Wieder rutscht Air-Berlin-Jet von der Startbahn

Nürnberg - Kurz vor dem Start rutschte am Freitagabend eine Boeing 737-800 von der Startbahn des Nürnberger Flughafens. Die 133 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon.

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Wenige Stunden nach dem Unfall einer Boeing 737- 800 auf dem Flughafen Nürnberg am Freitagabend ist der Flugverkehr wieder aufgenommen worden. “Die Flugzeuge starten und landen wieder normal. Es gibt keine Einschränkungen mehr“, sagte Flughafensprecher Reto Manitz am frühen Samstagmorgen.

Aus bislang ungeklärter Ursache war die Maschine der Fluggesellschaft Air Berlin kurz vor dem Start im Schnee von der Rollbahn abgekommen und zwei Meter weit auf unbefestigten Boden gerutscht. Dabei wurde keiner der 133 Passagiere oder der Crewmitglieder verletzt, sagte der Sprecher am Samstagmorgen. Das Flugzeug sollte von Nürnberg nach Düsseldorf fliegen.

Das Unglück ereignete sich gegen 22.00 Uhr. Der Flughafen musste zunächst geschlossen werden, weil eine Tragfläche auf die Startbahn ragte. Die Maschine war aber nach Angaben des Sprechers intakt und wurde auf die Bahn zurückgezogen. Gegen Mitternacht waren die Rollflächen wieder frei. Ein Teil der Passagiere wurde laut Manitz in Hotels untergebracht. Weitere Fluggäste sollten noch in der Nacht nach Köln fliegen, um von dort per Bus nach Düsseldorf zu fahren.

Erst am vergangenen Sonntag war eine Air-Berlin-Maschine des gleichen Typs auf dem Dortmunder Flughafen von der Startbahn gerutscht und hatte den Flughafen für Stunden lahmgelegt. Die 165 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder blieben ebenfalls unverletzt. Der Pilot hatte den Start der Maschine mit Ziel Gran Canaria nach Problemen mit dem Tempomesser abgebrochen.

Das Flugzeug rutschte über das Ende der Startbahn hinaus, kippte vornüber und blieb mit dem Bugrad in einer Wiese stecken. Von der Flughafen-Sperrung waren mehr als 4000 Passagiere betroffen gewesen.

dpa

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