Massen-Karambolage auf der A96 mit 20 Autos

München - Mit Blitzeis hatten am Freitagabend viele Autofahrer zu kämpfen – es passierten zahlreiche Unfälle. Doch auch abseits der Straßen kann der Winter gefährlich sein.

So schön der Winter sein kann – er fordert auch Opfer: Am Freitagabend verwandelte Blitzeis zahlreiche Straßen in Bayern in gefährliche Rutschbahnen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord erhielt aus den Kreisen Erding, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg Meldungen über spiegelglatte Straßen. Auch in Rosenheim waren viele Strecken von einer Eisschicht überzogen, in München schlitterten Fußgänger zum Teil über glatte Gehwege.

Auf der Autobahn A 96 Lindau-München verursachte das Blitzeis bei Windach (Kreis Landsberg) sogar eine Massen-Karambolage: Auf einer drei Kilometer langen Strecke stießen um kurz vor 18 Uhr insgesamt 20 Fahrzeuge wegen der plötzlich auftretenden Glätte zusammen. Es entstand vor allem Blechschaden, nach ersten Polizeiangaben wurden neun Unfallbeteiligte leicht verletzt. Die Bergung der Wracks dauerte: Die Fahrbahn war bis in den späten Abend hinein gesperrt.

Nur eine halbe Stunde später krachte es laut Polizei wetterbedingt auf der A 8 in Richtung Salzburg: An der Anschlussstelle München-West schlitterten sieben Autos ineinander, die Insassen blieben unverletzt. Fast zeitgleich und nicht weit entfernt kollidierten zwei Fahrzeuge auf der Eschenrieder Spange.

Mit Winterunfällen ist auch am Wochenende zu rechnen. Tief „Daisy“ bringt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Freitag überall in Bayern Schnee, in höheren Lagen bis zu 40 Zentimeter. Skifahrer und Snowboarder dürfen sich freuen – doch gleichzeitig steigt auch die Lawinengefahr. Am Sonntag soll zu den idealen Schneeverhältnissen Sonnenschein hinzu kommen. Es bleibt kalt – und es soll noch frostiger werden. Die Meteorologen erwarten bis zu minus 15 Grad.

cal/tom/lby

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