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Sturm, Schnee und Dauerregen in Bayern: „Polare Meeresluft“ und Kaltfront fegen über Freistaat

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Von: Felix Herz

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Schnee in den Alpen, Sturmböen und Dauerregen in Bayern: Der September 2022 endet ungemütlich (Symbolbild).
Schnee in den Alpen, Sturmböen und Dauerregen in Bayern: Der September 2022 endet ungemütlich (Symbolbild). © Ralph Peters / IMAGO

Schnee in den Alpen, viel Regen und stürmische Winde in Bayern: Auch in den nächsten Tagen bleibt es ungemütlich im Freistaat – und auf der Wiesn.

München – Der September verabschiedet sich vom Kalenderjahr 2022 – und es wird kein versöhnliches Ende. Und damit steht auch fest, dass das diesjährige Oktoberfest – bis auf ganz wenige Sonnentage – größtenteils ins Wasser fiel. Kein Wunder, dass seit Sonntag nun auch Glühwein ausgeschenkt wird. Folgt man dem Wetterbericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD), darf man diesen bis zum Wochenende auch weiter warmhalten.

Wetter in Bayern: Von Schnee bis Regen ist alles Ungemütliche dabei

„Zunächst verbreitet Regen, später wiederholt Schauer, vereinzelt auch kurze Gewitter wahrscheinlich. Nachfolgend strömt polare Meeresluft ein“ – so beginnt der DWD am Dienstag, 27. September, den Warnlagebericht für Bayern. Keine guten Aussichten für die Tage bis zum Wochenende.

Am Dienstag wird es in den westlichen Regionen Bayerns windig bis stürmisch. Vor allem in den Alpenregionen kann es demnach Sturmböen geben. Dazu besteht ein „geringes Risiko“ für Gewitter, örtlich mit Sturmböen und Hagel. In den Alpen, besonders im Allgäu, gibt es unterdessen erneut Neuschnee, tagsüber ab 1500 Meter, nachts ab 1400 Meter.

„Amtliche Warnung“ für München – Viel Regen in Bayern

Für den gesamten Dienstag gilt in Südbayern, einschließlich München, eine „amtliche Warnung“ vor Windböen beim DWD. Zusätzlich wird es wohl auch reichlich nass und kalt. Als einen „sehr, sehr durchwachsenen Dienstag“ beschreibt es Dominik Jung im neuesten Wetter-Video von wetternet auf YouTube. Die Temperaturen liegen derweil bei nur rund 11 frostigen Grad.

In der Nacht zum Mittwoch gehe der Regen im Süden Deutschlands in Dauerregen über, so Jung. Und keine Besserung am Mittwoch: „Im Süden meist nur trüb“, so der Meteorologe. Die Temperaturen liegen bei 12 Grad. Dieser Regen-Trend hält auch an bis Freitag, immer wieder könne es Regenschauer in Bayern geben, erklärt Jung, bei etwa 10 Grad. Und auch am letzten Septembertag, am Freitag, 30. September, wird es höchsten frostig bewölkt bleiben – wenn es nicht zwischendurch wieder regnet.

Aussichten aufs Wochenende: Gnädiger Oktober?

Eine vorsichtige Prognose für das erste Oktober-Wochenende: Es bleibt wechselhaft. Die Wetterkarte im YouTube-Video von wetternet sieht zwar nicht ganz so düster aus, wie in den letzten September-Tagen, doch die Temperaturen sind weiter recht niedrig und es werden sich wohl vereinzelte Sonnenstrahlen mit Regen und dichten Wolken abwechseln.

Während Wiesn-Fans wohl ziemlich betrübt sein werden bei diesen Aussichten, kann Jung dem immerhin etwas abgewinnen. Denn die Trendwende bedeutet vor allem: Erholung für die Natur. Man habe zwischenzeitlich gedacht, die Dürre endet nie – doch die Natur „klärt alles immer wieder unter sich“, so der Meteorologe. (fhz)

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