Die Wetterlage entspannt sich

München - Die heftigen Regenfälle, die die Meteorologen vorhergesagt hatten, blieben weitgehend aus. Vollgelaufene Keller gab es trotzdem. Auch in den kommenden Tagen soll es nass bleiben.

Bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter hatten die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) für die Nacht auf Freitag vorhergesagt. Schließlich fielen in den meisten Gebieten nur rund 20 Liter in 24 Stunden. „Alles nicht so tragisch“, kommentiert Gisela Böllmann vom DWD. Die aktuellen Wettergebilde seien eben „wahnsinnig schwer zu berechnen“.

Oberbayern blieb vom Starkregen weitgehend verschont. Dafür liefen in Unterfranken und Niederbayern zahlreiche Keller voll. Im Landkreis Aschaffenburg gab es insgesamt 70 Feuerwehr-Einsätze. Auch im Landkreis Rottal-Inn standen Keller unter Wasser. Dort wurden zudem einige Straßen überschwemmt. In der Nähe von Triftern wurde eine Brücke überflutet. Notrufe gingen ebenfalls im Landkreis Passau ein. Menschen wurden aber nicht verletzt.

In Starnberg müssen währenddessen noch immer knapp 1400 Kunden von Kabel Deutschland ohne Fernsehen auskommen. 119 von ihnen haben zudem seit Mittwoch kein Telefon und kein Internet mehr. Schuld ist das Hochwasser. Ein Verstärkerkasten nahe der Wassersportsiedlung war buchstäblich abgesoffen. Warum Kabel Deutschland den Verstärkerkasten ausgerechnet in der Nähe eines Überschwemmungsgebietes aufgestellt hatte, konnte eine Sprecherin nicht beantworten. Auch wie lange die Reperaturarbeiten noch dauern würden, konnte sie nicht sagen.

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