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Julika Sandt.

FDP will DDR-Opfer als Zeitzeugen an Bayerns Schulen holen

München - Die FDP will Stasi-Opfer und ehemalige politische Häftlinge als Zeitzeugen an Bayerns Schulen holen. Fast die Hälfte der deutschen Schüler sei sich nicht im Klaren, dass die DDR eine Diktatur war.

Das sagte die FDP-Abgeordnete Julika Sandt bei der Plenardebatte am Mittwoch. Die Schüler müssten jedoch verinnerlichen, "dass Extremismus eine Gefahr ist". In der DDR habe es bis zu 250 000 politische Häftlinge gegeben, sagte Sandt. Viele litten bis heute an den Folgen. "Wer könnte das authentischer vermitteln als Zeitzeugen?" Die Demokratie müsse der Verklärung der DDR standhaft entgegen treten.

dpa

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