Sonnenbad in luftigen Höhen: Traumwetter wartet im Skigebiet Brauneck-Wegscheid bei Lenggries auf Skifahrer. foto:Pröhl

Wetterumschwung: Fast ein bisschen Frühling

München - Ein Ende der Eiszeit ist in Sicht! Am Wochenende hält der Frühling im Freistaat Einzug. Die Temperaturen steigen auf bis zu 14 Grad. Nach eisigem Winterwetter verspricht der Deutsche Wetterdienst vorerst Sonne satt südlich der Donau.

Gute Nachrichten für alle, die vom Winter die Nase gestrichen voll haben: „Die Temperaturen steigen auf zehn bis 14 Grad“, kündigt Volker Wünsche, Chef-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst, an. Sonne satt erwartet die Bewohner Südbayerns. „Im Norden regnet es in den nächsten Tagen“, weiß Wünsche. Erst Anfang nächster Woche dürfen sich auch Franken und die Oberpfalz am freundlichen Frühlingswetter erfreuen.

Gegensätzlicher könnte das Wetter nicht sein: Wochenlang Dauerfrost und Eiseskälte, plötzlich schießt das Thermometer nach oben. Verantwortlich ist ein Tiefdruckgebiet vom Nordatlantik, das Nordeuropa erreicht. Am Freitag steigen die Temperaturen auf vier bis neun Grad. Bis Sonntag klettert das Thermometer auf 14 Grad - nur nachts erreicht es Werte um den Gefrierpunkt.

Autofahrer sollten sich von den Temperaturen tagsüber nicht täuschen lassen. „Nachts kann es auf den Straßen glatt werden“, sagt Wünsche. Das milde und meist trockene Wetter soll bis Mitte nächster Woche anhalten. Bereits Tage später könnten Frost und Hochnebel erneut in Bayern Einzug halten. „Eine Prognose ist jetzt noch nicht möglich“, sagt Wünsche. Gute Nachrichten dagegen vom Hochwassernachrichtendienst: Trotz Tauwetters steigen die Pegel nur geringfügig. Mit Hochwasser ist vorerst nicht zu rechnen.

von Manuela Dollinger

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