Verantwortung nicht abgeben

SPD will E-Zigaretten-Verbot auf Schulhof

München - Die SPD hat ein Verbot von E-Zigaretten auf den Schulhöfen gefordert. Kinder und Jugendliche seien die Zielgruppe für die bunten und mit Geschmacksstoffen versetzten Zigaretten.

Das erklärte Kathrin Sonnenholzner (SPD), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, am Donnerstag. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen an den Schulen habe oberste Priorität, erklärte zudem eine Sprecherin des Kultusministeriums. Deshalb solle die Nutzung von E-Zigaretten und E-Shishas in das bereits geltende gesetzliche Rauchverbot an Schulen aufgenommen werden. Derzeit sind normale Zigaretten verboten, E-Zigaretten nicht.

Gerade Kinder und Jugendliche sind die Zielgruppe für die bunten und mit Geschmacksstoffen versetzten Zigaretten. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erklärte, die Regierung werde Jugendliche vor den Gefahren durch E-Shishas und E-Zigaretten besser schützen.

Die SPD forderte darüber hinaus eine breite Aufklärungskampagne. „Eltern und Kinder sollen merken, dass das Rauchen dieser Zigaretten keine Gaudi ist, sondern gesundheitsgefährdend“, erklärte Kathrin Sonnenholzner.

E-Zigaretten sind seit knapp zehn Jahren auf dem deutschen Markt und werden immer häufiger verkauft. Sie enthalten zwar weniger Nikotin als herkömmliche Zigaretten, machen jedoch auch abhängig.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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