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Bringt der Winter 2016 wieder Schneemassen wie im Winter 2013?

Hobby-Meteorologe Haslinger ist anderer Meinung 

Winter 2016: Extreme Prognose mit klirrender Kälte

München - Was bringt der Winter 2016? Wetter-Experten prophezeien einen extremen Kälteeinbruch. Ganz anders sieht das hingegen Hobby-Meteorologe Sepp Haslinger.

Nach den vergangenen Jahren, in denen die Winter relativ mild waren, könnte es in diesem Jahr laut dem Nachrichtenportal N24.de zu einem Temperatur-Schock kommen. Einige Meteorologen sagen laut dem Bericht für dieses Jahr einen Winter der Extreme vor, der besonders kalt werden könnte. Schuld daran sollen so genannte Polarwirbel am Nordpol sein.

Anzeichen für den Kälteeinbruch gab es bereits im Herbst

Erste Anzeichen für die kommende Kälte könnte man darin sehen, dass dieser Oktober bislang mit 8,6 Grad Durchschnittstemperatur laut Deutschem Wetterdienst zu kalt war. Der Monat lag mit 0,4 Grad unterhalb des Durchschnitts von 1961 bis 1990. Seit dem Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1951 war der Oktober in diesem Jahr - nach 1974 und 1998 - der sonnenärmste.

Dass sich die Kaltfront in den nächsten Monaten noch weiter verstärken und einen eisigen Winter zur Folge haben könnte, ist laut den Wissenschaftlern durchaus möglich. Denn der Polarwirbel fällt heuer relativ schwach aus. Ein starker Polarwirbel sorgt laut N24.de für einen milden Winter in Europa. „Bricht der polare Stratosphärenwirbel dagegen zusammen, dann können die Wintermonate bei uns sehr kalt werden“.

Schwache Polarwirbel sind Schuld an der eisigen Prognose für den Winter

Entwicklungen wie diese könnten Kälteeinbrüche, wie sie bei uns immer wieder vorkommen, zur Folge haben. Als Beispiel ist der Winter 2012/2013 zu nennen, der Deutschland sibirische Minusgrade bescherte. 

Sepp Haslingers Königskerze prophezeit einen milden Winter

Der kommende Kälteeinbruch, den einige Wissenschaftler mit ihren Wettermodellen voraussagen, steht jedoch im krassen Gegensatz zu der Prognose des Deutschen Wetterdienstes, der trotz des schwachen Polarwirbels mit einem milden Winter rechnet. Auch Wetterprophet Sepp Haslinger aus dem bayerischen Benediktbeuren schließt sich der Prognose an. Jedes Jahr analysiert er die Blätter der Königskerze, um die Witterungen für den Winter vorauszusagen. Viele Anhänger in Bayern und ganz Deutschland schwören auch die Prognosen des 74-Jährigen. Für den Winter 2016/2017 verkündet der Wetterprophet, dessenMethode von Meteorlogen sehr umstritten ist, nichts von einem Kälteeinbruch. Im November „könnte es mal ein bisserl kalt“ werden. Auf jeden Fall sei recht wenig Schnee zu erwarten. 

Dass Haslinger nicht immer Recht hat, zeigte sich bereits Winter 2015. Die Prognose lautete damals, dass Deutschland von einem Jahrhundertwinter heimgesucht wird. Die Skihänge blieben jedoch grün, der Schnee blieb aus. Haslinger revidierte seine Aussage daraufhin teilweise. Stimmen die Wettermodelle, die einen extremen Kälteeinbruch für den kommenden Winter voraussagen, könnte man folgern, dass sich Haslinger beim Jahrhundertwinter lediglich um ein Jahr vertan hat. - Skifahrer und Skiliftbetreiber würden es sich wünschen. 

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