straßen.

Die Tiefstwerte in der Nacht zu Freitag liegen nach Angaben der Meterologen zwischen minus ein Grad am Main und minus acht Grad im Allgäu. Autofahrer in Bayern sollten deswegen vorsichtig sein. In einigen Gebieten ist es richtig glatt. Im Allgäu rechnen die Wetterfrösche mit leichten Schneefall mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee.

Am Wochenende klart der Himmel dann im ganzen Freistaat auf und auch in den Alpen lässt der Schneefall nach.

Gefährliche Glätte auf den Straßen

Am Donnerstagmorgen kam es im Kreis Rosenheim zu zwei schweren Unfällen. Die winterlichen Witterungsbedingungen spielten dabei eine große Rolle. Eine junge Audi-Fahrerin schleudert gegen Schulbus.

Gefährliche Glätte: Audi-Fahrerin verliert Kontrolle und schleudert gegen Schulbus 

Ein regelrechtes Schneechaos mit einer Unfallserie im Berufsverkehr gab es am Mittwochnachmittag auch auf der A95 bei Wolfratshausen.

Flocken in Bayern

Die einen freut’s, die andern friert’s: Pünktlich zur Adventszeit wird es winterlich in Bayern. Für Donnerstag hatten Experten vom Deutschen Wetterdienst einen Hauch von Winter in Bayern vorhergesagt. „Leichter Schneefall in weiten Teilen Bayerns, in München etwa drei Zentimeter“, sagt Meteorologe Kai-Uwe Nerding. Schnee oder Schneeregen ist bis in die tiefsten Lagen möglich – liegen bleibt er voraussichtlich nicht.

Glätte-Alarm auf Bayerns Straßen. 

Dauerfrost: Glätte-Alarm in Bayern

Dafür wird es kalt im Freistaat. „Die Temperaturen liegen zwischen minus einem Grad im Süden und drei Grad in Aschaffenburg.“ Aufgrund einzelner Schauer könne es auch glatt sein. „Wo genau die niedergehen, ist schwer vorhersehbar“, sagt der Experte.

Nach dem durchwachsenen Donnerstag wird es am Freitag frostig. In ganz Bayern sinken die Temperaturen in den Minusbereich. Mit minus acht Grad wird es in hoch gelegenen Alpentälern nachts am kältesten. Über Osteuropa hängt ein Tiefdruckgebiet, über dem nördlichen Atlantik ein Hoch: „Dazwischen strömt polare Luft zu uns“, sagt Nerding. Tagsüber ist es überall im Freistaat bedeckt und kalt. „Aber die Straßen trocknen ab.“ Glättegefahr herrsche daher nicht.

Wochenende: Skifahren in den Alpen bietet sich an

Pünktlich zum Wochenende verziehen sich die Wolken und die Sonne zeigt sich wieder in Bayern. „Doch nachts kühlt es deutlich aus“, sagt der Meteorologe. In der Nacht auf Samstag sinken die Temperaturen bayernweit auf minus fünf Grad. „In München sind es minus drei, in den Alpentälern bis zu minus zehn Grad.“ In der Nacht auf Sonntag wird es sogar noch kälter, im Schnitt minus sieben Grad.

Zeitvertreib: Eisschwimmen in der Isar ist nichts für Warmduscher

Eine Garantie für weiße Winterlandschaften sind die frostigen Temperaturen jedoch nicht. „Da müssen wir uns bis Anfang nächster Woche gedulden“, sagt Nerding. Ab Montag sei mit mehr Schnee zu rechnen. Wer am Wochenende dennoch nicht darauf verzichten will, dem rät Nerding, Skifahren zu gehen. „Gerade in den Alpen sind die Verhältnisse gut.“

Video: Glomex/ ml

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